Donnerstag, 13. Oktober 2011

Vom Herrschaftswissen der Elitewixer


Die Vereinigten Staaten lassen selten ein ganzes Jahr verstreichen, ohne nicht zumindestest versucht zu haben einen Krieg irgendwo auf der Welt anzuzetteln. Ob mit bombastischen Aktionen wie 911, der als Ausgangspunkt aller folgenden Lügengeschichten betrachtet werden darf, oder die Lüge der Brutkasten-Story, als "Dämon" Saddam mit Hilfe der Medien und der weinenden Tochter eines kuwaitischen Diplomaten beschuldigt wurde, dass seine Soldaten dreihundertzwölf Babys aus ihren Brutkästen genommen und sie auf einem kalten Krankenhaus-Fußboden in Kuweit hatten qualvoll sterben lassen. Die damals fünfzehnjährige erklärte vor dem Menschenrechtsausschuss des US-Kongresses, in einer herzzerreißenden Inszenierung und literweise Krokodilstränen verströmend, sie habe freiwillige Arbeit im Al-Adnan-Krankenhaus in Kuwait-Stadt geleistet und sagte wörtlich:
„Ich habe gesehen, wie die irakischen Soldaten mit Gewehren in das Krankenhaus kamen …, die Säuglinge aus den Brutkästen nahmen, die Brutkästen mitnahmen und die Kinder auf dem kalten Boden liegen ließen, wo sie starben.“ Wiki
Die Organisation "Citizens for a Free Kuwait" hatte sich dieses Schmierenstück 10 Mio. Dollar kosten lassen als sie die PR-Agentur Hill & Knowlton beauftragte, dieses Lügengespinst werbewirksam der Öffentlichkeit vorzuführen. Zwei Krankenschwestern der betreffenden Entbindungsstation erklärten später, dass die Jugendliche nicht dort gearbeitet habe und die von ihr beschriebenen Vorfälle niemals stattgefunden hätten.

Um den schon seit langer Zeit geplanten Krieg gegen Teheran endlich beginnen zu können, knüpft Obama nahtlos an die Tradition seiner Vorgänger an. Mit gezielten Lügen stimmt er die Heimatfront vorsorglich auf kommende "Heldeneinsätze zur Verbreitung demokratischer Werte" ein.

Hierbei ist ihm durchaus und in besonderem Maße die Mainstream in den VSA oder auch in Deutschland und anderswo behilflich. So als ob sie nicht schnell genug wieder über einen Krieg aus der Perspektive "eingebetteter Journalisten" berichten dürften. Egal ob's der letzte ist. Hauptsache ich bin dabei gewesen beim massmedialen, finalen Ejakulatschrei der besonderen Art. Dabei gehen klare und nüchterne Analysen, wohin die Spur des vereitelten Anschlags führt, schnell verloren. Die Spur der Inszenierung führt nach Washington, nicht Teheran.

FH

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