Montag, 13. April 2009

Sprengstoff Thermit im Staub des World Trade Centers entdeckt

AUTOR: Global Research

Übersetzt von Hergen Matussik






Forscher der chemischen Fakultät der Universität Kopenhagen haben aktives Thermit-Material im Staub der Katastrophe des World Trade Centers vom 11. September entdeckt.

Es folgen Zusammenfassung, Einleitung und die Schlußfolgerungen dieses wichtigen und sorgfältig recherchierten Artikels, dessen vollständige Version man hier herunterladen kann: http://www.bentham-open.org/pages/content.php?TOCPJ/2009/00000002/00000001/7TOCPJ.SGM

Autoren: Niels H. Harrit, Jeffrey Farrer, Steven E. Jones, Kevin R. Ryan, Frank M. Legge, Daniel Farnsworth, Gregg Roberts, James R. Gourley, Bradley R. Larsen

in: The Open Chemical Physics Journal - Volume 2

Zusammenfassung:

Wir haben auffällige rot/graue Plättchen in allen von uns untersuchten Proben von Staub gefunden, der bei der Zerstörung des World Trade Centers (WTC) entstand. Die vorliegende Arbeit berichtet über die Untersuchung von vier an unterschiedlichen Orten gesammelten Proben. Die rot/grauen Plättchen zeigen in allen vier Proben bezeichnende Ähnlichkeiten. Eine Probe wurde von einem Einwohner Manhattans ungefähr zehn Minuten nach dem Einsturz des zweiten Turms des WTC gesammelt, zwei weitere Proben am folgenden Tag und eine vierte ungefähr eine Woche später. Die Eigenschaften dieser Proben wurden unter Einsatz von optischen Mikroskopen, von Rasterelektronenmikroskopie (SEM), Röntgen-Photoelektronenspektroskopie (XEDS) und Differentialkalorimetrie (DSC) analysiert. Das rote Material enthält körnige Partikel einer Größe von ungefähr 100 nm (Nanometer = 10-9 m), die im wesentlichen aus Eisenoxyd bestehen, während Aluminium in kleinen plättchenförmigen Strukturen enthalten ist. Eine Separierung der Komponenten unter Einsatz von Butanon zeigte, daß Aluminium in seiner elementaren Form vorhanden ist. Eisenoxyd und Aluminium sind in dem roten Material fein verteilt und vermischt. Wenn die Substanz in einer Vorrichtung zur Differentialkalorimetrie entzündet wird, zeigen die Plättchen energiereiche aber eng begrenzte exothermische Reaktionen bei einer Temperatur von ca. 430°Celsius, weit unter der normalen Entzündungstemperatur für konventionelles Thermit. In dem nach der Verbrennung der eigentümlichen rot/grauen Plättchen übrig bleibenden Material lassen sich eindeutig zahlreiche Kugeln mit hohem Eisenanteil nachweisen. Der rote Anteil der Plättchen stellt sich als Thermit-Material heraus, das noch nicht reagiert hat und höchst energiereich ist.

Es folgt eine Anmerkung des Redakteurs von Global Research, wo diese Zusammenfassung der Untersuchung veröffentlicht wurde:

Definition von Thermit-Material:

Thermit ist der Handelsname für ein Gemisch aus Eisen(III)-oxid- und Aluminium-Pulver, welches vorrangig zum aluminothermischen Schweißen und für andere Thermitverfahren oder die Aluminothermie eingesetzt wird.

Die beiden Stoffe sind normalerweise mit einem Bindemittel granuliert, um sie rieselfähig zu halten und Entmischung und Wasseraufnahme zu verhindern.

Die Thermit-Reaktion wurde von Hans Goldschmidt in den 1890er Jahren entdeckt und 1895 patentiert. „Thermit“ ist eine geschützte Handelsmarke der Thermit-Gruppe, die sich 1999 von der Goldschmidt AG getrennt hat. (http://de.wikipedia.org/wiki/Thermit)
Thermit ist eine pyrotechnische Komposition eines Metallpulvers mit einem Metalloxyd, das eine aluminothermische Reaktion produziert, die als Thermitreaktion bezeichnet wird.

„Metalle können unter geeigneten Bedingungen brennen, ähnlich dem Verbrennungsprozeß bei Holz oder Benzin ... Eine Thermitreaktion ist ein Prozeß, bei dem die richtige Mischung von metallischen Brennstoffen kombiniert und entzündet werden. Die Entzündung selbst benötigt extrem hohe Temperaturen.“

Die Leser können hieraus im Hinblick auf die weitreichenden Konsequenzen dieser Ergebnisse ihre eigenen Schlüsse ziehen. Obwohl die Autoren des Berichts nicht auf den größeren Zusammenhang der Anschläge vom 11. September eingehen, sagen ihre Untersuchungsergebnisse doch unmittelbar einiges über die möglichen Ursachen des Einsturzes der Gebäude des WTC am 11. September 2001 aus. Die Ergebnisse der Untersuchung stellen darüber hinaus die Gültigkeit des offiziellen Untersuchungsberichtes der Untersuchungskomission zum 11. September in Frage
Einleitung:

Die Zerstörung von drei Hochhäusern (WTC 1, 2 und 7) war eine ungeheuerlich tragische Katastrophe, die nicht nur tausende Menschen und Familien durch die verursachten Verletzungen und Todesfälle unmittelbar betraf, sondern die auch die Beweggründe für zahlreiche kostspielige und radikale Wechsel in Innen- und Außenpolitik lieferte. Aus diesen und anderen Gründen ist es von größter Bedeutung herauszufinden, was an jenem schicksalhaften Tag wirklich geschah. Ein wesentlicher Teil der Bemühungen bestand aus verschiedenen von der Regierung in Auftrag gegebenen und bezahlten Untersuchungen, die im Wesentlichen zu den von FEMA und NIST veröffentlichten Berichten führten. Andere Untersuchungen der Zerstörungen sind weniger aufwendig veröffentlicht worden, sind aber nicht weniger bedeutsam für die herausragende und weiterhin bestehende Verpflichtung gegenüber den Opfern jener Tragödie, die ganze Wahrheit über die Ereignisse an jenem Tag ans Licht zu bringen. Einige dieser Studien haben ihre Aufmerksamkeit richtigerweise auf übriggebliebene Materialien und auf verfügbare Fotos und Videoaufzeichnungen gerichtet, die der Öffentlichkeit noch als Beweismittel zur Verfügung stehen, um die Methode herauszufinden, mit der die Zerstörung der drei Gebäude bewirkt wurde.

Schlußfolgerungen:

Wir haben charakteristische rot/graue Plättchen in bedeutendenen Mengen in dem Staub entdeckt, der bei der Zerstörung des World Trade Centers entstand. Wir haben Rasterelektronenmikroskopie (SEM), Röntgen-Photoelektronenspektroskopie (XEDS) und andere Methoden eingesetzt um die Struktur und chemische Zusammensetzung dieser Plättchen, insbesondere ihres roten Anteils, auf kleinster Ebene zu untersuchen. Das rote Material ist am interessantesten und hat die folgenden Merkmale:
1. Es ist aus Aluminium, Eisen, Sauerstoff, Silikon und Kohlenstoff zusammengesetzt. Mitunter sind kleinere Anteile von anderen potentiell reaktionsfähigen Elementen wie etwa Kali, Schwefel, Blei, Barium und Kupfer vorhanden.

2. Die hauptsächlich vorhandenen Elemente (Al, Fe, O, Si, C) treten typischerweise in Partikeln von einer Größe im Bereich von einem zehntel bis einem hundertstel Nanometer auf. Die eingehende Untersuchung mit dem Röntgen-Photoelektronenspektroskop zeigt einer intensive Vermischung der Substanzen.

3. Bei der Behandlung der Substanz mit dem Lösungsmittel Butanon (Methy-Ethyl-Keton) ließ sich eine gewisse Trennung der Komponenten beobachten. Aluminium in seiner elemantaren Form ließ sich in ausreichenden Mengen konzentrieren um eindeutig als Bestandteil des Materials vort der Entzündung identifiziert zu werden.

4. Eisenoxyd tritt in vielkantigen Körnern von ca 100 nm Länge auf, während Aluminium in dünnen plättchenartigen Strukturen vorhanden ist. Die geringe Größe der Eisenoxyd-Teilchen läßt es zu, das Material als Nano-Thermit oder Super-Thermit zu charakterisieren.

5. Die Analyse zeigt, daß Eisen und Sauerstoff in einem Verhältnis vorhanden sind, das mit der Formel Fe2O3 übereinstimmt. Das rote Material in allen vier WTC-Staubproben war in dieser Hinsicht ähnlich. Eisenoxyd wurde in dem Material vor Entzündung nachgewiesen, Eisen in seiner Elementarform hingegen nicht.

6. Aus der Anwesenheit von reinem Aluminium und Eisenoxyd in dem roten Material ziehen wir den Schluß, daß dieses Material die Bestandteile von Thermit enthält.

7. Wie mit Hilfe der Differentialkalorimetrie gemessen werden konnte, entzündet sich das Material bei Temperaturen von ungefähr 430° C und zeigt eine heftige, begrenzte, exotherme Reaktion, deren Verlauf weitgehend mit den unabhängigen Beobachtungen des Reaktionsverlaufes bei einer Probe von bekanntem Super-Thermit-Material übereinstimmt. Die niedrige Temperatur, bei der die Entzündung stattfindet und die Anwesenheit von Eisenoxyd-Partikeln von weniger als 120 nm Größe zeigt, daß das Material kein konventionelles Thermit ist (das sich bei Temperaturen ab 900° C entzündet), sondern höchstwahrscheinlich um eine Form von Super-Thermit.

8. Nachdem mehrere rot/graue Plättchen in Rahmen der Differentialkalorimetrie bis auf 700° C erhitzt wurden und sich entzündet hatten, fanden wir zahlreiche Kugeln und Kugelteile mit hohen Eisenanteilen in den Verbrennungsresten, die zeigten, daß eine Reaktion mit sehr hohen Temperaturen stattgefunden haben mußte, da das Matereial mit dem hohen Eisenanteil eindeutig geschmolzen und dann in diesen Formen erstarrt war. In mehreren Kugel konnte reines Eisen nachgewiesen werden, da der Eisengehalt den Sauerstoffgehalt wesentlich überstieg. Daraus schließen wir, daß in den erhitzten Plättchen eine Redox-Reaktion bei hohen Temperaturen stattgefunden hat, die als Thermit-Reaktion bekannt ist.

9. Die kugelförmigen Körper, die im Verlauf des Differentialkalorimetrie-Verfahrens und des Brenntests entstanden, zeigen in der Untersuchung mit dem Röntgen-Photoelektronenspektroskop eine Zusammensetzung (Al, Fe, O, Si, C) bei der die Anteile von Kohlenstoff und Aluminium im Vergleich zum Ausgangsmaterial verringert ist. Dies entspricht in auffälliger Weise der chemischen Zusammensetzung der kugelförmigen Körper die bei der Entzündung von handelsüblichem Thermit entstehen, und stimmt auch mit der chemischen Zusammensetzung von vielen der Mikro-Kugeln, die im Staub des WTC gefunden wurden.

10. Der Kohlenstoff-Anteil des roten Materials läßt darauf schließen, daß eine organische Substanz vorhanden ist. Solches würde man bei einem Super-Thermit erwarten, damit hohe Gasdrücke bei der Entzündung entstehen und für eine hohe Explosivität des Materials sorgen. Eigenschaften und Herkunft des organischen Materials lohnten weitere Untersuchungen. Wir halten fest, daß es wahrscheinlich ebenfalls eine energiereiche Substanz ist, da die insgesamt in den Untersuchungen mit Differentialkalorimetrie beobachteten Freisetzungen von En ergie mitunter das theoretische Maximum der zu erwartenden Energie bei einer klassischen Thermit-Reaktion überstiegen.

Von diesen Beobachtungen ausgehend, ziehen wir den Schluß, daß die rote Schicht der rot/grauen Plättchen, die wir im Staub des WTC fanden, aktives Thermit-Material ist, das noch nicht reagiert hat, zu dessen Herstellung Nano-Technologie eingesetzt wurde. Es handelt sich um ein hochgradig energetisches pyrotechnisches oder explosives Material. (Hervorhebung nachträglich)

Thermit®-Reaktion

Thermit-Reaktion

Das aluminothermische Verfahren wird insbesondere zur Gewinnung unedler Metalle eingesetzt, die über andere Reduktionsprozesse schwer zugänglich sind. Die Reaktion ist stark exotherm; grundlage hierfür ist die hohe Bindungsenergie des Al2O3. Sehr häufig wird das aluminothermische Verfahren, in Form des Thermit®-Prozesses, zum Verschweißen großer Bauteile aus Stahl (z.B. von Eisenbahnschienen) verwendet. Es entsteht bei der Reaktion flüssiges Eisen, das durch die auf ihm schwimmende Schlacke aus Aluminiumoxid vor Oxidation durch den Luftsauerstoff geschützt wird.

2 Al + Fe2O3 -> Al2O3 + 2 Fe


Video Thermit®-Reaktion

Quelle: http://www2.chemie.uni-erlangen.de/projects/vsc/beispiele/vortrag-chemmed/chemmed043.htm


Quelle:
Active Thermitic Material Discovered in Dust from the 9/11 World Trade Center Catastrophe

Originalartikel veröffentlicht am 3.4.2009

Über den Autor

Hergen Matussik ist ein Mitglied von Tlaxcala, dem Übersetzernetzwerk für sprachliche Vielfalt. Diese Übersetzung kann frei verwendet werden unter der Bedingung, daß der Text nicht verändert wird und daß sowohl der Autor, der Übersetzer, der Prüfer als auch die Quelle genannt werden.

URL dieses Artikels auf Tlaxcala:
http://www.tlaxcala.es/pp.asp?reference=7419&lg=de


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