Von Folker Hoffmann
Die weit über Israels Grenzen hinaus bekannte israelische Journalistin Amira Hass, war den israelischen Regimes, ob ihrer kritischen Berichterstattung über Israels imperialer Politik, in und gegen Palästina, schon lange ein Dorn im Auge.
"Sie ist die einzige israelische Journalistin, die einzige Journalistin weltweit, die den Alltag der Palästinenser lebt, über den sie schreibt. Amira Hass arbeitet für die linksliberale Tageszeitung Ha'aretz. Wenn israelische Panzer ins Zentrum der autonomen Stadt Ramallah vorrücken, wenn die Luftwaffe ihre Bomben und Raketen wirft, dann fühlt auch sie sich bedroht. Seit vier Jahren lebt Amira Hass in Ramallah, davor fünf Jahre in Gaza. Der Alltag der Palästinenser unter der israelischen Besatzungsmacht ist seit Jahren ihr Thema. Für sie ist die israelische Politik kolonialistisch, rassistisch und fördert die Apartheid. Diese Politik wird zum Desaster für beide Völker führen, so die Analayse von Amira Hass. Sie schreibt aber auch unerschrocken über Korruption in der palästinensischen Autonomiebehörde unter Arafat, über Folter in palästinensischen Gefängnissen, über Schnellgerichte und den Vollzug der Todesstrafe." znetAmira Hass wurde gestern beim Verlassen des Gaza-Streifens von der israelischen Polizei mit der fadenscheinigen Begründung festgenommen, gegen ein Gesetz verstoßen zu haben, das den Aufenthalt in einem "feindlichen" Staat verbietet. Seit wann erkennt Israel Palästina als einen selbständigen Staat überhaupt an? Ganz im Gegenteil betreibt Israel seit Jahrzehnten eine Politik der Gewalt, um genau diesen palästinensischen Staat zu verhindern.
Das rechtsextreme Regime in Tel Aviv wird täglich nervöser seit ihre propagindistische Meinungsmache auch in den USA zu bröckeln anfängt.
Die Opfer der bestialischen Bombenangriffe Israels auf die Zivilbevölkerung in Gaza klagen an und sind nicht vergessen. Journalisten mit dem Mut und dem Willen die Wahrheit ans Tageslicht zu bringen, egal wer sich durch die Wahrheit belästigt fühlt, so wie Amira Hass es vorlebt, sind heutzutage seltene Ausnahmen. Darum ist es wichtig, Amira Hass jedwede Unterstützung und Solidarität zukommen zu lassen. Wahrhaftige Informationen sind für uns alle wichtig. Von den gekauften Journalisten der Milliardärspresse werden wir sie nicht bekommen.
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