Dienstag, 29. November 2011

Journaillen schießen Bürgerhirne sturmreif für nächsten Angriffskrieg

Mowitz

Auf ihrem Weg zum neuen "Großen Mittleren Osten" ist nun Syrien an der Reihe das nächste Opfer der ewigen Nimmersatts konzerneigener Staaten zu werden. Während die Journaillen den üblichen Einheitsbrei der Nachrichtenticker verbreiten und eigene, unabhängige Recherchen einer längst vergessenen Vergangenheit angehören, wird die zynische Auslöschung selbstständiger Staaten mit den dazugehörigen Opfern, nach einem seit langem ausgearbeiteten Fahrplan fortgesetzt.

Die Destabilisierung der Souveränität der Staaten des Nahen und Mittleren Ostens wird seit mindestens zehn Jahren von dem aus den USA, der NATO und Israel bestehenden Militärbündnis geplant. Die Nebelkerzen von den "Tyrannen" Gaddafi, Assad, die ihre Völker so enorm unterdrücken, dass die sich nun in heroischen Kämpfen gegen ihre Unterdrücker wenden, sollte doch spätestens nach dem Ende Gaddafis nicht mehr, auch nicht von denjenigen, denen eigenständiges Denken von der Milliardenspaßvögelindustrie zerstört wurde, noch geglaubt werden.
"Was sich in Syrien abspielt, ist ein bewaffneter Aufstand, der verdeckt von ausländischen Mächten unterstützt wird, u. a. von den USA, der Türkei und Israel.

Bewaffnete Aufständische, die zu islamistischen Organisationen gehören, sind über die Grenzen Syriens mit der Türkei, mit dem Libanon und mit Jordanien eingesickert. Das US-Aussenministerium hat bestätigt, dass es den Aufstand unterstützt.

Die USA bauen ihre Kontakte zu Syrern aus, die auf einen Regimewechsel in ihrem Land hinarbeiten.

Das hat Victoria Nuland, eine Mitarbeiterin des US-Aussenministeriums, zugegeben. „Wir haben Kontakte zu Syrern im In- und Auslang geknüpft, die einen Wechsel herbeiführen wollen,“ sagte sie."
Syriens Konflikt begann vor einem Jahr, als aufständische Gruppen aus dem benachbarten Libanon ins Land eindrangen. Sie waren bewaffnet, ausgestattet und ausgebildet von der CIA, dem Geheimdienst Ihrer Majestät MI6 und Israels Mossad. Die Finanzierung kam vom Kongress der Vereinigten Staaten von Amerika, der in den 1980ern beschloss, Mittel für den Sturz von Syriens Assad-Regierung bereitzustellen, wegen deren Gegnerschaft zu Israel und Unterstützung für die Palästinenser, auch von den Saudis kam Geld.
Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de
"In den 1920ern behauptete Vladimir Jabotinsky, ein führender zionistischer Denker, die arabische Welt sei ein brüchiges Mosaik aus Stämmen und Familienclans. Ein paar heftige Schläge, so prognostizierte er, würden den ganzen zerbrechlichen Haufen zersplittern und einen neuen jüdischen Staat übrig lassen als Schutzmacht des Mittleren Ostens und dessen Erdöl. Er dachte in erster Linie an Syrien, Libanon und Irak.

Diese bewaffneten syrischen Söldnerbanden, Assad hassende libanesische Faschisten und von der CIA getrimmte anti-Assad Exilanten entfachten die Lunte in Syrien. Ihre Attacken hauptsächlich entlang der libanesischen Grenze entzündeten den Widerstand von lange unterdrückten konservativen sunnitischen Moslems, bitteren Feinden der von Alawiten dominierten Regierung Assads. Die Alawiten – sie stammen ab von iranischen Schiiten und den Alevi in der Türkei – sind eher arm, stammesbewusst und werden von der Mehrheitsgruppe der Sunniten als Häretiker abgelehnt."
Die Obrigkeiten, die heute Probleme mit ihren Untertanen haben, sind bei uns zu finden. Die Occupy-Bewegung ist ein Zeichen dafür, dass die Problematik mit konzerneigenen, privatisierten Staaten langsam aber sicher erkannt wird und man sich gegen die Macht der Konzerne erheben muss. Das ist der Kampf der 99% gegen das 1%. Die Macht, die von der vom Volk gewählten politischen Klasse, ohne Widerstand, abgetreten wurde, muss vom Volk zurück erobert werden.  Artikel 20 GG erinnert uns: "Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus." Nicht von Konzernen und Luschen aus Politik und Ständen.

Nun gilt es aufzupassen, dass die Occupy-Bewegung nicht von den Feinden der Demokratie, dem faschistischen Großkapital, durch eingeschleuste Agenten übernommen wird.

FH

Zwei tolle Beiträge zum Thema gewaltfreier Widerstand:
So löst man eine Revolution aus!
Drei Dinge müssen geschehen, damit wir uns erheben und die Herrschaft der Konzerne abschütteln können

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