Sonntag, 11. September 2011

Gegen das Vergessen der Untaten von legitimierten Mörderbanden

Fernab jeder Rechtsstaatlichkeit schleppten Schergen der US-amerikanischen CIA und des britischen MI6, Verdächtige, die sie in anderen Ländern gewaltsam entführt hatten, (legale Verhaftungen in fremden, souveränen Staaten sind schwierig),  fürs gemeinsamen Foltern zum verbündeten Geheimdienst Gaddafis. 
"Jetzt wenden sie sich gegen ihren ehemaligen Verbündeten, weil sie hoffen, die revolutionären Aufstände im Nahen Osten und in Nordafrika im Zaum halten zu können, sie abzuwürgen und durch Marionettenregimes zu ersetzen, die ihnen eine straffere Kontrolle über das libysche Öl gestatten."
Der militärische Arm der westlichen Hochfinanz und des Großkapitals, die größte und effektivste Mörderbande weltweit, NATO, die bei feierlichen Anlässen stets auf ihren unermüdlichen Kampf für Freiheit, Frieden und Menschenrechte verweist, ließ es sich nicht nehmen, mit einem beispiellosen Flugbombardement à la Bomber-Harris zigtausende Zivilisten zu töten, die sie vorgaben schützen zu wollen.

Noch Jahrzehnte nach dem NATO-Anfall werden Tausende libysche Zivilisten an den Folgen der Cruisemissile Einschläge mit verarmtem Uran, (DU Depleted Uranium), sterben.
Die militärische Unterstützung der Benghazi Putschisten gegen den Diktator von Tripolis geschieht auf Kosten der Zivilbevölkerung. Ungefähr ein von zehn Marschflugkörpern entgeht der Kontrolle und zerschellt aufs Gratewohl in der angegriffenen Zone. Aber alle Raketen, ob sie nun einen, mit verarmtem Uran (DU) bedeckten Kopf haben oder sie nur die, mit verarmtem Uran bedeckten Stabilisatoren besitzen, verunreinigen die Umwelt der Zone. So wird die sogenannte „humanitäre“ Bombardierung in den kommenden Jahren Tausende Zivile töten, berichtet Prof. Massimo Zucchetti.
Mehr als 22.000 Einsätze hat die NATO seit Ende März gegen Libyen geflogen, und es dabei 8.200 mal bombardiert.
"Für NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen verlief die ganze Operation klinisch rein. Man habe »keine bestätigten Informationen über zivile Opfer«, erklärte der Chef der Kriegsallianz bei einem Besuch in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon am Donnerstag. Der Libyen-Einsatz sei fehlerlos gewesen und »sehr behutsam« durchgeführt worden."

Wie kann "Smiley" Rasmussen, immerhin der politische Anführer der kriminellen Gang, sich erdreisten die Völker der Welt mit derart bombastischen Lügen zu überziehen und dabei noch ungestraft davonkommen? Das geht natürlich ausschließlich und dankenswerterweise nur mit engagierter und geneigter Hilfe einer Horde von Kampfmedien, die zur Gewalt aufrufen, bei der Verteufelung von Menschen keinerlei Hemmungen haben und es zutiefst bedauern, dass kaum Deutsche beim Schlachten der Zivilisten mitmachen.

Krieg ist ein hochkrimineller Akt muss auch als solcher gebrandmarkt werden und richtet sich nicht nur gegen Bürger anderer Staaten sondern auch gegen das eigene Volk. Daran ändert das heillose Geschwätz von "geopolitischen" Notwendigkeiten, die sich uns "Friedensschwärmern" nicht richtig erschließen wollen, rein gar  nichts.

Die von der NATO-Bande geleugneten Opfer werden von dem verbündeten Übergangsrat dagegen bestätigt. Der spricht von bisher 30.000 Toten und 50.000 Verletzten.

Westliche Presselakaien sind aus lauter Angst vor einem Verlust ihres Arbeitsplatzes, zu jeder Lüge, Manipulation und Fehlinformation ihrer Kundschaft bereit. Angst ist der beste Wegbereiter des Faschismus und der hat es bereits wieder weit gebracht. Bis in die Mitte unserer Gesellschaft. Nicht dumpfbackene Springerstiefelträger gefährden sie, es sind die Namensgeber der Stiefel und viele andere private und öffentlich-rechtliche Mainstreamer, welche die total-geistig-politische Umnachtung hier betreiben. Die USA, Frankreich, Großbritannien usw. haben ihre Murdochs & Co. Das kapitalistische System beherrscht und betreibt das Geschäft der Propaganda und Manipulation mit subtiler und hoher Impertinenz. Dagegen nehmen sich andere Staatsformen fast wie Waisenknaben aus.

FH

Kriege werden viel mehr gemacht, als sie entstehen - wer da mit magischen Geschichten kommt, hat viel zu gewinnen im Kriege - und wenig zu verlieren. (Kurt Tuholsky)

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