Dienstag, 18. Oktober 2011

Der unsäglich selbstverliebte Gauck(ler)

Mowitz
Joachim Gauck, ehemaliger Kandidat für ein albernes Staatsamt im Land der Richter und Henker, äh, Dichter und Denker muss es heißen, meldete sich wieder einmal ungefragt zu Wort, um die derzeitige Finanzmarktdebatte für "unsäglich albern" zu erklären. Gauck liebt es in staatsmännischer Pose abgelichtet zu werden, und so ein Bild von sich zu verbreiten, welches suggeriert, er sei eigentlich zu Höherem berufen. Schon in der DDR gehörte er zu den privilegierten Kadern des ersten deutschen Arbeiter- und Bauernstaates.

Donnerlittchen, wer hätte das gedacht? Auf der anderen Seite warum auch nicht? Angela Kasner, spätere Merkel, ließ ihrem unbändigen Drang nach Freiheit und  Mut, die DDR zu kritisieren, erst nach der Wende freien Lauf. So sind sie, die albernen Karrieristen im vereinten Deutschland. Ja keine Risiken für das persönliche Wohlbefinden eingehen. Das sollen mal die machen die später nicht an Karriere denken. Der Namensgeber der gesamtdeutschen Stasi Gauck-Behörde, macht da keine Ausnahme.

Als anpassungsfähige Gesinnungsprodukte, deren Qualitäten darin liegen, nie in einem System negativ aufzufallen, hatten sie auch keinerlei Schwierigkeiten im faschistischen Kapitalismus ganz vorne und in unverändertem Gleichschritt mitzumarschieren. Wobei die alternativlose Angela Merkel das Ende der Karriereleiter noch nicht erreicht zu haben scheint. Immerhin gestattete sie der Journalistin Gaby Weber nicht, Einsicht in Akten über den NS-Kriegsverbrecher Adolf Eichmann zu nehmen. Der steht noch unter Gedenkschutz im Rechtsnachfolgestaat BRD.

Gauck von Beruf evangelischer Pfarrer, Merkel von Beruf Pfarrerstochter und FDJ-Sekretärin, hatten aufgrund ihrer unauffälligen Art nur ja keine Kritik vorzutragen, viele Privilegien in der DDR. So konnten sie Abitur machen, studieren oder auch ins westliche Ausland reisen, Privilegien von denen weniger Angepasste nur träumen konnten. Merkel soll als Stasi - Mitarbeiterin an Bespitzelungen gegen den ehemaligen DDR Regimekritiker Robert Havemann, im Jahr 1980 teilgenommen haben. Havemann erhielt 1965 ein Berufsverbot und wurde am 1. April 1966 aus der Akademie der Wissenschaften der DDR ausgeschlossen der auch Angela Merkel angehörte.

Vor einigen Jahren, als der WDR noch ein kritisches Presseorgan war, plante man den Bericht ”Im Auge der Macht- die Bilder der Stasi” und wollte über die Stasiarbeit recherchieren.

Die Redakteure stießen dabei auf ein Foto, dass eine junge Frau, die sich um 1980 in dieser Zeit dem Grundstück der Familie Havemann in Grünheide bei Berlin näherte: Auf dem Foto soll Angela Merkel zu sehen sein, die sich dem Grundstück Havemann in der Zeit der Observation und der Isolation von Havemann näherte.

Das vom WDR gefundene Merkel-Bild durfte nicht gesendet werden, weil Angela Merkel die Ausstrahlung des Fotos im WDR Film untersagt hatte.

Man glaubte, treuherzig wie man war, Hilfe bei der Stasi Gauck-Behörde, inzwischen zur Birthler-Behörde umgetauft, zu finden. Selten so gelacht. Die stellte das Bild nur gerastert zur Verfügung. So mutig sind die Freiheitskämpfer in gehobenen Positionen.

Gaucks Vater war während der Hitler-Zeit Marineoffizier und wurde in der DDR später Schiffskapitän. 1951 wurde er von einem sowjetischen Gericht aufgrund gefundener Unterlagen und zahlreicher Zeugenaussagen verurteilt, weil er während der Zeit des Faschismus an der Erschießung politischer Gefangener teilgenommen hatte. Nun ja, ich will keine Sippenjagd betreiben, man hat halt die Eltern die man hat. Aber sie hinterlassen Spuren im Leben ihrer Kinder.

FH

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