Mittwoch, 16. Dezember 2009

Kopenhagen 2009: Der Planet wird von Macht und Privilegien gekidnappt

AUTOR: Chris FLOYD

Übersetzt von Einar Schlereth


Die Gedanken kochen. Wer hätte jemals gedacht, selbst in den wildesten, paranoiden Träumen, daß die Kopenhagener Umweltkonferenz von einer Handvoll reicher Nationen gekidnappt werden würde, um sich selber mehr Macht und Reichtümer zuzuschanzen und dem Rest der Welt noch mehr Lasten und neue Ungerechtigkeiten aufzubürden? Und daß es unter diesen gierigen, heuchlerischen Eliten man die Regierung eines Mannes finden würde, der jetzt den Nobelpreis erhalten hat für seine uneingeschränkte Hingabe an das Wohl der ganzen Menschheit?

Aber so unwahrscheinlich es scheinen mag – die Reichen bescheißen die Armen? Was kommt als Nächstes? - ist genau das auf der großen internationalen Konferenz geschehen, die diese Woche in Dänemark eröffnet wurde mit dem erklärten Ziel, den Planeten von dem Abgrund eines potentiell tödlichen Ungleichgewichts zurückzureißen. Amerika, Britannien und – hmm – Dänemark gehören zu der Handvoll reicher Nationen, die ein geheimes Abkommen über einen Entwurf getroffen haben, von dem sie hoffen, es der Konferenz am Ende aufs Auge drücken zu können, wenn die Schwergewichte der Elite wie Barack Obama und Gordon Brown einschweben, um die Huldigungen entgegenzunehmen.

Der Plan würde die reichen Nationen doppelt so viel Emissionen ausstoßen lassen als die Entwicklungsländer, während letztere scharfen neuen Auflagen von den reichen Ländern unterworfen würden, um technischen Beistand für Programme zur Veränderung des Klimas zu erhalten. Der Plan der Elite fordert auch die vollständige Umgehung der UNO – das einzige internationale Forum, wo die armen Nationen das Gefühl haben, ein klein wenig gleichberechtigter mit der Elite zu sein– und die Überantwortung der Finanzierung sowie der künftigen Verhandlungen an einen ”unabhängigen” Ausschuß … am wahrscheinlichsten den verläßlichsten Anhang des Imperiums, die Weltbank. Wie der Guardian berichtet:
Die UNO-Klimagespräche in Kopenhagen sind heute in Unordnung geraten, nachdem die Entwicklungsländer wütend auf durchgesickerte Dokumente reagierten, die zeigen, daß die Führer der Welt in der nächsten Woche gebeten werden, ein Übereinkommen zu unterzeichnen, das den reichen Ländern noch mehr Macht gibt und die Rolle der UNO bei allen weiteren Klimagesprächen umgeht.

Das Dokument wird von den Entwicklungsländern auch so interpretiert, daß es ungleiche Limits für den per-capita-Verbrauch für Karbondioxyd-Emissionen für entwickelte und Entwicklungsländer festlegt für 2050, was bedeutet, daß Leuten in den reichen Ländern mehr als doppelt so viel Emissionen erlaubt werden ...”

Der Vorschlag übergibt die entscheidende Kontrolle der Finanzierung für Klimaveränderung der Weltbank; will das Kyoto Protokoll aufgeben – den einzigen legal bindenden Vertrag, den die Welt über Emissionsreduzierung hat – und würde die Hilfe für arme Länder, um sich dem Klimawandel anzupassen, davon abhängig machen, daß sie eine Reihe von Maßnahmen ergreifen.

Der sogenannte Dänische Text, ein geheimer Vertragsentwurf, wurde von einer Gruppe von Personen ausgearbeitet, die als ”der Kreis der Verpflichtung” bekannt sind – aber vermutlich England, die USA und Dänemark umfaßt – ist nur einer Handvoll von Ländern vorgelegt worden, nachdem er diese Woche fertiggestellt wurde.

”Er wurde insgeheim ausgearbeitet. Die Absicht ist eindeutig, [Barack] Obama und die Führer der reichen Länder dazu zu bringen, es durchzusetzen, wenn sie nächste Woche ankommen. Es wäre effektiv das Ende des UNO-Prozesses,” sagte ein Diplomat, der nicht genannt werden wollte.
In einem Folgebericht des Guardian hieß es:
Ein Sprecher für Cafod, eine Entwicklungshilfe-Organisation mit engen Verbindungen zu den ärmsten Ländern der Welt, sagte: ”Dieser Entwurf zeigt die Machenschaften hinter den Kulissen eines voreingenommenen Gastgebers, der, anstatt als unparteiischer Mittler zu handeln, sich an die Seite der entwickelten Länder stellt.

Das Dokument dürfte nicht einmal existieren. Es gibt den legalen UNO-Prozess, der der offizielle Verhandlungstext ist. Der dänische Text mißachtet den soliden, stetigen Annäherungsprozeß der UNO.
Ein weiterer Schock! Die Eliten kungeln zusammen, um den legalen Prozeß zu ihrem eigenen korrupten Vorteil zu umgehen? Und, und, und … die Amerikaner sind in dieses dreckige Geschäft verwickelt?! Sag nur, es sei nicht so, oh!

Die Kopenhagener Gespräche sind Gefangene geworden dessen, was man ”das Reform-Syndrom nennen könnte; d.h. der absolute, dringende Imperativ, einen miesen Deal zusammenzuschustern, um die Reichen zu mästen und die Armen auf empörende Weise zu benachteiligen – was aber vor den dienstfertigen Medien und den zerstreuten Massen als eine Art ”Reform” dargestellt werden kann.Das Wichtigste ist, daß die Illusion einer positiven Handlung erzeugt wird – während hinter den Szene die alte Maschinerie weiterläuft.

Dieses Szenario ist auf die rüdeste und dreisteste Art in der ”Debatte” über die Gesundheitsreform in den Vereinigten Staaten durchgespielt worden, wo man beobachten konnte, wie eine ”progressive” Regierung ihre ”Reform” buchstäblich an jene korporativen Interessen verkaufte, die das offenbare Ziel der Reformen sind, was es denen erlaubte, wiederum buchstäblich, den größten Teil der ”Reform”-Gesetzgebung selbst zu schreiben.

Und dies ist der modus operandi der meisten internationalen Anstrengungen zum Klimawandel gewesen, die keine merkbare Reduzierung der Verschmutzung gebracht haben, die zur Destabilisierung des Planeten führt – sondern hat die Schaffung eines riesigen neuen ”Karbon-Handels”-Marktes gesehen, ein weiteres spekulatives Unternehmen für die Reichen und Mächtigen, um sich daran gütlich zu tun.

Wirkliche Klimawandel-Experten wie Sir David, König von England, haben gesagt, daß kein Abkommen besser wäre als diese Art von schlechten Abkommen, die in Kopenhagen zusammengebraut werden. Und das war bevor das geheime Papier des ”Kreises der Verpflichtung” enthüllt wurde. (Dieselbe Dynamik gilt natürlich auch für die Gesundheitsreform: besser überhaupt kein Gesetz als die Monströsität, die jetzt durch die Eingeweide des Kongresses geschleust wird. Einen Schritt zurück, sich dahinterklemmen und von vorne beginnen.)

Die Details des Kopenhagener Fahrplans der Eliten wird jetzt zweifelsfrei modifiziert werden – oder überdeckt werden mit einem neuen Kleid der Propagandakunst – angesichts des Orkans, den die Enthüllungen provoziert haben. Aber die wahre Absicht der reichen Nationen bei diesen Verhandlungen – wie in allen anderen – sind klarer als ein glitzernder Strom von den schmelzenden Gletschern: die Schwächsten gehen vor die Hunde.


- Die Erde an der Kopenhagener Konferenz
(Auf der Schale:) "Lösungen"
Quelle: Al Quds Al Arabi

II.

Aber, wie Arthur Silber im vergangenen Monat in seinen Artikeln über den Klimawandel betont hat, ist dies genau das, was unser ”komplexes, kompliziertes …korporatives System” mit seinen ”verwirrten zahlreichen Verknüpfungen zwischen ”privatem” Business und Regierung” anrichtet. Dazu ist es da. Und, wie er schreibt, dies ist das System, dem wir vertrauen, die den Globus zerreißenden Probleme der Klimaveränderung zu lösen.

Silber macht auch die richtige Bemerkung, daß, während das System fröhlich weitermacht, profitiert es sowohl von der unaufhörlichen Verschmutzung des Planeten – was bereits den Punkt ohne Wiederkehr erreicht hat – als auch von den passenden und vereinnahmten Versuchen, seine Effekte zu mildern; Millionen Menschen sind von ihrer Angst vor den potentiellen Gefahren absorbiert … selbst wenn sie die großen, von Menschen geschaffenen Katastrophen ignorieren oder in manchen Fällen sogar feiern, die heute, jetzt sofort – und mit einem Minimum an Kosten – in Angriff genommen werden könnten.

Zum Beispiel legt Victoria Brittain ein großes, von Menschen erzeugtes Umweltdesaster dar, das heute nachmittag in der ganzen Welt gelöst werden könnte mit einem einzigen Telephonanruf. The Guardian schreibt:
Unter all den komplexen und langfristigen Lösungen, nach denen in Kopenhagen gesucht wird, um die Umweltkatastrophe in der Welt zu vermeiden, gibt es einen Ort, wo die Katastrophe bereits eingetreten ist, aber sofort mit einem einfachen politischen Akt behoben werden könnte.

In Gaza gibt es kein sauberes Wasser mehr, von den etwa 40 000 neugeborenen Babies sind mindestens die Hälfte von dem unmittelbaren Risiko einer Nitratvergiftung bedroht – die Fälle von ”Blauem-Baby-Syndrom” und Methämoglobinämie sind außergewöhnlich hoch; eine nie dagewesene Zahl von Leuten sind über 10 Jahre hinweg Nitratvergiftung ausgesetzt gewesen, an manchen Orten ist der Nitratgehalt des Wassers 300 mal höher als der Standard der Weltgesundheitsorganisation, die Landwirtschaft liegt durch Verseuchung und versalzenes Wasser im Sterben, das Untergrundwasser ist dem Kollaps nahe; Kloake und Abwässer fließen auf öffentliche Plätze und in das Untergrundwasser.

Die Blockade Gazas besteht seit beinahe vier Jahren und die vitale Wasser- und Infrastruktur ist durch den dreiwöchigen Anfall auf das Territorium vor einem Jahr vom zerbrechlichen Zustand in einen virtuellen Kollaps übergegangen.

Was wäre nötig, um die beiden von Israel gebilligten UN-Abwasser-Reparationsprojekte zu beginnen, ein noch nicht gebilligtes UN Wasser- und Gesundheitsprojekt und zwei weitere noch nicht gebilligte interne UN Abwasser-Netzwerke? Bis jetzt konnte nur ein Zipfel der Blockade aufgehoben werden für diese Bau- und Ausrüstungsmaterialien zur Einfuhr nach Gaza, um die Wasser-Arbeiten zu beginnen und dem Leben der Kinder eine Chance zu geben. Ein Telefonanruf vom israelischen Verteidigungsministerium würde reichen – ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk für den UN-Stab vor Ort, der seit Monaten bereitsteht zu handeln und an dieser Front verzweifelt ist – wie an so vielen anderen.
Und Britain berichtet weiter, daß die Israelis bereits noch einen Teil ihrer strangulierenden Blockade aufgehoben haben, nach einer mutigen Intervention von US-Senator John Kerry, der im März dieses Jahres verlangte, daß die Israelis ihr Einfuhrverbot aufheben für ...Pasta.

Aber offensichtlich kann kein amerikanischer Politiker sich darum kümmern, zum Telephon zu greifen, um die Vergiftung des Gaza-Ghettos aufzuheben:
Gazas weite, sandige Strände waren immer der Platz für Spiele und der Zusicherung von Glück und Normalität für die ganze Gesellschaft, wo die Familien picknickten, die Pferde laufen ließen, wo die Fischer ihre Netze flickten, die Kinder schwammen und die Jungs am frühen Morgen trainierten, aber nun sind sie meistens leer und nicht nur, weil es Winter ist. Zwischen 50 und 60 qm unbehandelter Abwasser sind täglich in diesem Jahr seit dem Ende der israelischen Invasion im Januar ins Mittelmeer geflossen, das Meer stinkt und nur wenige Fische gibt es in der DreiMeilenZone, die für die Palästinenser erlaubt ist. Diese Ressource scheint genauso zerstört zu sein wie die Schutthaufen von Gazas Parlament und Ministerien.

”Wir haben einfach keine Worte mehr, um zu beschreiben, wie schlimm es hier steht”, sagte John Ging, Direktor der Operationen des Hilfswerks der UNO. Ging steht an der Spitze eines Teams von 10 000 hauptsächlich palästinensischen Arbeitern, die sich um die Hilfsgüter kümmern, die alles sind, was zwischen der großen Mehrheit der Gazabevölkerung und des Elends steht. ”Wir haben eine Arbeitslosigkeit von 80%, eine Ökonomie auf Subsistenzebene, eine zerstörte Infrastruktur etc., aber schlimmer noch als die humanitäre Misere ist die Zerstörung der zivilen Gesellschaft.”

Gings großer Kummer sind ”die 750 000 Kinder, die anfällig sind für eine Umwelt, wo alles rapide in die falsche Richtung läuft, wo das Unrecht verwirrend ist, und wo alles täglich schlimmer wird.”

Es gibt auch ein großes Problem der Unsicherheit und Gewalt, das auch schlimmer wird. Die meisten Erwachsenen zeigen eine stoische Belastbarkeit und halten am Glauben an die traditionellen Werte fest, aber es gibt eine narrative Theologie von Extremisten, die zu bekämpfen immer schwerer wird. Nur die Aufhebung der Blockade kann diese Dynamik aufhalten.

III.

Oder wie steht es mit dem riesigen, sich ausbreiteten, von Menschen geschaffenen Disaster, das Afghanistan darstellt? Wie Silber schreibt, unterstützen viele Menschen, die die potentiellen Bedrohungen der Klimaveränderung beklagen, die katastrophale Intervention in Afghanistan … die, wie wir hier dargestellt haben, genau die Übel erzeugt, die wir doch offenbar beabsichtigen zu vermindern (genau wie die israelische Erdrosselung von Gaza). Aber auch hier könnte das ungeheure Leiden und die Erniedrigung von Millionen Menschen effektiver mit einem Bruchteil der Kosten angegangen werden, als es kostet, sie zu ermorden und auszuplündern.

Jeffrey Sachs (via the Angry Arab) greift dieses Thema in der Huffington Post auf, nachdem er auf die bereits genannten inhärenten Unfähigkeiten unseres gegenwärtigen Systems, die Probleme anzugehen, die wir angeblich zu lösen versuchen, hingewiesen hat:

Die Bezeichnung der Probleme der afghanischen Regierung mit dem vereinfachenden Terminus ”korrupt” ist eine weitere Trivialisierung der Wirklichkeit, übertroffen nur von der Idee, der afghanische Präsident Hamid Karzai könnte oder wollte die Korruption nach Belieben abstellen, insbesondere auf amerikanischen Druck. Der ehemalige Nationale Sicherheitsberater Zbigniew Brzesinski traf den Punkt, als er die Fähigkeit Washingtons in Frage stellte, selber inmitten von zügelloser Korruption, die Korruption andernorts zu beseitigen. Eine rühmliche Aufgabe für Richard Holbrooke, jetzt der Sonderbotschafter in Afghanistan und Pakistan, wäre, die offenbare Mißwirtschaft des Stabs der AIG [amerikanische Versicherungsgesellschaft. D.Ü.] mit der Wurzel auszureißen, wo er ja früher als Vorstandsmitglied während der Vorbereitung für die gegenwärtige Finanzkrise gearbeitet hat. Die Kriegsindustrie selber, voll gestopft mit mächtigen Korporationen wie Fluor und DynCorp, die Milliarden Dollar konkurrenzlos an Pentagon-Aufträgen erhalten, sind auch ein wahrscheinlicher Teil der Washingtoner politischen Dynamik.

Tatsache ist, daß Afghanistan als eines der ärmsten Länder auf Erden dringenden Bedarf hat an Mitteln für die Grundbedürfnisse des Überlebens … Saatgut, Düngemittel, Straßen, Kraftwerke, Schulen und Kliniken … viel eher als weitere 30 000 Truppen oder noch mehr Militärkontrakte. Entwicklungshilfe für die afghanischen Gemeinden durch die UNO könnte Afghanistan weit besser stabilisieren zu einem Fünftel oder einem Zehntl der Kosten der kommenden 100 Mrd $ oder so pro Jahr, die für ein militärisches Debakel ausgegeben werden. Aber solch eine Hilfe wird es nicht geben … Wie Friedman berichtet, hat Obama ”Nationenbildung” als ”Missionskriecherei” verachtet wobei er enttäuschenderweise das Echo der Bush-Regierung war.

In Wirklichkeit gilt die langanhaltende Verachtung der US-Regierung dem afghanischen Volk selbst, da es seit Jahrzehnten nicht die geringste Anstrengung gab, über dessen wirkliche Bedürfnisse und Wünsche nachzudenken. Wie in Vietnam geht es mit dieser Mission um uns. Und wie in Vietnam birgt die US-Eskalation die Möglichkeit in sich, noch viel größere Destabilisierung in Zental- und Südasien und im Nahen Osten zu erzeugen.


Ja, wer hätte wirklich voraussehen können, daß die Verkörperung eines solchen Systems versuchen würde, die wachsende Angst vor der Klimaveränderung auszunützen, um ihre eigene Herrschaft auszuweiten? Was immer auf dem Planat geschieht … oder den Irakern oder den Afghanen oder den Millionen Menschen, die in der Flut finanziellen Betrugs und dem Gesundheits ”Reform”Schwindel untergehen – die Eliten werden bleiben, was sie jetzt sind: wohl-gestopft, wohl-behütet und wohl-verbunden in ihren befestigten Enklaven von Macht und Privilegien.

Um John Ging zu paraphrasieren: Wir haben einfach keine Worte mehr, um zu beschreiben, wie schlecht es um uns herum steht.

Quelle: Empire Burlesque-Boiling Point: Hijacking the Planet for Power and Privilege

Originalartikel veröffentlicht am 9.12.2009

Über den Autor

Einar Schlereth ist ein Mitglied von Tlaxcala, dem internationalen Übersetzernetzwerk für sprachliche Vielfalt. Diese Übersetzung kann frei verwendet werden unter der Bedingung, daß der Text nicht verändert wird und daß sowohl der Autor, der Übersetzer, der Prüfer als auch die Quelle genannt werden.

URL dieses Artikels auf Tlaxcala: http://www.tlaxcala.es/pp.asp?reference=9528&lg=de

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