Sonntag, 2. Januar 2011

Gebetshäuser brennen - Börsen nicht

Wenn zionistische Terroristen im Westjordanland Moscheen anzünden und auch in Deutschland zum wiederholten Mal an Moscheeen gezündelt wird, sollte niemand glauben, dies seien nur Taten irgendwelcher durchgeknallter Wirrköpfe. Was in Wirrköpfen drin ist, wird vor allen Dingen durch eine subtil-perfide Propaganda von Kreisen befördert, die über viel Einfluss in der veröffentlichten Meinungsbildung verfügen und die ein besonderes Interesse daran haben, ihren profanen, globalen Beutezug mit dem Mantel der "Wertegemeinschaft", "Demokratie" oder auch "American Way of Life" gnädig zu umhüllen. Das gilt so zumindest für die Kriege, die von der westlichen Welt ausgehen. Und das sind mit Abstand die weit überwiegende Anzahl von Kriegen und militärischen Konflikte die stattfinden. Man kann ja auf eine kolonial-imperiale Tradition zurückfallen, die mit Waffengewalt, religiöser Missionierung, Unterdrückung und Entrechtung sowohl der unterdrückten Völker, als auch der eigenen Bevölkerungen, wirtschaftlich durchaus erfolgreich für die Herrschenden der Imperien war.


Jeder moderne Krieg hat wirtschaftliche Ursachen. Das sollte sich inzwischen, trotz gegenteiliger medialer Gehirnwäsche, auch bis in die letzten Hinterhöfe des (un)gebildeten Bürgertums herumgesprochen haben. Wenn nicht, sollte man anfangen weniger den tagesaktuellen, mit Tunnelblick und Kameraauge erstellten und aus dem Zusammenhang herausgerissenenen Nachrichtengeschnipsel hinterherzulaufen. Daran erinnert sich schon nach wenigen Tagen keiner mehr richtig. Sie zielen darauf ab, mit in Abständen wiederkehrenden Wiederholungen, die Massen in eine Richtung zu manipulieren, in die sie auf Geheiß losmarschieren, um nicht Börsen und mit ihnen Wirtschaft und Kapitaleigner, einbrechen zu lassen. Inzwischen sollten wir gelernt haben, dass bei der Erfindung von Kriegsgründen ganz miese gelogen wird. Nur um uns bei Laune zu halten und zum Mitmachen zu bewegen. Für Kriege benötigt das Establishment immer noch das sonst so verpönte und unnutze Prekariat.

Seit Jahrzehnten schon machen sich westliche, parlamentarische Kapitaldiktaturen immer dann zu Fürsprechern von "Rechtsstaatlichkeit", "Menschenrechten" und "demokratischen" Strukturen, wenn es um eigene Begehrlichkeiten auf fremdes Eigentum geht. Ob es um den Iran, Irak, Weißrussland, Russland, Jugoslawien, Lateinamerika, oder welches Land auch immer geht, die manipulierten, verlogenen Anschuldigungen richten sich ausschließlich gegen Staaten, die sich vor den US-geführten parlamentarischen Kapitaldiktaturen, nicht widerstandslos in den Staub werfen. In der Regel verfügen sie über beträchtliche Bodenschätze, oder sind aus anderen geostrategischen Überlegungen wichtig zu unterwerfen.

Mit gefälschten "Beweisen" wird den Iranern ein Atomwaffen-Programm unterstellt, damit man einen Vorwand findet, ihn anzugreifen und sich den Zugang zu seinen Öl- und Gasfeldern gegen immer wertlosere Dollars zu sichern, an die der Iran als Bezahlmittel kein Interesse mehr hat. Es ist an der Zeit sich mehr dem globalen Terror als Instrument US-amerikanischer Geopolitik zu widmen, als jedesmal die Gefahr bei nützlichen Idioten irgendwelcher Geheimdienste festzumachen. Es ist auch an der Zeit Geheimdienste unter verschärfter Kuratel zu stellen, sie weitestgehend abzubauen anstatt es ihnen zu überlassen im Verborgenen eigene, für den Frieden gefährliche Entwicklungen zu provozieren.

Während die Damen und Herren von Börse und Kapital gnadenlos den Planeten ausbeuten, immer darauf bedacht Wachstum in jeder Form (real oder in Blasenform), zu erzeugen, damit die Zinsen für unsere Form der Geldschöpfung aufgebracht werden können, palavern Experten der Wirtschafts"wissenschaft" von der Notwendigkeit des Sparens und weniger Schulden machen. Na, wo kämen wir denn da hin. Geld kommt erst zustande, wenn ein Kredit aufgenommen wird. Das ist in einem Satz die Formel: "Geld aus dem Nichts zu schaffen" und für dieses "Nichts" Zinsen einzuheimsen. Wenn alle Schulden abgetragen würden, wäre auch alles Geld futsch. Wer von den "Experten" will das schon? (Mehr eingehend: hier und hier)

In der Zwischenzeit verstärkt die "freie Welt" unvermindert ihre terroristischen Kampfhandlungen fernab ihres Geltungsbereiches, um gleichzeitig an der Heimatfront den Kampf gegen das freie Wort und eine freie Gesellschaft zu intensivieren.

Schon vor 140 Jahren dichtete Georg Herwegh in seinem Der schlimmste Freind:
Gleich Kindern laßt ihr euch betrügen,
Bis ihr zu spät erkennt, o weh! –
Die Wacht am Rhein wird nicht genügen,
Der schlimmste Feind steht an der Spree.
Wobei "Spree" gegen beliebige Machtzentren ausgetauscht werden kann. Beispielsweise Wall Street, London Stock Exchange, Deutsche Börse etc. pp.

FH

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