Samstag, 8. Oktober 2011

OccupyFFMainhattan rückt näher


Die Bewegung OccupyWallStreet greift nun auf Europa und Deutschland über. Die Aufrufe Proteste in Frankfurt, Berlin und anderen Städten, am 15. Oktober durchzuführen, erhalten eine immer größere Unterstützung von einer Bevölkerung, die es satt hat als Leiharbeiter und mit den daraus resultierenden Hungerlöhnen, die Reichen noch reicher zu machen und Bankenviertel als Regierungssitze der Kapitaldiktaturen anzuerkennen.

Unter anderem sind Proteste vor der Europäischen Zentralbank in Frankfurt am Main, (OccupyFFMainhattan), in Berlin vor dem Bundeskanzleramt und in anderen EU-Ländern angesagt. Der Widerstand gegen die immer dreister werdende Ausbeutung hart arbeitender Menschen durch Großkapitalisten, die längst nicht mehr die eigene Kapitalvermehrung durch sinnvolle Produktionen und Produkte in der Realwirtschaft erreichen, sondern durch ein krankes Finanzsystem, dass Zocken, Leerverkäufe und arbeitslose Geldvermehrung (Zinsen) belohnt, nimmt täglich zu.

Trotz aller Euphorie ist Vorsicht und Aufmerksamkeit angesagt. In den Vereinigten Staaten erhält die Bewegung OccupyWallStreet jetzt auch Unterstützung von Politikern und Kapital. Obama und sein Vize Joe Biden äußerten Verständnis für die Proteste, wie auch Richard Fisher, Fed-Chef in Texas. Sie beklagen nun die ungleiche Verteilung der Einkommen in Amerika, was sie ja nicht überraschen sollte, denn das kapitalistische Wirtschaftssystem ist auf Ungleichheit, Ausbeutung und Konkurrenz angelegt, und hat diese Werte zur Grundlage kapitalistischen Wirtschaftens gemacht.

Wenn also jetzt die politischen Vertreter des Kapitals wie Obama und Biden, oder aktive Finanzhaie wie Fisher, "Verständnis" für die Protestbewegung ausdrücken, arbeiten die jetzigen Systemvertreter bereits an einer Übernahme der Protestbewegung. Man wird, oder hat schon, Agenten von CIA, FBI und anderen offiziellen Bespitzelungsorganisationen, eingeschleust oder wird sie einschleusen. Da muss man aufpassen, denn staatliche Spitzel und Volksüberwacher sind in den Vereinigten Staaten wahrlich keine Mangelware. Ebenso nicht in Europa und Deutschland.

FH

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