Dienstag, 23. November 2010

Center for 9/11 Studies hat NIST in einem gerichtlichen Verfahren zur Herausgabe beweiskräftiger Videos und Fotos gezwungen

Das wenig bekannte International Center for 9/11 Studies hat das National Institute of Standards and Technology / NIST in einem gerichtlichen Verfahren zur Herausgabe
beweiskräftiger Videos und Fotos vom Einsturz der WTC-Gebäude gezwungen

Von Eli Rika
9/11 Truth Organization, 06.11.10

Im Laufe des letzten Jahrhunderts wurden die erstaunlichsten Entdeckungen historischer Zeugnisse menschlichen Tuns häufig unter Einsatz erheblicher finanzieller Mittel von erfahrenen Forschern gemacht. Von der Ausgrabung der Ruhestätte des Pharaos Tutanchamun bis zum Aufspüren der gesunkenen "Titanic" erforderten fantastische Funde immer einen gewaltigen finanziellen und personellen Einsatz unter besonders qualifizierter Leitung. Wie konnte es also im letzten Monat gelingen, diesen Berg "bisher nicht veröffentlichter" Videofilme und Bilder, den das National Institute of Standards and Technology / NIST zur Untersuchung des Einsturzes der Türme des World Trade Centers / WTC benutzt hat, der Öffentlichkeit zugänglich zu machen? War das etwa das Werk eines milliardenschweren Abenteurers? Nicht ganz! Wir verdanken diesen Zugang dem wenig bekannten, keineswegs in Geld schwimmenden International Center for 9/11 Studies (dem Internationalen Zentrum für Studien zu den Anschlägen am 11. September 2001, ), dessen hartnäckige Bemühungen endlich Früchte getragen haben.

Das International Center for 9/11 Studies wurde 2008 von seinem Direktor James Gourley, einem Rechtsanwalt aus Texas, gegründet, der die Ereignisse am 11.9. zu hinterfragen begann, nachdem er eine Präsentation des (US-Professors für Theologie) David Ray Griffin gesehen hatte, die der US-TV-Sender C-SPAN verbreitete.

"Was ich da sah und hörte, hat mich fast umgehauen," erklärte Gourley, "und seitdem beschäftige ich mich mit dem 11.9.2001."


Staubwolke und herausgeschleudertes Objekt
nach einer Explosion in einem WTC-Turm


Um ein besseres Verständnis der Anschläge am 11.9. und die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit diesen tragischen Ereignissen zu fördern, bildete Gourley mit befreundeten Kollegen ein kleines Team – mit dem der Physik-Lehrer David Chandler, dem Aktivisten Dr. Graeme MacQueen und Justin Keogh, dem technischen Chef-Sachverständigen des International Centers. Das Center unterhält auch partnerschaftliche Verbindungen zu anderen wichtigen Forschern (die sich mit dem 11.9. befassen); dazu gehören u. a. der Physiker Steven Jones und der Chemiker Niels Harrit.

Seit seiner Gründung hat das Center grundlegenden Anteil an der technischen Analyse der Zerstörung des WTC gehabt. Gourley, der sich selbst mit chemischer Verfahrenstechnik befasst hat, ist Mitverfasser mehrerer Artikel, die Beweise dafür erbrachten, dass die Zwillingstürme und das Gebäude 7 des WTC durch kontrollierte Sprengungen zum Einsturz gebracht wurden. Seine Kritik an der die offizielle Erklärung stützenden Theorie des Herrn Zdenek Bazant, die Gebäude seien durch den wachsenden Druck nach und nach zusammenbrechender Stockwerke eingestürzt, wurde sogar als Einzelbeitrag in einer Artikelreihe zur Einsturzursache aufgenommen, die das Mainstream-Magazin Journal of Engineering Mechanics (s. http://911blogger.com/node/18196 ) veröffentlicht hat. Beiträge Gourleys wurden auch in wissenschaftlichen Fachzeitschriften abgedruckt – neben einem Artikel über den Sprengstoff Nanothermit, der im WTC-Staub entdeckte wurde (s. http://www.ae911truth.net/store/product_info.php?cPath=27&products_id=107 ) und ursprünglich im Bentham Open Chemical Physics Journal erschienen ist. Außerdem arbeitete das Center mit den Architects & Engineers for 9/11 Truth, den Scholars for 9/11 Truth and Justice und anderen Wissenschaftlern und Ingenieuren zusammen, um innerhalb von drei Wochen mit einem 26-seitigen Kommentar auf den NIST WTC 7 Draft Report reagieren zu können. (s. dazu http://wtc.nist.gov/medi /WTC7RevisedTechnicalBriefing111908.pdf; zur weiteren Information empfehlen wir zusätzlich http://wtc.nist.gov/pubs/factsheets/faqs_8_2006.htm und http://wtc.nist.gov/pubs/NISTNCSTAR1Draft.pdf )

Einsicht in die Dokumente, die das NIST für seine WTC-Untersuchungen auswertete, war nicht so einfach zu erhalten. Unter Berufung auf den Freedom of Information Act / FOIA richtete das Center am 26. Januar 2009 eine Anfrage an das NIST, in der die Offenlegung "aller Fotos und Videos" gefordert wurde, die das Institut bei seinen Untersuchungen zum Einsturz der WTC-Gebäude gesammelt, überprüft, ausgewertet oder auf andere Weise verwendet hat. Zunächst ignorierte das NIST die Anfrage einfach und wies dann monatelang alle Bitten des Centers um Einsichtnahme zurück. Schließlich reichte Gourley am 28. Mai 2009 eine Klage ein, um doch noch die Freigabe der Bilddokumente zu erwirken. Seither hat das NIST dem Center in regelmäßigen Abständen Fotos und Videos aus seinen Archiven zukommen lassen. Bis heute hat das Center mehr als 300 DVDs und mehrere externe Festplatten mit Infos zu den NIST-Berichten erhalten – mit mehr als drei Terabytes (drei Billionen) Daten – und das NIST hat angekündigt, dass noch weitere Dokumente folgen werden.

Bisher konnte des Center erst einen geringen Teil der Bilddokumente der Cumulus Database, einer Sammlung von mehr als 6.500 Videosequenzen, analysieren, die das NIST von Anwohnern, Einsendern und Medien erhalten hat, die am 11. September 2001 in New York City gefilmt haben. Obwohl das Center bisher nur einen kleinen Bruchteil dieses riesigen Archivs durchsehen konnte, wurden bereits mehrere bemerkenswerte Videosequenzen entdeckt und online gestellt.

In einer beunruhigenden Videosequenz berichten zwei Feuerwehrmänner, die gerade aus einem der Zwillingstürme entkommen konnten, dass es in dem Gebäude sekundäre Explosionen gab, welche die Eingangshalle zusammenbrechen ließen. Ein Feuerwehrmann ist so über die Explosionen erschrocken, dass er sagt: "Es könnte noch mehr (Explosionen) geben. Jedes dieser Gebäude könnte auseinander fliegen." In den offiziellen Berichten über die Ereignisse wurden die Aussagen von mehr als hundert Zeugen unterschlagen, die Explosionen gesehen und/oder gehört haben.

Die Freigabe dieses Videos am 6. Oktober 2010 stieß auf so viel Interesse, dass die Aufrufe laut Google Trends regelrecht hochschossen.

In einer anderen Videosequenz hört man eine dumpfe Explosion kurz bevor das WTC-Gebäude 7 einstürzt.

Eines der mysteriösesten Videodokumente der Sammlung zeigt eine Staubwolke und ein großes Objekt, das aus dem Fenster eines Turmes einige Stockwerke unter der Einschlagstelle des Jets geschleudert wird. "Die Größe und die Geschwindigkeit des herausgeschleuderten Objekts zeigt, dass es durch eine Explosion dazu gekommen sein muss," sagte Gourley nach der Prüfung des Videos.

Mehrere Videosequenzen wurden nachweislich manipuliert. Auch das erregte Gourleys
Verdacht. Auf einem Video vom Einsturz des WTC-Gebäudes 7 fehlt der Zusammenbruch des Penthauses. In einer anderen Sequenz, die mit dem Einsturz des WTC-Gebäudes 7 beginnt, fehlt zunächst der Ton, setzt aber nach dem Einsturz plötzlich wieder ein.

Auf einem Video, das nach dem Zusammenbruch der Zwillingstürme aufgenommen wurde,
ist Michael Hess, der Chefanwalt der Stadt New York, zu sehen, der aus der 8. Etage des WTC-Gebäudes 7 um Hilfe ruft. Diese Sequenz bestätigt eine Aussage des ehemaligen stellvertretenden Chefs der Katastrophenschutzes der Stadt New York Barry Jennings; er berichtete, Hess und er seien auf der 8. Etage eingeschlossen gewesen, weil eine Explosion innerhalb des Gebäudes das Treppenhaus unter ihnen zerstört habe.

Das Center bereitet weitere Videosequenzen zum Download für Interessierte vor und verlangt vom NIST die Übergabe weiterer Dokumente, die ihm bisher noch vorenthalten werden. Helfer des Zentrums analysierten auch ein Computermodell zum Einsturz des WTCGebäudes 7, das NIST ungern herausgab, um nachzuprüfen, ob die in der NIST-Untersuchung verwendeten Parameter wissenschaftlich haltbar sind. David Chandler will ein technisches Gutachten mit einer ausführlichen Analyse der Bilddokumente erstellen und per Video verbreiten. Justin Keogh bietet auf seiner Website zusätzliches Material für alle an, die bei der Auswertung der riesigen Menge schriftlicher Dokumente zur WTC-Katastrophe helfen wollen.

Inzwischen sind die Cumulus-Videos, die einen Umfang von rund 86 Gigabytes haben, online verfügbar, und Anleitungen zum Download sind hier aufzurufen. Allein diese Sammlung ist so umfangreich, dass sie das Center mit seinen begrenzten Möglichkeiten nicht allein in einer vertretbaren Zeit analysieren kann. Viele Stunden Video-Material müssen noch gründlich überprüft werden. Auf den ersten Blick scheint der gegenwärtige Mangel an verwertbaren Quellen noch enttäuschend zu sein, aber dieses Dilemma können unabhängige Forscher, technische Fachleute und andere Interessierte beseitigen helfen, indem sie unter den Bilddokumenten selbst nach neuen Beweisen suchen.

"Je mehr Menschen sich das Material anschauen, desto schneller kommen wir vorwärts," meinte Gourley; als er gefragt wurde, ob er Hilfe gebrauchen könne, antwortete er: "Wir könnten ja noch weitere sensationelle Entdeckungen machen, werden das aber erst wissen, wenn wir alles gesichtet haben." Die internationale Aufmerksamkeit, die einige Videosequenzen jetzt schon erregt haben, lässt vermuten, dass sich noch mehr beweiskräftige Funde in den Schlagzeilen rund um die Welt niederschlagen könnten.

Der große Schatz, den das International Center for 9/11 Studies mit so viel Einsatz gehoben hat, wartet sehnsüchtig auf einige gute Männer und Frauen, die ihn gründlich durchsuchen, um Informationen aufzustöbern, die uns jahrelang vorenthalten wurden. Jede/r mit einem Internetzugang hat jetzt die Möglichkeit, Entdeckungen zu machen, die mithelfen können, den Opfern dieses schicksalhaften Tages vor mehr als neun Jahren endlich Gerechtigkeit widerfahren lassen.

(Wir haben den Artikel komplett übersetzt und empfehlen unseren Lesern dringend, wirklich alle Zusatzinformationen und Video-Dokumente unter den angegeben Links aufzurufen und sich nach Möglichkeit an der Auswertung der Dokumente zu beteiligen.)

Übersetzung, Quelle: Wolfgang Jung, luftpost-kl.de

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