Alles wird gut! Die heiligste Kuh der westlichen Wertegemeinschaft, die Intransparenz der Mächtigen, will sich nicht sang- und klanglos schlachten lassen. Während der Überwachungswahn bei weniger finanziell betuchten Bürgern immer absurdere Blüten treibt, gerne auch außerhalb des Grundgesetzes - das man im Zweifelsfall schnell ändert - lassen zahlreiche deutsche Politiker, Richter und andere einflussreiche Personen des öffentlichen Lebens, die in Liechtenstein und der Schweiz Konten und Stiftungen unterhalten, den schweizer Nationalrat Alfred Heer (SVP), bei BLÖD vorsprechen. Er setzte dort an wo es den selbsternannten Eliten am meisten weh tut: Bei der Transparenz ihrer geklauten und manipulierten Vermögen.
„Falls Deutschland gestohlene Bankdaten kauft, werden wir auf eine Gesetzesänderung hinarbeiten, dass sämtliche Schweizer Konten von deutschen Personen, die öffentliche Ämter bekleiden, offengelegt werden müssen.“Das war der Todesstoß für die Verwertung der CD-Daten von Steuerkriminellen. Man wird es weiter so handhaben wie bisher. Transparenz gilt ausschließlich für's Prekariat, das walte Henkel, der sich mit Sprechblasen durch zahlreiche Schwatzveranstaltungen der öffentlich-rechtlichen Märchensender durcharbeitet, und dessen Nase vor lauter Empörung bei der Verteidigung des Rechtsstaates für Besserverdienende noch röter anläuft.

Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de
P.S. Böse Zungen behaupten, die deutschen Fernsehanstalten hätten ihm bereits Übernachtungsmöglichkeiten eingerichtet. Anders sind seine inflationären Auftritte nicht länger zu managen.
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