Donnerstag, 11. Februar 2016

Syrien: Der Bürgerkrieg der niemals stattfand

Mowitz
Mit propagandistischer Schlafwandlersicherheit haben die Herren des Wall Street-Planeten ihren Angriffskrieg auf Syrien von Anfang an als "Bürgerkrieg" deklariert, obwohl nachweislich die Kopfabschneider-Aggressoren in den Hexenküchen des Imperiums und seiner Vasallen in Europa und den Golfstaaten kulinarisch zubereitet wurden, bevor sie auf die Menschheit losgelassen wurden. Noch voriges Jahr meldete das ehNaMag in einer von vielen sich gegenseitig aussschließenden Meldungen, dass die USA zu wenige "gemäßigte" Rebellen für den "Bürgerkrieg" in Syrien fänden.

Der schizophrene [Schizophrenie: mit Denkstörungen, Halluzinationen und Wahn einhergehende schwere Psychose] Haken an der Sache, soll die "Forderung" des Imperiums gewesen sein, nur Männer ausbilden zu wollen, die sich verpflichten, sowohl gegen die legale Regierung in Damaskus, als auch gegen die US-eigenen Schöpfungen Islamischer Staat und Nusra-Front zu kämpfen. M.a.W. die Terroristen sollten auf einmal auch noch gegen sich selber kämpfen. Der Verteidigungsminister des kriegslüsternen Imperiums, Ashton Carter, wird mit den Worten zitiert:
"Es erweist sich als sehr schwierig, Leute zu finden, die beide Kriterien erfüllen. Wir haben genügend Trainingsstätten für sie, aber im Moment haben wir einfach nicht genügend Rekruten."
Es gibt kaum bis gar keine "Bürgerkriege" in jenem Teil der Welt, die nicht unter der Oberhoheit und mit ausdrücklicher Genehmigung des Wall Street-Imperiums geführt und/oder angezettelt werden. Das genau ist es, was von nadelbestreiften Herren die mit Hedge-Wettfonds an den Börsen ihre Milliarden im Dienste "unserer" liberalen Wirtschaftsordnung verdienen und diese auf allen Kanälen die der Lügen- und Manipulationsungeheuer zur Verfügung stehen, bis über den grünen Klee loben. Und nun kommen die Russen und Chinesen und wollen nicht länger die US-Oberhoheit über den Planeten mit seiner Börse und seiner Dollar-Reservewährung akzeptieren, mit denen die Welt vom Wall Street-Imperialismus geknechtet wird.

Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de

Die Vorherrschaft des Dollars ist gefährdet. Darum die maßlose Wut und Angst des westlichen Kapital-Establishments seine absolute Macht zu verlieren und sie eventuell mit anderen teilen zu müssen. Teilen war weder je die Stärke noch das Streben von Feudalherren. Nicht im Inneren und nicht im Äußeren ihres Herrschaftsbereiches. Dann doch lieber gleich Kriege für die sie ihre eigenen Untertanen gegen die Geknechteten der Gegenseite einsetzten. Das ist leichtes Spiel, weil es nicht ungewöhnlich ist, dass Untertanen allen Ernstes gerne glaubten, sie kämpften für "ihr" Land. Dabei entgeht ihnen, dass sie ihr eigenes und das Leben ihrer Kinder und Familien für die Geld- und Kapitalvermehrung des Aktionärs-, Banken- und Großkapitalklüngels opfern.

Merkel beklagt ausgerechnet in Ankara das Leid der syrischen Flüchtlinge, das sie den Russen in die Schuhe schob, so als würde der vom Westen angezettelte Angriffskrieg gegen Syrien nicht schon seit 2011 geführt, sondern wäre erst mit dem energischen Eingreifen Russlands gegen die Verbrecherbanden des IS vor einigen Monaten ausgebrochen. Auch an die intime Zusammenarbeit der Türkei mit den IS-Kopfabschneidern und türkischer Hilfe beim Verkauf von erbeutetem Öl um die Kämpfe des IS gegen Syrien zu finanzieren, kann sich Merkel wohl nicht mehr erinnen, jetzt wo sie mit ihrem sinnfreien "wir schaffen das" ihre Umfragewerte davonschwimmen sieht. Übrigens, was machen die deutschen Tornados eigentlich in Syrien, wo sie ohne Erlaubnis der syrischen Regierung rumfliegen und Ziele für französische Bombardements fotografieren? Alles nur aus Spaß oder nutzlose Verschwendung von Steuergeldern? Oder sind die Kameras in ähnlich desolatem Zustand wie die Einsatzbereitschaft deutscher Tornados? Dann könnte die erhöhte Anzahl syrischer Flüchtlinge sehr wohl ein mögliches Resultat fehlerhafter deutscher Tornados sein.

FH

Samstag, 6. Februar 2016

Philosoph Richard David Precht: Wir werden die Flüchtlinge nicht aufhalten können

Pannen-AKW in Belgien
Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de

Wollen Sie auf Flüchtlinge schießen wie die US-Amerikaner an der mexikanischen Grenze? Da sind schon über 10 000 Menschen gestorben, auch Frauen und Kinder! Egal, welche Schwierigkeiten wir bekommen werden: wir müssen die Menschen aufnehmen, die vor dem Hungertod oder dem Terror der IS flüchten. Das entspricht unseren Werten und ist unsere humanitäre Aufgabe. Weiter Stuttgarter-Zeitung.de >>>


Talk mit David Precht
Wie verändert sich Deutschland?
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Mittwoch, 3. Februar 2016

Ein Schießbefehl an Europas Außengrenze der nicht so genannt wird - Frauen und Kinder zuerst

Mowitz
Frauke Petry, verrohte AfD-Spitzenphrasendrescherin, empörte in einem Interview die Republik mit der Forderung nach Einsatz von Schusswaffen an Deutschlands Grenzen. "Er, (der Grenzpolizist), müsse den illegalen Grenzübertritt verhindern, notfalls auch von der Schusswaffe Gebrauch machen."

Die Verrohung der Gesellschaft macht leider nicht schon bei der Petry Halt, sondern ergießt sich weiter über die gesamte EU, die außer wohlfeiles Geschwätz im Prinzip auch nichts anderes anbietet als unmenschliches Versagen, welches zulässt, dass 36 von 100 Flüchtlingen, die derzeit mit Schlauchbooten von der Türkei nach Griechenland kommen, Kinder sind, von denen viele auf der Überfahrt durch Ertrinken sterben.

Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de
An der griechisch-mazedonischen Grenze liegt der Anteil von Frauen und Kindern inzwischen bei 60 Prozent. 60 von 272 Flüchtlingen, die im Januar auf ihrem Todesritt von der Türkei nach Griechenland im Mittelmeer ums Leben kamen, sind Kinder.
Das nenne ich nicht um Petrys oder das der stellvertretende AfD-Chefin Beatrix von Storchs Geschwätz zu relativieren, sondern um den "Anständigen" der Republik klarzumachen, dass das Absaufen von Flüchtlingen auf hoher See, noch bevor sie die EU-Außengrenze erreicht haben, durchaus mit einem Schießbefehl gleichzusetzen ist, der einen Grenzübertritt verhindern soll.

Und alles Gelabere von "Ursachenbekämpfung" das Frau Merkel & Co. in kurzen Intervallen von sich gibt, sind in der Regel immer nur Symptombekämpfungen, die nur dazu dienen das Volk zu verwirren und Schleuserbanden für das eigentliche Übel verantwortlich zu machen.

Ursächlich für die aktuellen Flüchtlingsströme sind Kriege und Ausbeutungspolitik, für die wiederum das Imperium und seine Vasallen hauptverantwortlich sind. Und damit auch Deutschland und die EU. Der Rest ist Propagandagetöse. [S. hier]

Frau Merkel bekam schnell wieder die Kurve als ihre Zustimmungswerte, übrigens die einzigen Werte um die sie sich wirklich kümmert, abstürzten und die Bestimmungen für Flüchtlinge und ihren Aufenthalt in Deutschland schnell verschärft wurden, um irgendwie Merkels "wir schaffen das" als das zu realisieren, was sie von Anfang an meinte: "Flüchtlinge nach Kriegsende zurück in die Heimat" zu schicken. So schnell wird aus der ungewohnten Rolle sich als Mutter Teresa zu präsentieren, wieder die ehemalige FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda - so wie die Welt sie kennt - Bundeskanzlerin Merkel.

FH