Liebe Wähler der Grünen
Der grüne EU-Spitzenkandidat Reinhard Bütikofer versucht sich gerade mit einem offenen Brief an verschiedene Wählergruppen anzubiedern. Da Reinhard Bütikofer alle möglichen Wählergruppen mit Liebe anspricht, erlaubt es sich Mein Parteibuch, Euch auch so anzusprechen.
Unter anderem buhlt er mit seinem offenen Brief um Wählerstimmen von “internationalistischen Linken”. Reinhard Bütikofer behauptet da mit dem ansonsten eher von Bild gewohnten Argumentationsmuster, Oskar Lafontaine führe die Linke in die populistische Falle eines Nationalismus von Links. Reinhard Bütikofer als ist als ehemaliger des Kommunistischen Bundes Westdeutschland vielen Linken ein Begriff. Die wenigsten wissen jedoch, in welchen Organisationen er sich jetzt rumtreibt. Reinhard Bütikofer gehört inzwischen als Boardmitglied des Berliner Aspen-Institutes fest zum Kreis der deutschen Vasallen der US-Kriegslobby der USA.
Aufgabe des Aspen Institutes ist es, in aller Welt für die Durchsetzung von US-Interessen zu sorgen. Ranghohe ehemalige Außenpolitiker des US-Imperiums leiten die Filialen des Aspen-Institutes. Zwischenzeitlich wurde bekannt, dass das Aspen-Institut auch von der als CIA-Tarneinrichtung aufgeflogenen Ford Foundation finanziell unterstützt wurde.
Obendrein sitzt Reinhard Bütikofer auch im Advisory Board einer Tochter des American Jewish Committee, das nicht nur lange schon eng mit der Konrad-Adenauer-Stiftung verbunden ist, sondern auch als propagandistischer Arm des rechtsextremen Likud-Politikers Ariel Sharon bekannt wurde.
Dass die Mitgliedschaft in diesen mächtigen transatlantischen Lobbyclubs der Kriegstreiber mit den politischen Zielvorstellungen von Reinhard Bütikofer korrespondiert, lässt sich leicht erkennen.
Betrachtet man Reinhard Bütikofer, wie seine Führungsfunktion im Aspen-Institut nahelegt, als Vertreter des US-Imperialismus in Deutschland, wundert es überhaupt nicht, dass der Spitzenkandiat Bütikofer der grünen Ex-Friedenspartei engagiert für die Fortführung des verlogenen Krieges in Afghanistan einsetzt. Die Rüstungsindustrie braucht Krieg, denn ohne Krieg kann sie nicht für Milliarden von Euro Panzer verkaufen. Reinhard Bütikofer ist, wie seine Mitgliedschaft im Board des Aspen-Institutes zeigt, ihr Lobbyist.
Reinhard Bütikofer ist auch für den Vertrag von Lissabon. In diesem Vertragswerk wird in Artikel 42 festgeschrieben, dass die Mitgliedsstaaten sich zur Verbesserung ihrer Verteidungsfähigkeit, also zur militärischen Aufrüstung, verpflichten. Auch das passt zu seiner Mitgliedschaft in den Clubs der Kriegstreiber, die Reinhard Bütikofer auf seiner Webseite bezeichnenderweise nicht erwähnt.
Falls sich wer wundert, dass der Ex-Komminist Bütikofer in der Milliardärspresse so gut wegkommt, der mag sich vor Augen führen, dass im Aspen Institut neben dem vom General zum Rüstungslobbyisten mutierten Klaus Naumann nicht nur Industrielle wie Gerhard Cromme von ThyssenKrupp oder Thomas Enders von Airbus, sondern auch mediale Größen wie der Springer-Chef Mathias Döpfner, der Zeit-Kriegshetzer Josef Joffe und der ZDF-Schwarzfunk Politikchef Claus Kleber organisiert sind.
Liebe Wähler der Grünen, wählt grün. Stimmt für mehr Geld für mehr Krieg. Stimmt für Reinhard Bütikofer und grüne Drei-Liter-Panzer. Die CIA und die Rüstungsindustrie danken Euch.
Quelle: Mein Parteibuch Blog
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