Donnerstag, 28. August 2014

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold - Soll der Abschuss der malaysischen Boeing 777 totgeschwiegen werden?

Mowitz
Im Märchenwald deutscher Käseblätter der Sparte Lei(d)medien, war man schnell zur Hand mit der Schuldzuweisung für den Abschuss der malaysischen Boeing 777, Flug MH17, dem 298 unschuldige Passagiere zum Opfer fielen. An der Spitze mit widerlichen Vereinnahmungen der Opfer für seine dunklen transatlantischen Interessen, das führende Horrorblatt Europas. Das ist man gewohnt, nimmt es wohl als gottgegeben hin. Das könnte man ja auch, wenn es nicht so wäre, dass solche publizistischen Umweltverschmutzer, ihre schmutzigen Finger immer in Marmeladengläser haben, wenn neue Bundeskanzler und Bundespräsidenten auf den Schild zu heben sind. Oder auch um sie wieder runterzustoßen.

Nun meldet sich der russische Außenminister Sergej Lawrow zu Wort, der im Gegensatz zu seinem US-Pendant Kerry, nicht hektisch neue Beweise im Stundentakt erfindet, sondern ruhig und gelassen darauf hinweist, dass sich niemand mehr für das Schicksal des abgeschossenen malaysischen Flugzeuges im Westen interessiert. Allein Russland hat weiterhin ein starkes Interesse am Schicksal und besteht auf Aufklärung.
„Es entsteht der Eindruck, dass alle anderen das Interesse an der Untersuchung (…) verloren haben. Nach den ersten scharfen, an Hysterie grenzenden Anschuldigungen an die Adresse Russlands und der ostukrainischen Milizen, scheint es, als ob alle nun den Mund voll mit Wasser haben“, - so Lawrow. „Wir sind eigentlich die einzigen die weiterhin das Interesse an diesem ernsten Problem erhalten haben. Wir fordern auf, die Resolution 2166 des Sicherheitsrates der UNO zu erfüllen
Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de
Pepe Escobar bringt es unnachahmlich auf den Punkt:
"MH370 verschwand wie in einem Videospiel. MH17 wurde wie in einem Videospiel getroffen. Nunmehr verschwinden ihre jeweils dazugehörigen Erzählungen. Es ist, als ob wir in einer winzigen Probe der schwarzen Hypothese der Post-Geschichte lebten."
Auch auf die Aufforderung ehemals führender US-Geheimdienstler an Obama, Beweise für eine russische Beteiligung am Abschuss von Flug MH17 vorzulegen oder die Propaganda gegen Russland einzustellen, hört man von transatlantischen Lei(d)medien nichts. Die New York Times und andere Medien präsentierten sensible, noch vollkommen offene Fragen als unumstößliche Tatsachen, weil diese aus US-Regierungsquellen kamen, bemängelten die Ex-Geheimdienstler. M.a.W. die Regierung führt die Schreiber-Hand derjenigen die frei und wahrheitsgemäß informieren sollen. Vom altehrwürdigen "Qualitätsblatt" New York Times bis hin zu Springers Revolverblatt Bild-Zeitung ist im Hinblick auf unabhängigen Journalismus, kein fundamentaler Unterschied zu erkennen. Man schreibt, was der Macht genehm ist. Auch Kerry lassen die Ex-Geheimdienstler nicht aus:
"Wann immer Kerry vermeintliche ›Beweise‹ vorgelegt hat, die unabhängig überprüft werden konnten – wie z.B. die gefälschten antisemitischen Flugblätter im Osten der Ukraine oder die Fotos der Soldaten von angeblichen russischen Spezialeinheiten in der Ukraine – haben sich diese ›Beweise‹ als Luftnummern entpuppt. Doch das waren kleine Kavaliersdelikte im Vergleich zu der faustdicken Lüge, die Kerry am 30. August 2013 nicht weniger als 35mal wiederholt hat, nämlich: ›Wir wissen, daß die Regierung von Bashar Al-Assad in Syrien für den Chemiewaffeneinsatz vor neun Tagen in der Nähe von Damaskus verantwortlich war."
Das stört das deutsche Lei(d)medium Spon nicht, sondern es publizierte vor einigen Tagen einen Artikel vom Redakteur Christoph Sydow, unter der hinterhältigen Überschrift "Assads Gift wirkt" und weiter,
"der Massenmord an 1400 Zivilisten hat sich für Syriens Diktator Baschar al-Assad gelohnt"...... Der Westen hat einen fatalen Rückzieher gemacht. Obama, der einst erklärt hatte, mit dem Einsatz von Chemiewaffen würde der Diktator eine "rote Linie" überschreiten - er ließ Assad ungestraft davonkommen.
Das eine Uno-Untersuchung nicht zu einer Schuldzuweisung gegen Assad kam, wischte Sydow mit einem flotten, nicht näher bewiesenen Spruch: "fast alle Indizien deuten jedoch darauf hin, dass die Truppen des Assad-Regimes Sarin gegen ihre Landsleute eingesetzt haben", vom Tisch. Welche Indizien? Und wessen Sarin? Vermutungen und Propagandasprüche sind die Markenzeichen von Wahrheitsfälschern, die heute die Redaktionsstuben bevölkern.

FH

Mittwoch, 27. August 2014

Randbemerkung

Mowitz
Milliardär Warren E. Buffet: "Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir gewinnen", kein Mann von Traurigkeit und einem geschätzten Privatvermögen von 66,1 Milliarden US-Dollar, ist mit seiner Holding Berkshire Hathaway und drei Milliarden Dollar mit dabei, wenn Burger King für über 11 Milliarden Dollar die kanadische Kaffee- und Donut-Kette Tim Hortons schluckt - und möglicherweise seinen Firmensitz damit ins steuergünstigere Kanada verlagert.

Die Presse munkelt bereits, dass höhere Steuern in den USA ein wesentlicher Antrieb dafür sind, dass Burger King gemeinsam mit Tim Hortons unter ein Konzerndach mit Sitz in Kanada schlüpft.

Steuerpolitik als Teil des Klassenkampfes? Warum nicht? Die Vielen die immer weniger haben, kümmert es nicht wirklich. Sie werden auch weiterhin ihre Burgers kaufen und sich so, im doppelten Sinne, selbst zu Tode fressen lassen. Obwohl ein Leben ohne Burgers, durchaus lebenswerter erscheint. Wie auch eins ohne Bankenrettung.
Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de

Als Lehman Brothers zusammenbrach, und sich das Finanzchaos auf den unsichtbaren "Märkten" ausbreitete, wurde von vielen Beobachtern, wenn auch nicht vom Ende des Kapitalismus, so doch von einer Kapitalismuskrise geredet, die es zu lösen galt. Die Lösungsstrategie im Kampf gegen die Finanzterroristen, die ja in Wirlichkeit den unsichtbaren, sagenumwobenen Markt ausmachen, liege in der "Bändigung" des "Marktes" durch Reglementierung des Finanzsektors. So als wenn Finanzterroristen sich schon jemals an Regeln des Systems gehalten hätten. Die Urregel des Kapitalismus, wer seine Schulden nicht länger "bedienen" kann, wird vom Pleitegeier übernommen, wird ausgeschaltet, wenn es den Topterroristen des Kapitals dabei selbst an den Pleitekragen gehen soll. Die USA produzieren sowieso nur noch Dollars, während die übrige Welt die Güter produziert, die für Petro-Dollars zu haben sind. Darunter auch Burger King und die Kaffee- und Donut-Kette Tim Hortons.

Nachtrag mit einem eingeschickten Bild von.. (Name Gegenmeinung bekannt)

Hat Jelzin wirklich alles versoffen was es in Russland nach der Auflösung der UdSSR noch gab?
FH

Dienstag, 26. August 2014

Nur wer Angst vor Freiheit hat / braucht den kolonialen Staat! Krieg dem Krieg! Totales Embargo gegen Israel!

Mowitz
Friedensnobelpreisträger fordern ein Militärembargo gegen Israel. Soll das reichen? Das kann ja wohl nicht wahr sein? Waffenlieferungen an das Kolonialprojekt Israel werden in den Hinterzimmern der Macht ausgekungelt. Nicht im Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit. Zumal Israel noch nicht einmal den vollen Preis zahlen muss. Und diejenigen, die in den Hinterzimmern das Sagen haben, die bestimmen auch wo es langzugehen hat. Sie fragen nicht nach Ansichten und Meinungen von Friedensnobelpreisträgern. Sie bestimmen wer Friedensnobelpreisträger wird! Obama war gerade mal einige Monate im Amt als ihm die Ehre zuteil wurde! Dann mauserte er sich zum schlimmsten Terrorpräsidenten den die USA je hatten. Noam Chomsky weiß es. Er beschuldigt Obama die größte terroristische Operation die je existiert hat, zu betreiben.

Das waren die Erwartungen welche die Mächtigen in den Hinterzimmern in ihn setzten, bevor sie ihn in Oslo durchdrückten. Und sie wurden nicht enttäuscht. Ausgezeichnet wurde er "für seine außergewöhnlichen Bemühungen, die internationale Diplomatie und die Zusammenarbeit zwischen Völkern zu stärken." Das hört sich zumindest gut an. Für alle die von der Verarschtwerdung nie den Hals voll genug kriegen.

FH

Cartoon: Carlos Latuff, Wikimedia, copyright free
Ein weiteres Haus in Gaza wird von 'Israhell' platt gemacht
Soldat 1: Sagen Sie mir, was Sie sehen...
Soldat 2: Kampfstiefel!