Freitag, 11. November 2011

Was die Szene schon immer wusste: Murdoch jr., erster Mafiaboss der nicht weiß, dass er einem kriminellen Unternehmen vorsteht?



James Murdoch, Sohn von Medienmogul Rupert Murdoch, ist vor einem britischen Parlamentsausschuss wegen der Abhöraffäre seiner Zeitung "News of the World" als "Mafiaboss" hingestellt worden. Tom Watson, Labour, sagte bei einem Verhör von James Murdoch, dieser sei wohl der "erste Mafiaboss der Geschichte, der nicht weiß, dass er ein kriminelles Unternehmen führt".

"Gottvater" Murdoch, setzt sein Medienimperium zur Verbreitung seiner, na sagen wir mal, konservativen Weltanschauungswerte ein. Großer Nutznießer seiner gönnerhaften Unterstützung wurde Tony "Pudel" Blair, der es ohne Murdochs Blätterunterstützung nicht bis zum Premier gebracht hätte. 2007 räumte Murdoch in einem Interview auf dem „World Economic Forum“ in Davos öffentlich ein, dass er aktiv versucht habe, die öffentliche Meinung zu Gunsten Bushs Nah-Ost-Politik zu beeinflussen. Leidtragende sind bis auf den heutigen Tag u.a. junge Mädchen im Irak, die Opfer des Sex-Handels wurden und immer noch werden, der nach Saddam kam. Ein Muster von kaputten Gesellschaften die zurückbleiben, wenn die Invasoren endlich wieder abziehen. Gesellschaften die vor fremden Invasionen intakt waren sind zerstört, so wie es die Amerikaner bereits in Vietnam machten und Thailand zum Etappenpuff für seine GI:s ausbaute. Diese Blutspur des Imperialismus wird heute, vielsagend lächelnd, mit „Sextourismus“ nach Pattayas verharmlost. Die Kinderschänder haben es weit gebracht in der Welt von "freien" Marktwirtschaften.

FH

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