Donnerstag, 8. Dezember 2011

Putin redet Klartext

Mowitz
Wer masochistisch veranlagt ist und sich den täglichen Gebrauch der Mainstreamjournaillen antut, dem kann nicht entgangen sein, dass diese Canaillen, um ein Ossietzky-Zitat zu bemühen, zur Stillung ihrer Geldgier sich nie auf Erhaltung und Förderung des Friedens geworfen haben, sondern seit eh und je auf Krieg spekulieren und ihn fördern.

Als willige Erfüllungsgehilfen undurchsichtiger Kapitalinteressen, betreiben sie in letzter Zeit vermehrt und mit immer durchsichtigeren und schlechteren Lügen ihre Volkseinschläferungskampagnen, wenn sie jeden Tag neue Säue durch die Dörfer treiben, die allesamt grunzen, dass irgendwo Wahlen gefälscht, Menschen von Regierungen unterdrückt und ermordet werden, Israel bedroht sei und die Polizei sowieso in anderen Ländern zu hart gegen Demonstranten vorgehe. All das passt wie die Faust auf's Auge für die westlichen Kapitaldiktaturen, was auch jeder beurteilen kann der in einer wohnt. Bei friedlichen Demonstrationen in Stuttgart wurden Rentner von Polizisten zusammengeschlagen bis einer erblindete. In dem freiheitlichsten aller freiheitlichen Kapitaldiktaturen, den Vereinigten Staaten, wurden beweisbar die Präsidentenwahlen 2000 manipuliert, ebenfalls friedfertige Occupy Demonstranten auf's gröblichste misshandelt. Alles beweisbar, im Gegensatz zu allen dunklen Hinterzimmergeschichten mit denen die Mainstream für den nächsten Krieg gegen das eigene Volk trommelt.
"Durch die juristischen Probleme der korrekten Stimmenauszählung in Florida dauerte es nach der Wahl mehr als einen Monat, bis ein Ergebnis feststand. Als der Supreme Court letztinstanzlich eine erneute Nachzählung in bestimmten Wahlkreisen Floridas verbot, war der Wahlsieg des republikanischen Kandidaten offiziell. George W. Bush hatte die Präsidentschaftswahl mit einer bis heute umstrittenen Differenz von 537 Stimmen in Florida gewonnen."
So funktioniert die westliche Jurisdiktion, auf die wir doch alle ganz dolle stolz sind, wenn sie denn am besten ist. Sie verbietet eine Nachzählung abgegebener Stimmen.

Unsere geliebte Mainstream mit ihren wichtigen Reportagen über das Sexualleben der Ameisen und dass die Deutschen Papst und bald auch wieder Fußballweltmeister sind, füllen ihre Spalten mit Verschwörungs-Berichten aus Staaten in denen sie nicht einmal Korrespondenten haben. Und wenn sie sie haben sind sie eingebettet in manipulativer Freundeshand, die sie ihrem Heimpublikum als das "freie" Wort verkaufen, welches noch irgendwie aus dem Untergrund den Weg in die Freiheit schaffte.

Man darf hoffen, dass die Mainstream jetzt auf gutem Weg ist sich selbst an's Bein zu pinkeln, denn viele Leser und Zuschauer erreichen sie kaum noch die ihnen den Dreck abkaufen.

Nach all den "bunten Revolutionen" die der Westen in ehemaligen Sowjetrepubliken finanzierte und anzettelte und die einzig dem Zweck dienten Russland zu destabilisieren und auf Sicht sich seine enormen Bodenschätze anzueignen, ist man jetzt im wahrsten Sinne des Wortes in der heißen Phase des Yinon-Plan. (Irak, Afghanistan, Libyen, Jemen, Iran, u.u.u.)

Kein Tag vergeht, ohne dass die staatliche Tagessau nicht irreführende Berichterstattungen über Russland ihrem Publikum unterjubelt. Nun sind es die Duma Wahlen in Russland, die nicht mit rechten Dingen zugegangen sein sollen. Beweise bleibt man schuldig weil man sie nicht hat. Wie im Iran. Aus einigen Hundert macht man gerne gleich "das ganze Volk". Ein Interview des, Donnerwetter auch, "Starjournalisten" Thomas Roth 2008 mit Putin, das manipulativ von der ARD gekürzt wurde, wurde dank aufmerksamer Zuschauer entlarvt. Anscheinend fühlt man sich heute so sicher, dass man sich überhaupt nicht mehr die Mühe macht zumindest intelligent zu lügen.

Putin, dessen Aufgabe es ist, russische Interessen wahrzunehmen und eine Politik im Interesse seiner Landsleute zu führen, ist dem Westen schon seit langer Zeit ein Dorn im Auge, was wohl damit zu tun hat, dass er nicht den "Grüß-Gott-Kasper" des Westens macht.

Er klagt u.a. die US-Außenministerin Clinton an ihre Regierung habe das Startsignal für die Demonstrationen gegeben - und die Abstimmung mit Hunderten Millionen Dollar beeinflusst. Recht hat er. Mit Geld, so die Dollar-Drucker, kann man alles kaufen, auch Unruhen.

Putin sagte noch etwas, etwas eigentlich selbstverständliches, das heute nicht länger selbstklar ist.
„Wir sind verpflichtet, unsere Souveränität zu schützen und werden darüber nachdenken müssen, wie die Gesetzgebung optimiert werden kann, wie diejenigen, die im Auftrag ausländischer Staaten auf innerpolitische Prozesse einwirken, stärker zur Verantwortung gezogen werden können“
Und ihre Souveränität schützen, tun die Chinesen auch. Es könnte eng werden.

FH

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