Während die Jobs rund um uns herum wegbrechen, wie das Eis zugefrorener Seen im Frühjahr, verkündet der zuständige Chefhandlanger für Erfolgsmeldungen, Frank-Jürgen Weise, dass die Arbeitslosigkeit in Deutschland um 0,4 Prozent auf 8,2 Prozent gefallen sei. Solche Botschaft transportiert die gekaufte Einheitspresse doch gerne um die Leute bei Laune zu halten - und sie vor allen Dingen ruhig zu stellen. "Erfolgsmeldungen" sozusagen als Droge für Michels Gemütszustand.
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| Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de |
Das einzige worauf man sich bei den Kasperleauftritten von Weise verlassen kann, sind seine vorgetragenen Manipulationen der Arbeitsmarktzahlen. Immerhin bezieht er für seine gewissenhaft vorgetragenen Fälschungen so um die 260.000 Euro jährlich aus unseren Steuergroschen. Die Bundesagentur selbst hüllt sich dazu in Schweigen und nennt das Gehalt nicht. Wäre ja auch noch schöner, wenn die, die es zahlen, davon in Kenntnis gesetzt würden, für welchen Schwachsinn man sie zur Kasse bittet.
Es gibt noch viele Menschen die Weises Märchen Glauben schenken und auf das Prizip Hoffnung bauen. Oder wie der Kölner sagt: "et hätt noch immer jot jejange".
Hat es aber nicht.
FH


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