Dienstag, 28. September 2010

Neuer Piratenakt vom Strolchenstaat

Internationales Recht kümmert ihn nicht. Warum auch? Der kann sich aufführen wie er will und braucht keine internationalen Sanktionen zu befürchten. Ganz im Gegenteil! Er wird für seine Rechtsbrüche von seinen Komplizen dafür auch noch fürstlich entlohnt.

Heute führten israelische Kommandotruppen wieder einen illegalen Seeräuberakt durch, als sie den Katamaran "Irene" in internationalen Gewässern mit militärischen Mitteln stoppten und die neun Aktivisten, die aus Deutschland, Israel, Großbritannien und den USA stammen mit ihrem Schiff in den Hafen von Aschdod entführten. Dieser mafiöse Rechtsbruch muss natürlich belohnt werden.

So erhält Israel 20 Kampfjets der 5. Generation vom Typ F-35 von den bankrotten USA für lau. Will sagen der Deal wird aus den Mitteln der Militärhilfe vom Komplizen "bezahlt". Macht schlappe 2,7 Milliarden US-Dollar. Das erleichtert selbstverständlich die völkerrechtswidrige Unterdrückung, den andauernden Landraub im Westjordanland, sowie die Gaza-Blockade und die permanente Quälerei des palästinensischen Volkes. Unvergessen auch das U-Bootgeschenk des deutschen Komplizenstaates, das die deutschen Steuerzahler hunderte von Millionen Euro kostete und sich vorzüglich für einen Krieg gegen den Iran eignet.

Dieser hochgerüstete Militär- und Unterdrückungsapparat, sieht sich von der Hamas "bedroht". Deutsche Medien werden die Hirne ihrer Leserschaft mit Schlagzeilen wie "Israels Marine stoppt Hilfsschiff ohne Blutvergießen" zumüllen und schon das Ausbleiben des Blutvergießens als große Errungenschaft feiern. Das es sich um simple, kriminelle Piratenakte handelt, die gegen internationales Recht verstoßen, wird sie wieder nicht kümmern. Israel kommt ungestraft davon. Er sieht sich gar von friedlichen Aktivisten bedroht, von denen er im Mai - ohne jede Not - neun auf hoher See brutal ermordete. All das darf man machen, wenn man zum Vorposten internationaler, imperialistisch-kapitalistischer Interessen im Nahen Osten, mit seinen reichen Öl- und Gasvorkommen, aufgebaut wird.

Und wir? Wir beklagen larmoyant das Eingetroffene. So wie die fünf Eumel bei den Hartz-IV-Regelsätzen. Irgendwelche Konsequenzen für das deutsche Politik-Establishment? Ich fürchte nein. Das darf in einer "Demokratie" doch noch gesagt werden. Oder nicht?

FH

© Gegenmeinung

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