Freitag, 14. August 2009

Faschistoide Verblödungsgrenze der Bundesfälscherwerkstatt längst überschritten

Folker Hoffmann

Jeden Monat stellt sich der Oberweise in einer sogenannten Pressekonferenz vor die versammelte Presse, lügt ihnen mit gezinkten Statistiken die Hucke voll, die dann ohne Nachfrage, dankbar von der Milliardärspresse und den Staatspropagandasendern unters Volk verbreitet werden. "Es geht aufwärts" ist die Botschaft, was ein sicheres Zeichen dafür ist, dass das Gegenteil richtig ist.

Das die Tagessau ihrer journalistischen Sorgfaltspflicht nicht länger nachkommt und sich ausschließlich den offiziellen Manipulationen der Herrschenden verpflichtet fühlt, sollte sich eigentlich inzwischen herumgesprochen haben. Während sie davon faselt

"Der rasante Absturz der deutschen Wirtschaft ist gestoppt"
und die deutsche Wirtschaft wachse wieder, dank privatem Konsum, dümpelt sie in Wirklichkeit vor sich hin. So unseriös und verlogen wie öffentlich- rechtliche Staatspropagandasender die Geschäfte von Merkel & Co. vor, nach und während der Wahl betreiben, geht auf keine Kuhhaut. Richtig dagegen ist, dass die Beschäftigung mit 3.0 % zurückgegangen ist, 12,6 % weniger Arbeitsstunden geleistet wurden, die Lohn- u.Gehaltssumme mit 6,5 % sank, und das Entgeld pro Beschäftigten mit 3,6 % weniger wurde. Das und vieles mehr kann der interessierte Bürger im Netz schnell erfahren. Wohl der Hauptgrund für die anvisierte totale Zensur und Kontrolle des Netzes.

Zurück zur Bundesfälscherwerkstatt. Die beamteten Duckmäuser und Kleinkarrieristen die dort beschäftigt sind, schrecken auch nicht vor faschistoiden Zählmethoden zurück, um ihrem Auftrag, Arbeitslosenzahlen zum Wohle des Rufes einer "erfolgreichen" Politik, zu fälschen. Man erklärt einfach ganz normale, arbeitssuchende Bürger, natürlich mit entsprechendem "Gutachten" medizinischer Quacksalber, einfach für "geistig behindert" und schon ist die Arbeitslosenstatistik weiter geschönt worden.

Im Dutzendjährigen Reich wurde mit solchen Methoden der "Volkskörper" in "wertes" und "unwertes" Leben eingeteilt. Auch damals gab es charakterlose Mediziner zuhauf, die sich nicht zu schade waren, ihr Unwesen zu treiben. So sagte beispielsweise der NS-Reichsärzteführer, Dr. Gerhard Wagner, in einer Grundsatzrede:
„Wir wollen lebensuntüchtiges und Unwertes Leben gar nicht erst entstehen lassen“ http://www.zeitschatten.info/eugenik3.html
Das sagt man heute natürlich nicht. Heute macht man es subtiler.
"Um mich herum verspüre ich ein leises Wandern. Sie rüsten zur Reise ins Dritte Reich." Kurt Tucholsky 1932
Das war ein Jahr vor der Machtergreifung der Nazis in Deutschland. Heute treten die Figuren nicht nur in Nazigewändern und glatzköpfig auf. Aber die faschistische Gesiunng ist nicht nur in deutschen Beamtenstuben angekommen. Merke:
„Kerle wie Mussolini oder der Gefreite Hitler leben nicht so sehr von ihrer eignen Stärke wie von der Charakterlosigkeit ihrer Gegner.“ Kurt Tucholsky
Und hier geht's zur Reportage.

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