Freitag, 26. August 2011

Cem Özdemir auf Kriegstournee

Mowitz
Cem Özdemir, neben Claudia "Kullerauge" Roth, Deutschlands nervigster Politiker, forderte in einem Interview mit der Rheinischen Post, ein Ende des "deutschen Sonderweges" in Libyen. An der Rekolonisation und Plünderung Libyens will er Deutschland ganz vorne mit dabei sehen. "Mit demokratischer Aufbauhilfe können wir Deutschen eine kleine Form der Wiedergutmachung dafür leisten, dass wir praktisch nicht dazu beigetragen haben, dass Diktator Gaddafi vertrieben wurde", meint Özdemir und legt, ganz in der Tradition grüner Fischer-Jugoslawien-Kriegspolitik noch eine Anbiederung nach: "Sollte eine Anfrage für einen Bundeswehreinsatz in Libyen kommen, werden wir sie ernsthaft prüfen."

Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de
So spricht ein Karrierist, dem in den USA beigebracht wurde, wie das Verhältnis Vasall vs. Hegemon zu sein hat. Und zwar bedingungslos.

Dieser "ehrenwerte" Herr Özdemir, der im Juli 2002 von seinem Amt als innenpolitischer Sprecher der Grünen zurückgetreten wurde, nachdem bekannt geworden war, er habe einen günstigen Privatkredit von PR-Berater Moritz Hunzinger erhalten, samt unzulässigerweise dienstlich erworbene Bonus-Meilen privat genutzt.

2003 trat er einen Auslandsaufenthalt in den USA als Transatlantic Fellow des German Marshall Fund of the United States an. In dieser Zeit hielt er neben anderen Vorträgen Brownbag-Lesungen an der University of Wisconsin zur Rolle der Türkei in Europa.

Özdemir, der Mann der den Krieg als Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln wieder in Deutschland hoffähig machen will und es nicht, wie Clausewitz, beim Puff belassen will.

FH

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