Donnerstag, 26. August 2010

Gewaltfetischist Sarrazin

Öffentliche Plattformen in so genannten Demokratien, erfüllen ihren Auftrag erst, wenn sie denen zur Verfügung gestellt werden, welche die vorherrschende Ideologie des Kapitals, gerne angereichert mit dem Feindbild Islam, über den Thilo Sarrazin schreibt: „Bei keiner anderen Religion ist der Übergang zu Gewalt und Terrorismus so fließend“, uns schmackhaft machen.


Bankster Sarrazin gehört zu den ganz Schlauen dieser Gesellschaft und ist ein gehöriges Stück mitverantwortlich für den Stammtischrassismus, der nicht nur in Deutschland wieder angekommen ist.

Europast Hetzblatt Nr. 1, Teil der Springerpresse, manifestiert seinen religiösen Eifer sehr deutlich mit seinem Gebot zur Unterwerfung von Journalisten. Kein Journalist erhält einen Anstellungsvertrag in der hl. Friedel-Springer-Kirche wenn er/sie sich nicht persönlich für die Konsolidierung des Imperiums verpflichtet, samt für die Verteidigung des Existenzrechts Israels kämpft.

Wie jeder normalbegabte Mitbürger wissen sollte, sind in der Geschichte der Menschheit noch nie Imperien ohne Terror erbaut worden. Es ist per Definition das Wesen von Imperien. Dschingis Khan ist von keinem der Völker die seine Kriegshorden besiegten, eingeladen worden doch bitteschön vorstellig zu werden. So wenig wie das Römische Reich auf Einladungen seiner mehr oder weniger benachbarten Völker erbaut wurde. Ganz zu schweigen vom terroristischen Imperialismus der Europäer. Auch das Osmanische Reich wurde nicht durch friedliche Überredungskünste seiner Sultane errichtet. Die Liste kann beliebig erweitert werden. Kein Imperium wurde zum Wohle von Bevölkerungen errichtet. Sie dienten dem Wohl und der Macht ihrer jeweiligen Herrschereliten. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Trotz aller Auf- bzw. Unaufgeklärtheit.

Wenn also Bankster Sarrazin die Parole über islamische Immigranten verbreitet: "Keine andere Immigration ist so stark wie die muslimische mit Inanspruchnahme des Sozialstaats und Kriminalität verbunden," überspringt er geflissentlich die eigene Konfession der kriminellen Bankster, die in den letzten zwei Jahren dafür verantwortlich zeichnen, Staaten auf der ganzen Welt in noch nie dagewesene Verschuldungen zu treiben. Banken profitieren davon, indem sie wieder ihr aus dem Nichts erschaffenes Geld an Staaten ausleihen können, saftige Zinsen kassieren, und so die Staaten zwingen irgendwo einzusparen. Der privatisierte Staat sieht sich eher dem Finanzkapital verpflichtet als seinen Bürgern. Also wird den Bürgern Geld aus der Tasche gezogen, um es in die Taschen der Krisenverursacher umzuleiten.

Den Terror, den die militärischen Überzeugungskünstler des Kapitals bei ihrer Aneignung von knappen Ressourcen verbreiten, ist auf 92.000 Seiten aus dem Terrorhauptquartier Pentagon nachzulesen. Der weltweite Terror, mit dem das Imperium und seine nachgeordneten Vasallen die Welt überziehen, könnte auch von Hollywood nicht besser in Szene gesetzt werden. Genial die Idee wie man es 911 krachen ließ und noch immer verzweifelt "Haltet den Dieb" ruft. Das ZDF schrie zuletzt vor einigen Tagen. Da kamen mir wieder die gleichen Tränen hoch, die ich vergoss, als wir auf den Golfkrieg eingestimmt wurden. Alles im Namen der Demokratie, von der so genannte Demokraten behaupten, Voraussetzung für "Demokratie" sei die freie Marktwirtschaft.

Apropos Golfkrieg. Das Resultat für die Menschen dort: Eine Million Tote, Millionen auf der Flucht und Millionen Verletzte. Die Folgen der imperialen Gewalt im Irak wirken bis auf den heutigen Tag auf entsetzliche Art und Weise nach:
Das International Journal of Environmental Research and Public Health (internationale Zeitschrift für Umweltforschung und Öffentliche Gesundheit) hat gerade eine epidemiologische Untersuchung veröffentlicht, „Cancer, Infant Mortality and Birth Sex-Ratio in Fallujah, Iraq 2005-2009“ („Krebs, Kindersterblichkeit und Geburten-Geschlechts-Verhältnis in Fallujah, Irak 2005 – 2009“), nach der sich herausgestellt hat, dass nebst vielem anderem in Fallujah die Quoten von Krebs, Leukämie und Kindersterblichkeit höher sind als in Hiroshima und Nagasaki 1945.
Ein kleiner Teil der Flüchtlinge haben ihr nacktes Leben in den Westen retten können. So wie viele andere Flüchtlinge Opfer der irrsinnigen Ausbeutung sind und in "Wanderungen" ihr Überleben zu finden hoffen.

Zur Ausbeutung von Mensch und Natur bedarf es der ewigen Rassisten und Klugscheißer vom Schlage eines Sarrazin, sowie mediale Kloaken, welche die Köpfe ihrer Leser- und Zuhörerschaften mit den Verheißungen des Kapitalismus zumüllen, die dieser nie einlösen wird.

FH

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen