Sonntag, 28. August 2011

Merkel klinkt sich aus - Westerwelle im Eilschritt aus der Regierung

Mowitz
Nicht das ich dem Westerwelle nachtrauere, aber seine Haltung bei dem Plünderungsfeldzug der NATO gegen Libyen, war mir um einen Tick sympathischer als die Schreierei vom "deutschen Sonderweg" und "weltweiten Schaden" für Deutschland, den er angerichtet haben soll.

Klar ist allerdings auch und es sollte keinen überraschen, wer Mitglied in einem Kriegsbündnis wie der NATO ist, muss mit der gebotenen Skrupellosigkeit bereit sein über ressourcenreiche Länder herzufallen, zu rauben und zu morden, nicht ohne ihre politischen Führer vorher dämonisiert zu haben, was mit Hilfe einer verkommenen, willfähringen Presse ein nicht allzu schweres Unterfangen ist.

Wenn Schmierenblätter wie das ehNaMag oder Fernsehstationen wie Taggessau und ähnliche, monatelang und auch schon Jahre zuvor, einen Exzentriker wie Gaddafi als Irren, Verrückten, Spinner usw. bezeichnen und sich nun entsetzt geben in welch unhaltbaren Zuständen Tripolis sich befindet, aber das eben der blutige Preis für die Freiheit sei, und Schuld daran sei sowieso Gaddafi, erstaunt es schon, das dieses Gesindel der medialen Manipulatoren überhaupt noch zahlende Leser und Zuschauer für ihre Arbeit für das Großkapital findet. Anscheinend hat die zahlende Kundschaft ein masochistisches Bedürfnis nach Beleidigung des eigenen Intellektes und persönlicher Verarschung.


Merkel darf bleiben, Fischer lauert, erfolgreicher Lobbyist für Pipelines und BMW der er ist, auf ein Comeback in der Politik. Ein Bellizist mehr oder weniger macht keinen Unterschied für die Menschenrechtsverletzer im Dienst einer globalen Kapitaldiktatur.

FH

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