Samstag, 3. September 2011

Westliche Geheimdienste arbeiteten eng mit Gaddafis Verfassungsschutz zusammen

Mowitz
Der Westen konnte nicht schnell genug den Raubzug gegen Libyen einleiten, offiziell um das libysche Volk vor seinen eigenen Herrschern zu schützen und um neue Blutsauger einzusetzen, da tröpfeln schon die ersten Berichte an die Öffentlichkeit wie intim westliche "Demokratien", sprich Kapitaldiktaturen, mit Gaddafis Verfassungsschutz zusammen gearbeitet haben.

Dokumente in Tripolis zeigen auch, wie willig und eifrig die USA und Großbritannien bemüht waren, Gaddafi und sein Regime von miesen Gerüchten reinzuwaschen.

Außerdem soll die britische MI6 politische, libysche Flüchtlinge und Kritiker Gaddafis an den libyschen Geheimdienst ausgeliefert haben, berichtet The Independent. Aktuelle Dokumente die dies belegen wurden im Privatbüro des ehemaligen libyschen Sicherheitschefs und Außenministers Mussa Kussa aufgefunden, der sich im Zuge der Proteste gegen Gaddafi im März nach Großbritannien absetzte und bis da als Gaddafis rechte Hand galt.

Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de
Bei solch einem Schmierentheater dürfen natürlich die geheimen us-amerikanischen Folkloregangster nicht fehlen, die u.a. Führer einer islamischen Rebellengruppe an Gaddafi auslieferten.

Britische Regierungsbeamte funktionierten auch mit Hingabe als Gaddafis Redeschreiber, als er sich bemühte sein internationales Ansehen zu verschönern. Wir sollten uns in Erinnerung rufen, Gaddafi und Libyen wurden international für Terrorattentate und der Unterstützung von Terroristen beschuldigt. Diese Beschuldigungen hinderten die lupenreine Weltpolizei und Superdemokratien allerdings nicht, mit dem von ihnen dämonisierten Gaddafi, sowie seinem Verfassungsschutz, liebevoll menschlichen Handel zu betreiben.

Gleichzeitig erhielt Libyen Beistand von den USA und Großbritannien als Libyen mit der Internationalen Atomenergie-Organisation Verhandlungen über den Abbruch des libyschen Kernwaffenprogramms führte.

Die gefundenen Dokumente werfen ein Licht auf das Verhältnis zwischen Kussa sowie der britischen Regierung und was passierte als er sich nach Großbritannien absetzte. Als Kussa überraschend in Großbritannien eintraf, wurden Forderungen laut, ihn wegen libyscher Morde im Ausland an Regimekritiker zu vernehmen und wegen des Mordes an der Polizistin Yvonne Fletcher.

Kussa wird auch für Waffenschmuggel an die IRA in Nordirland verdächtigt.

Der britische Premiärminister David Cameron versicherte seinerzeit der Öffentlichkeit, der Libyer Kussa könne angeklagt werden. Aber der britische Premier ließ ihn dann doch lieber das Land sang- und klanglos verlassen. Nun wird angenommen, Kussa befindet sich irgendwo in einem Land am Persischen Golf.

Auch Kussas libysche Geheimdienstmitarbeiter hatten herzliche Relationen mit britischen Maulwürfen. Also mit dem Pack, welches sich mit dem Pack der westlichen Medien gemein macht und die Mär vom Schutz der libyschen Bevölkerung in Umlauf bringen, um mit Bomben und Raketen libysche Zivilisten zu Tausenden zu morden.

In Briefen und Fax steht "Grüße vom MI6", "Grüße von SIS". Es finden sich Weihnachtsgrüße und ein hoher britischer Schlapphut unterzeichnet mit "Dein Freund".

In den Dokumenten wird man auch darüber informiert, die britische Regierung habe darum gebeten, der ehemalige Ministerpräsident, Tony "Pudel" Blair, möge doch bitte Gaddafi in seinem berühmten Zelt besuchen dürfen - aus dem einfachen Grund, weil Journalisten so etwas lieben.

Merke: Krieg wird von den Herrschenden gegen die eigenen Untertanen geführt - und sein Ziel ist weder ein Sieg über Eurasien oder über Ostasien - sondern die Aufrechterhaltung der Gesellschaftsstruktur. (George Orwell)

FH

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