Sonntag, 27. November 2011

Luschen unter sich

Mowitz
Nachdem die politische und juristische Plagiatenlusche Guttenberg, mit Hilfe der gesammelten Konzernblätter, seine Auferstehung von den Toten in vollen Zügen genießt, watscht er die eigene Politikerkaste ab und wendet sich via seinem medialen Hofnarren,  Giovanni di Lorenzo, direkt an's Volk.

"Es war kein Betrug", darf der Betrüger wiederholt seine juristischen Abschreibfähigkeiten rühmen. So rudimentär sind seine juristischen Kenntnisse, wie seine Selbstverliebtheit groß ist. Wahrlich ein Blender vor dem Herrn.
"Nach Darstellung der Staatsanwaltschaft Hof, die für das Verfahren zuständig war, habe diese Guttenbergs Anwalt frühzeitig davon informiert, dass sie nach Beendigung des Plagiatsverfahrens eine Pressemitteilung veröffentlichen werde. Das Verfahren habe jedoch erst beendet werden können, nachdem Guttenberg das Bußgeld von 20.000 Euro eingezahlt habe. Auf diese Weise habe der Ex-Minister mitbestimmen können, wann die Einstellung öffentlich wird - indem er die ihm auferlegte Überweisung an die Kinderkrebshilfe auf einen ihm genehmen Zeitpunkt legte."
Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de
Klar doch, wir Hochstapler haben nicht 20.000 Euro mal eben irgendwo so rumliegen und es dauert seine Zeit, bis der passende Augenblick gekommen ist zu zahlen. So lange müssen sich die Strafverfolgungsbehörden, bitte schön, in etwas Geduld üben. Wer ist schließlich Koch hier und wer der Kellner?

Eliteluschen als austauschbare, standardisierte Smileys, die überall in verantwortlichen Positionen zu finden sind und deren Erschaffung an Fließbänder bei der maschinellen Herstellung von Massenprodukten erinnern. Wenig Qualität, aber  sehr viel Schund ist dabei.

FH

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen