Ein lohnendes Geschäft. Nach dem 11. September 2001 explodierten die öffentlichen Ausgaben zum Wohle des Militär-industriellen Komplex in nie dagewesenem Ausmaß. Allein die USA haben seit 911 rund fünf Billionen Dollar bis 2009 in ihren militärischen Arm zu Erlangung der Weltherrschaft verpulvert. Zwar wird es wirtschaftlich jetzt sehr eng für die USA, die Spatzen pfeifen es inzwischen von allen Dächern Chinas: die USA sind reif für den Gang zum Insolvenzgericht.
"Die größten Dollargläubiger - die Chinesen - mussten durch eine Großregierungsdelegation der USA beschwichtigt und ihnen Silbergarantien gegeben werden, damit sie die wertlosen Dollar nicht auf den Markt warfen. Die USA und die US-Hochfinanz mussten vor allem das schwindende Vertrauen in den Dollar bekämpfen, denn die USA brauchen pro Tag mehr als eine Mrd. Dollar Kreditzufluss aus dem Ausland, um ihre Kriegs- und Importzahlungen überhaupt weiter leisten zu können."Nichtsdestotrotz sind in der Welt der globalisierten, bislang unsichtbaren "Märkte", Geschäfte mit dem Tod sehr lukrativ. Nicht so sehr für die Opfer, umso mehr für die Täter.
Xe, bis 2009 bekannt als Blackwater, hat bereits über 20 000 bezahlte
Und der lukrative Wendepunkt kam nach dem 11. September. An dem Tag also, als neunzehn, kaum des Fliegens kundige junge Muslime vier Flugzeuge entführt haben sollen, um dann stundenlang im Luftraum der USA ihre "Ziele" anzupeilen, ohne von amerikanischen Jagdflugzeugen behelligt zu werden. Bei so viel Versagen der öffentlichen Kriegsmacht, muss gleich die Privatisierung des Militärs mit eingeläutet werden. Nicht nur die Kriegsindustrie - auch die Ausführenden unter privatem Kommando. So lässt sich die Zementierung der Chancenlosigkeit für weite Bevölkerungsgruppen leicht aufrechterhalten.
Zum Schluss und zum X-ten Mal mein Lieblingszitat von George Orwell:
"Der Krieg wird von den Herrschenden gegen die eigenen Untertanen geführt - und sein Ziel ist weder ein Sieg über Eurasien oder über Ostasien - sondern die Aufrechterhaltung der Gesellschaftsstruktur."
FH

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