Samstag, 21. August 2010

Israel droht erneut mit Gewalt gegen humanitäre Hilfssendungen



Israels Regierung unterrichtete am Freitag die UNO, dass Israel sich das "Recht" vorbehält mit Gewalt neue Hilfssendungen zu stoppen die am Sonntag auf den Weg gebracht werden sollen.

Besatzung und Friedensaktivisten der "Mariam", die ehemalige "Junia Star", sind ausschließlich Frauen, segelt unter Boliviens Flagge und soll am Sonntag vom nördlichen Libanon aus auslaufen. Kurs erst Cypern dann weiter nach Gaza.

Die israelische UN-Botschafterin Gabriela Shalvev, schrieb in einem Brief an UN-Chef Ban Ki-moon, Israel habe "erfahren", dass noch ein Schiff, die "Naji al-Ali", einen libanesischen Hafen mit Hilfsgütern in Richtung Gaza verlassen soll. Es sind Journalisten die diese Hilfssendung organisiert haben. Die Erlaubnis durch die libanesischen Behörden den Hafen zu verlassen, steht noch aus.

Ban Ki-moon erregte internationale Bestürzung mit seiner Entscheidung den kolumbianischen Ex-Präsidenten Alvaro Uribe, in die Kommission zu berufen, die Israels Piratenakt auf die "Freedom-Flotilla" vor zwei Monaten, untersuchen soll. Die völkerrechtswidrige Aktion Israels mussten neun Friedensaktivisten mit ihrem Leben bezahlen. Sie wurden kaltblütig von israelischen Killern der IDF mit 31 Nacken- und Kopfschüssen ermordet.

Die kriminelle Geisteshaltung der sogenannten "Elitesoldaten" erwies sich nicht nur bei dem brutalen Vorgehen der Erstürmung des Friedenskonvois, sondern auch durch den Raub persönlichen Eigentums der Friedensaktivisten, der noch auf See stattfand und nun endlich auch von israelischer Seite untersucht werden soll.

Mit vorbestraften Ex-Türstehern als Außenminister bleibt es nicht aus, das die Rekrutierungsansprüche der IDF auf dem Niveau der internationalen Mafia angelangt sind. Mit Mafiamethoden werden seit Jahren die Menschen in ganz Palästina von Haus und Grund vertrieben. Don Corleone lässt grüßen! Für Recht und Gesetz ist da kein Platz!

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