Dienstag, 9. August 2011

Wie die USA die „Zivilgesellschaft“ in ganz Afrika kontrollieren



Übersetzt von Einar Schlereth
Herausgegeben von Susanne Schuster

Die „großen Demokratien“ des Westens sind der beständigste und hartnäckigste Feind des Afrikaners gewesen: während der Sklaverei, während des Wettlaufs um Afrika nach der Berliner Konferenz, während der Kolonialzeit, während der Apartheid und jetzt während der Anstrengungen, Afrika wieder zu kolonisieren, was wir in Libyen und an der Elfenbeinküste und an den illegalen Sanktionen gegen Simbabwe sehen.

Amerikaner, Briten und ihre europäischen Cousins haben genau die Qualitäten und Gewohnheiten entmutigt und gar verboten, die sie gerne unseren Kindern und unseren Gesellschaften in Afrika aufzwingen, fördern, finanzieren oder anderweitig belohnen.

„Wir neigen dazu, die Experten (von denen wir glauben, dass sie es sind), die gut erzogenen, gut ausgebildeten und gut honorierten westlichen Journalisten als Leitbilder anzusehen. Wenn sie afrikanische Führer mit ein paar abgedroschenen Klischees abfertigen, dann spuren wir. Bei diesem Vorgang reduzieren wir unsere eigene Politik, Ökonomie und Situation in der Geschichte in die kindische Sprache (westlicher) Boulevardblätter.“

Parallell zu dem Netzwerk der „Zivilgesellschaft“ oder Überbau gibt es eine Reihe von Militär- oder Geheimdienst-Kooperationsprogrammen, die Africom angeblich konsolidieren will. Ist Africom erst einmal realisiert, dann wird der Prozess der erneuten Kolonisierung vollendet sein.
Panafrikanische Denker könnten sich vielleicht diese Frage stellen: „Wenn Südafrika im Krieg mit Kanada wäre und dabei kanadische Städte in die Steinzeit bomben würde, würde US-Präsident Barack Obama es Frau Zuma (Frau des südafrikanischen Präsidenten) erlauben, mit Bill Clinton oder Jimmy Carter in Washington DC Tee zu trinken oder über Wohlfahrt zu reden?“

Jeder, der weiß, was das bedeuet, was Nordamerikaner das „Amerikanische Bekenntnis“ oder die Monroe Doktrin (die in den 80-er Jahren zur „Reagan Doktrin“ wurde) nennen, so würden weder US-Bürger und Politiker niemals einen solchen Affront erlauben. Die erste Dame eines Landes, das im Krieg mit Kanada liegt, würde niemals zum Tee von einem ehemaligen US-Präsidenten in Washington DC geladen werden, solange die Bombenangriffe anhalten.

Weshalb also hatte vor zwei Wochen, während die USA und die NATO Libyen bombardierten und sich über die Resolutionen der Afrikanischen Union zu diesem Krieg lustig machten, Obama die Frechheit, seine Frau nach Südafrika zu schicken, die erwartete, sowohl vom Präsidenten als auch der ersten Dame Südafrikas empfangen zu werden und sich brüskiert fühlte, als sie von Präsident Jacob Zumas Frau und dem ehemaligen südafrikanischen Präsidenten Nelson Mandela empfangen wurde?

Regierungsangelegenheiten von unseren Feinden bevormundet

Die Leser sollen mich nicht falsch verstehen. Das Problem sind nicht die Nordamerikaner und die NATO als solche.
 

Das Problem liegt bei uns Afrikanern und wie wir es zulassen, in Regierungsangelegenheiten von Leuten bevormundet zu werden, die unsere erklärten Feinde sind oder von Organisationen und Individuen, die von unseren erklärten Feinden finanziert und geleitet werden.

Nun, wie haben also die Afrikaner reagiert, als Michelle Obama von der dritten Frau Präsident Zumas empfangen wurde und Nelson Mandela treffen durfte?

Zu viele Afrikaner meinten, dass es Afrika war (und Südafrika insbesonders), das die USA brüskiert und beleidigt hatte. Zu viele Zeitungen in Südafrika und in unserer Gegend beklagten sogar im Namen eben dieser Imperialisten die Bombardierung Libyens und die Rekolonisierung der Elfenbeinküste.

Nun, diese Bereitschaft, sich gegen unsere Würde und Interessen zu entschuldigen, wodurch die Arroganz des Feindes aufrechterhalten wird, ist unnatürlich. Sie ist jahrhundertelang kultiviert worden.

1957 veröffentlichte der US-Bürger Russell Kirk ein Buch mit dem Titel „The American Cause“ (Die Sache Amerikas) als Antwort darauf, wie es der USA im koreanischen Krieg erging und wie die übrige US-Gesellschaft auf den Krieg reagiert hatte.

Das Buch fand sowohl allgemeine als auch spezielle Schwächen bei den US-Soldaten und den US-Bürgern angesichts ihrer „Feinde“, die als die chinesischen „Kommunisten“ identifiziert wurden.

Obwohl es also im Krieg um Korea ging, wurde der „Feind“ als die chinesischen „Kommunisten“ identifiziert.

Die erste allgemeine vom Buch identifizierte Schwäche wurde von John Dos Passos herausgearbeitet, der das Vorwort des Buches schrieb:

„Vernachlässigung der Geschichte ist seit langem ein amerikanischer Mangel gewesen. Wenn dieser blinde Fleck mit Ignoranz über die besondere Bedeutung unserer eigenen Institutionen gepaart ist, dann ist das Ergebnis eine Art Vakuum im politischen Teil unseres Hirns.

Jeder hochtrabende (fremde) Begriff, der im Augenblick in ist, wird (daher) fraglos akzeptiert. Das Opfer ist bereit, sich auf jeden trügerischen Weg nach Wahl der Meinungsmacher treiben zu lassen.“

Diese Beobachtung ist sehr interessant, weil die USA ihre eigenen Probleme buchstäblich von innen nach außen und von unten nach oben gekehrt haben. Die USA sponsorn politische Parteien, NGOs und religiöse Organisationen in den Gesellschaften, die sie zu destabilisieren wünschen, um genau die Probleme zu schaffen, die Russell Kirk und John Dos Passos identifiziert haben, und die sie in ihrer eigenen Gesellschaft und ihren eigenen Sicherheitskräften zu überwinden versuchen.

Beinahe alle politischen Parteien und NGOs, die in Simbabwe von den USA, England, der Europäischen Union, Australien, Kanada und Neuseeland gefördert wurden, sind in Aktivitäten und Lehren engagiert, die sich bemühen, die Geschichte des afrikanischen Kampfes für Freiheit, Unabhängigkeit, Selbstbestimmung und Autonomie auszuradieren oder zu verwirren.

Die ganze Doktrin der Menschenrechte und Demokratie zielt darauf ab, die Afrikaner fühlen und glauben zu machen, dass sie nur dankbare Empfänger von Freiheit und Menschenrechten sind, die vom Westen konzipiert, programmiert, gelehrt und finanziert wurden.

Unsere Geschichte ist gefährlich für Imperialisten

Warum ist unsere Geschichte für die weißen Rhodesier, die Briten, die Amerikaner und die Europäer gefährlich? Weil diese Geschichte den ewigen Feind Afrikas und der Afrikaner definiert.

Die „großen Demokratien“ des Westens sind der beständigste und hartnäckigste Feind der Afrikaner gewesen: während der Sklaverei, während des Wettlaufs um Afrika nach der Berliner Konferenz, während der Kolonialzeit, während der Apartheid und jetzt während der Anstrengungen, Afrika wieder zu kolonisieren, was wir in Libyen und an der Elfenbeinküste und an den illegalen Sanktionen gegen Simbabwe sehen.

Die folgenden Bücher enthüllen die Wahrheit, warum die westlichen Demokratien die beständigsten und hartnäckigsten Feinde der Afrikaner gewesen sind:

'Race and construction of the disposable other' (Rasse und die Konstruktion des überflüssigen Anderen) von Professor Bernard Magubane; 'The United States and the war against Simbabwe, 1965-1980' (Die USA und ihr Krieg gegen Simbabwe von 1965-1980) von Professor Gerald Horne; 'Automating Apartheid: (Automatisierung der Apartheid) US Computer Exports to South Africa and the Arms Embargo' von den American Friends Service Committee; 'Apartheid Terrorism' von Phylis Johnson und David Martin; 'Destructive Engagement' (Destruktives Engagement) von David Martin und Phylis Johnson; und 'Red Rubber' (Roter Gummi) von E. D. Morel.

Diese Bücher sind nur ein kleines Beispiel für die Beleuchtung der weißen westlichen Regierungen als Feinde des Afrikaners.

Aber welches sind die Werte und Qualitäten, die westliche Regierungen verachten, wenn sie bei ihren eigenen Bürgern auftreten, die aber von eben diesen Regierungen gelehrt, gefördert, gesponsort und finanziert werden unter Afrikanern vermittels politischer Parteien, NGOs und sonstigen Agenturen?

Laut der „American Cause“ (rechte von Pat Buchanan gegr. Organisation) sollten die folgenden Qualitäten oder Charakteristika von der US-Regierung besonders bei jenen Bürgern entmutigt werden, die sich den Sicherheitskräften oder der Armee anschlossen, um „US- Interessen“ zu verteidigen:

  • Schwache Loyalität zu Familie und Gemeinschaft
  • Schwache Loyalität zu Vaterland, Religion und Kollegen
  • Eine unklare Vorstellung von gut und böse
  • Opportunismus und
  • Unterbewertung oder Unterschätzung des eigenen Wertes usw.
Kirk zitierte einen chinesischen Bericht des militärischen Geheimdienstes aus dem koreanischen Krieg, in dem es hieß: „ ... selbst unter Universitätsabsolventen der USA“ gab es wenig Kenntnisse oder Verständnis „der amerikanischen Geschichte und Philosophie … „

Der Akademiker „ist außerordentlich insular und provinziell, mit wenig oder gar keiner Vorstellung von den Problemen und Zielen von, was er verächtlich Ausländer und ihren Ländern beschreibt“.

Vor allem fühlte Russell Kirk, dass die Generation vom Ende der 50-er Jahre in den USA sich von dem entfernt hatte, was er als das Beste des nordamerikanischen „Pragmatismus“ ansah, worunter er die Fähigkeit verstand, abstrakte Konzepte mit praktischen Anwendungen und Lösungen in Situationen des wirklichen Lebens zu verbinden.

Kirk wollte vermeiden, dass eine Generation heranwachse, die leicht sich in der Welt verlieren und sterben würde:

„In den Gefängnissen (im Koreakrieg) starben unsere Männer zu Tausenden – nicht durch physische Misshandlung – außer in wenigen Fällen – sondern hauptsächlich aus Verzweiflung, Verunsicherung und Mangel an Zutrauen.“

Dann wandte er sich dem zu, was er für die besten Eigenschaften der Gründungsväter hielt, und was er auf die Erziehung und Pflege neuer Generationen angewandt wissen wollte.

„Selbst die radikaleren unter den Gründern … holten sich ständig Führung aus der Vergangenheit … Sie waren nicht Philosophen im Elfenbeinturm, die vergeblich die Vision einer perfekten Gesellschaft unabhängig von der (alltäglichen) Erfahrung folgten …

Sie kannten sowohl die politische Philosophie als auch die Geschichte und das Recht. Sie hatten viele von ihnen gelesen – Plato und Aristoteles, Cicero und Seneca, St. Augustin und Dante, Sir Edward Coke und Richard Hooker, John Locke und Edmund Burke … aber sie waren keine Bücherwürmer … Sie trennten nicht Theorie von der Praxis. In ihrer eigenen Laufbahn hatten sie die Autorität der sozialen Gewohnheit mit der Autorität der großen Bücher verbunden. Sie respektierten die Weisheit ihrer Vorfahren.“

„Demokratische Reformen“ mit Wiedereinsetzung weißer Rhodesier in strategischen Positionen


Aber dies sind die Qualitäten, die der Westen und ihre Strohmänner unter uns täglich hier verurteilen. Was sie hier stattdessen als „demokratische Reformen“ befürwortet haben, bedeutet die Wiedereinsetzung weißer Rhodesier in strategische Positionen und Institutionen mit dem Zweck, unsere Befreiungshelden und unser Ethos zu beseitigen und die Früchte unserer Unabhängigkeit rückgängig zu machen…

Am 24. September 2009 stellte Christiane Amanpor vom CNN Präsident Mugabe nur eine Frage: warum er nicht Roy Leslie Bennett zum stellvertretenden Minister für Landwirtschaft ernannt habe, wie es die rhodesische Lobby verlangt habe.

Und nachdem der Sprecher der MDC-T Nelson Chamisa Bennett als den Engel seiner Partei bezeichnet hatte, gab Premierminister Morgan Tsvangirai eine große Erklärung ab, in der er zu Bennett folgendes zu sagen hatte:

„Herr Mugabe hat nicht sein Wort gehalten (Bennett zu ernennen). Er bestätigte mir und dem stellvertretenden Premier Arthur Mutambara am Montag, dass er nicht die Absicht habe, jemals Roy zu vereidigen. Die Roy Bennett Angelegenheit ist jetzt zu einer persönlichen Vendetta und Teil einer rassistischen Tagesordnung gemacht worden.“

Das bedeutet, dass die anglo-amerikanischen Imperialisten ihre rhodesische Sippschaft gefördert haben, um die Ökonomie Simbabwes an sich zu reißen, und die MDC-Anhänger haben glücklich den Fall im Namen demokratischer Reformen aufgegriffen!

Wir können hier hinzufügen, dass die Gründungsväter von Nordamerika sich nicht auf den Ratschlag von Geldgebern oder von ihnen finanzierte NGOs stützten. Wir können auch hinzufügen, dass die Qualitäten und Gewohnheiten, die Nordamerikaner, die Briten und ihre europäischen Cousins als schädlich für ihr eigenes Volk entmutigt und gar verboten haben, genau jene sind, die sie gerne unseren Kindern und unseren Gesellschaften in Afrika aufzwingen, fördern, finanzieren oder anderweitig belohnen möchten.

Wenn man sich die von Geldgebern bezahlten Anzeigen anschaut, die dem Start des Mittelfristigen Planes (MTP) am 7. Juli 2011 vorausgingen, anschaut, dann ist die ganze Sache noch weiter entfernt von den ökonomischen Bedingungen des Volkes und noch abstrakter, als das von IMF/Weltbank aufgezwungene wirtschaftliche Strukturanpassungsprogramm jemals war.

Der Jargon, die Klischees und Zitateinschübe sind alle aus spendenfinanzierten Hochglanzbroschüren geholt, deren Zweck es ist, die Realität der Verheerungen des Lebens der Menschen durch illegale Sanktionen allein von weißen Regierungen zu verbergen. Genau die Regierungen, die diese Annoncen bezahlen. Wie die Ausgabe von African Business vom Februar 1998 betonte, müssen afrikanische Lehrer und Meinungsbildner zu den Ursprüngen zurück, um den Ausverkauf zu stoppen.

„Führer, die auf ihrem heimischen Boden groß geworden sind, kann man nicht in dieselbe Kategorie stecken (wie vom Ausland gesponsorte Marionetten). Viele von ihnen haben große Kümmernisse erlitten und enorme Opfer für (und mit) ihr Volk gebracht … Die Herausforderungen, die sich ihnen stellten (und stellen) sind weit mehr entmutigend gewesen als alles, was irgendein westlicher Führer seit dem Weltkrieg durchmachte … Die Frage afrikanischer Führung ist sehr komplex und muss eingehend studiert werden.“

Unseligerweise haben die meisten von uns in Afrika, insbesondere die schlecht qualifizierten und bezahlten Journalisten, nicht das analytische Werkzeug, sich durch Führungsfragen zu arbeiten.

„Wir neigen dazu, die Experten (von denen wir glauben, dass sie es sind), die gut erzogenen, gut ausgebildeten und gut honorierten westlichen Journalisten als Leitbilder anzusehen. Wenn sie afrikanische Führer mit ein paar abgedroschenen Klischees abfertigen, dann spuren wir. Bei diesem Vorgang reduzieren wir unsere eigene Politik, Ökonomie und Situation in der Geschichte in die kindische Sprache (westlicher) Boulevardblätter.“

Das Problem, auf das sich der Herausgeber von African Business hier bezog, war das Beiseitelassen von Geschichte und Kontext in Medienberichten.

Es ist kein Zufall, dass der Hirtenbrief der katholischen Bischofskonferenz von Simbabwe vom Januar 2011 sich mit dem Besitz von Simbabwes Befreiungsgeschichte befasste.

Die Bischofskonferenz ist Teil eines langen Erbes von Fürsprechern, Eingreifenden und Mittlern zwischen afrikanischen Führern und afrikanischen Gemeinden, zwischen afrikanischen Nationen und weißem Imperialismus.

Dieses lange Erbe, zu dem die katholische Kirche gehört, ist verantwortlich für die Hartnäckigkeit der weißen Schablone, mit der selbst die Massenmedien im Besitz von Afrikanern selbst weiterhin afrikanische Führer falsch darstellen.

Wie die USA die „Zivilgesellschaft“ in ganz Afrika kontrollieren

Wegen der verhängnisvollen Auswirkungen neoliberaler wirtschaftlicher Strukturanpassung und (in Simbabwe) auch der illegalen Sanktionen, ist die Zahl der vom Ausland finanzierten NGOs um mehr als das Zehnfache seit Ende 1980 gestiegen.

Diese Hilfe ist darüberhinaus nicht auf den zivilen NGO-Sektor begrenzt. Sie betrifft auch den militärischen und strategischen Sektor.

Afrika öffnet sich selbst noch übleren Manipulationen, wenn es dem US-Africom-Projekt erlaubt, auf dem Boden Afrikas zu wachsen und sich zu verbreiten.

Die anglosächsischen Mächte unter Führung der USA kontrollieren bereits ein kontinentales Netzwerk und den Überbau der „Zivilgesellschaft“ in Afrika. Das reicht von individuellen Aktivisten und NGOs auf Dorfebene bis zu Hauptquartieren dieser NGOs, die landesweit agieren; es reicht von spendenfinanzierten, quasi-rechtlichen Menschenrechts-Kommissionen bis zu regionalen Körperschaften wie dem SADC Tribunal bis hinauf zur African Commission on Human and People's Rights.

Parallell zu dem Netzwerk der „Zivilgesellschaft“ oder Überbau gibt es eine Reihe von Militär- oder Geheimdienst-Kooperationsprogrammen, die Africom angeblich konsolidieren will. Ist Africom erst einmal realisiert, dann wird der Prozess der erneuten Kolonisierung vollendet sein. Newman Chiadzwa und Farai Muguwu würden dann ihre militärischen Gegenstücke direkt in unserer Mitte haben.

Und es würde kein Ende geben für koordinierte Manipulationen wie der neulich gegen Simbabwe in Tel Aviv in der vierten Juniwoche 2010 versuchten auf dem Treffen der Kimberley Process Certification.

In einem kürzlichen Papier von Professor Issa Shivji von der Rechtsfakultät der Universität Daressalam zitierte er Amilcar Cabral, Archie Mafeje und Frantz Fanon, um zu zeigen, dass afrikanische Führer in einer Welt und einem Kontext aufwachsen, wo der Boden vom Imperialismus untergraben und zugepflastert wurde.

Sie müssen daher den afrikanischen Boden zurückfordern vom Kap bis nach Kairo und von dem Asfalt befreien, den Cecil Rhodes und seine Abkömmlinge hinterließen.

Wie Professor Shivji sagt: „Auch Cabral betonte, dass ‚so lange der Imperialismus besteht, muss ein unabhängiger afrikanischer Staat eine Befreiungsbewegung an der Macht sein oder er wird nicht unabhängig sein‘.“

Und noch diese tiefen Einsichten: „Erstens wird (afrikanischer) Nationalismus durch den Kampf des Volkes gegen den Imperialismus konstituiert, folglich definiert Anti-Imperialismus den afrikanischen Nationalismus.

Zweitens wird es Nationalismua als eines Ausdrucks des (afrikanischen) Kampfes so lange geben, wie der Imperialismus existiert.

Drittens bleibt die (afrikanische) nationale Frage in Afrika, deren Ausdruck Nationalismus (der afrikanische Führung notwendig macht) ist, ungelöst solange es eine imperialistische Herrschaft gibt.“

Dieser Nationalismus und Pan-Afrikanismus sind es, die von dem Imperium und seinen bezahlten Strohmännern und Nachbetern hier täglich angegriffen werden.

Danke Einartysken
Quelle: http://einarschlereth.blogspot.com/
Erscheinungsdatum des Originalartikels: 17/07/2011
Artikel in Tlaxcala veröffentlicht: http://www.tlaxcala-int.org/article.asp?reference=5451

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