Montag, 24. Oktober 2011

Nachgefragt: Da war doch noch was


Der EhBuKa, das Uraltorakel Helmut Schmidt, verrät dem EhNaMag: "Er kann es". Nicht er ist gemeint, sondern er. NRWs ehemaliger Kurzzeitministerpräsident soll die Schrumpfpartei aus dem Umfragetief ziehen und Deutschland regieren. Bei akutem Personalmangel in der deutschen Politik kann auch ein Strohhalm als rettende Insel erscheinen.

Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de
Deutschland hat eine kleine Verschnaufpause auf dem Weg zum Steuerparadies Nr. 1 in Europa eingelegt. Dabei krächelte es zum wiederholten Mal in der Schwarzgeld Koalition. Seehofer soll bei den geplanten Geschenken an die Bessergestellten übergangen worden sein.

Nach dem NATO-Mord an Gaddafi, der einer Rekolonisierung Afrikas durch den Westen im Wege stand, hat der Westen seinen islamistischen Handlangern erlaubt, jetzt die Scharia in Libyen einführen zu dürfen.

Frankreichs Präsident Sarkozy, Freund der CIA und neugebackener Vater einer kleinen Tochter, verlor in Brüssel die Nerven. Das US-trojanische Pferd in der EU, den Briten Cameron, schnauzte Monsieur ganz undiplomatisch an: "Du sollst endlich mal die Klappe halten". Anscheinend hatte Sarkozy jemand daran erinnert, dass die Briten gar nicht zum Euro-Gebiet gehören und US-Interessen wahrzunehmen haben. Warum hat es ihm denn vorher keiner gesagt?

Zuguterletzt noch die wichtigste Meldung des Tages: Hannover stoppte gestern Bayerns Siegesserie in der Fußballbundesliga mit 2:1. Damit ist es der Bundesregierung gelungen das Volk zu beruhigen und seine Aufmerksamkeit von Problemen des Euro-Verfalls abzulenken, und mit einem neuen Steuersenkungsanlauf, und inszenierten Großereignissen, die allgemeine Stimmung zu heben.

FH

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