Von Folker Hoffmann
Jedes Unrecht, welches die Hochfinanz-Wegelager bei ihrem momentanen, globalen Plünderungsfeldzug den Gesellschaften antun, haben diese, wie sollte die Botschaft anders sein, ruhig, geduldsam und schicksalsergeben zu ertragen. Gewalt, so meinen die Wegelagerer, ist das Vorrecht von Plündereliten und wenden es im Minutentakt an. Schließlich plündere man im Interesse der Ausgeplünderten - um die Krise zu überwinden.

Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de
Während die Massen, wie das Kaninchen vor der Schlange, darauf hoffen, dass der Kelch an ihnen vorübergeht, "kaufen" Finanz- und Kapitalmafia in der Zwischenzeit mit wertlosen Schuldverschreibungen, Geld ist nichts anderes und wie wir z.Z erleben, beliebig vermehrbar, Firmen auf.
Der Preis wird für das Volk immens sein. Noch höhere Arbeitslosigkeit, kräftige Lohn- und Rentenkürzungen, sowie eine totalitäre Diktatur des Kapitals.
All das sollen wir widerspruchslos hinnehmen, so die gekauften Propagandisten und ihre Megaphone. Eine irrwitzige Diskussion, die sich im Augenblick abspielt. So zahm die Deutschen im Allgemeinen gegenüber ihrer Obrigkeit auch sind, und vor dem Sturm auf den Bahnsteig noch schnell eine Bahnsteigkarte lösen, Ordnung muss sein, so wird auch hier das Fass bald überlaufen. Es dauert halt etwas länger als in Griechenland, Frankreich oder Island.
Grund dazu hätten die Deutschen schon lange. Wenn die Bundeslügenanstalt für Arbeit, der Öffentlichkeit eine Arbeitslosigkeit von 3,6 Mio. Menschen vorgaukelt, im vollen Bewusstsein darüber, dass die wirkliche Zahl schon längst die 7 Mio. Grenze überschritten hat, so verabreicht sie bewusst die Pille Valium, mit Hilfe der Qualitätsmedien, um die Massen ruhig zu stellen. Bereits jetzt sind schon eine Million Menschen in Deutschland darauf angewiesen, an irgendwelchen Wohltätigkeitstafeln ihr täglich Brot zu sich zu nehmen. Wohltätigkeit anstelle von Sozialanspruch! Das ist die verklausulierte Botschaft der Politik im Auftrag der Hochfinanz.
Diese neue Armut trifft, ich wäre fast geneigt zu sagen, "zum Glück", in stetig steigendem Maße auch die sogenannte Mittelschicht. Eine Mittelschicht, die selbst ihren Fall in den sozialen Abgrund als noch fataler empfinden wird, als eine Schicht die schon vorher zum Lachen in den Keller gehen musste. Darin liegen Chance und Hoffnung zugleich. Spätestens wenn sich genügend abgestürzter Mittelständler im Keller wiederfinden, darf man davon ausgehen, dass es mit der Ruhe vorbei ist, und ein Sturm die Wegelagerer dahin befördert wo sie hingehören. O.k. ein ordentliches Gerichtsverfahren sollte ihnen nicht verwehrt bleiben.
Aber auch die willfährigen journalistischen Propagandisten von Schmierenjournaillen und öffentlichen Märchen- und Manipulationssendern, werden sich unten wiederfinden und ihre Schönfärbereien am eigenen Leib erfahren dürfen.
Die New York Times beschloss bereits Lohnsenkungen mit fünf Prozent und erhöhte den Preis für die Einzelausgabe auf 2 $. Alles Sparmaßnahmen aufgrund sinkender Auflagen. Das ist erst der Anfang und nicht anders als beim Rest der Welt.
Gegenmeinung: Der ehrenwerte Herr Ackermann
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