Dienstag, 20. Dezember 2011

USA bestreiten Mord an Gaddafi

Mowitz
So sind sie, die Erbsenzähler der CIA, des Pentagons, des Weißen Hauses und but not least der Wall Street. Mit der Ermordung Gaddafis haben sie nichts zu tun! Sie waren ja nur in der Luft und im Wasser, aber nicht am Boden. Flugs wurden schon die Kampfeinsätze der Bodentruppen sicherheitshalber bereits am Anfang des Nato-Krieges gegen Libyen verleugnet. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Es wird nicht nur weiter geleugnet, es wird auch weiter geschwiegen und von den Medien nichts berichtet. Strenge Order von ganz oben.  Das liest sich dann im vernebelnden Sprachgebrauch der deutschen Lügenschau so: Hilfe für Rebellen in Libyen - Berater statt Bodentruppen.  In Libyen gehen die Kämpfe weiter, 'lebhaft' von den professionellen Wahrheitsfälschern der Mainstream verschwiegen. Ganz nach dem Motto "es kann nicht sein, was nicht sein darf." Diese Art der Geschichtskittung, so glaubte ich es früher einmal, war nur in der Welt des Winston Smith möglich und dann auch nur in Form eines fiktiven Romans. Im Gegensatz zu Orwells Ozeanien in "1984" und auch im heute noch weit verbreiteten Glauben, wird der Staat eben nicht von einem Despoten und einer oder mehreren Parteien beherrscht, sondern von Konzernen. Konzerne bleiben anonym und sind gesichtslos wie Märkte. Sie beschäftigen mehr oder weniger attraktive Megaphone wie Obama oder Bush, Merkel oder Schröder, kontrollieren aber selbst die wirklich wichtigen Dinge in der Gesellschaft. Wissenschaft, technische Entwicklung, das Erziehungswesen, die Beeinflussung der Bevölkerung durch die Massenmedien. Wichtig um die Erhaltung der eigenen Macht zur Herrschaft über die Menschen, zu behalten.

Aktuelle Recherchen, so schreibt german-foreign-policy.com,
belegen schwere Kriegsverbrechen der NATO in Libyen. Bei den Militärschlägen dort, die Deutschland zwar nicht aktiv unterstützte, aber praktisch tolerierte und die in Berlin als Modell für zukünftige Kriegsoperationen gehandelt werden, seien dutzende Zivilisten zu Tode gekommen, berichtet die US-Presse. Die gegenwärtig nachweisbare Zahl sei dabei mit Gewissheit zu niedrig. Menschenrechtsorganisationen beklagen, der gesamte Libyen-Krieg sei "in eine Atmosphäre der Straflosigkeit gehüllt". Weitere Folgen mit verheerender Wirkung sind heute offen erkennbar. So bekämpfen sich in Libyen zahllose Milizen, die den Nationalen Übergangsrat nicht anerkennen. Islamistische Kräfte gewinnen an Stärke.
Schwere Kriegsverbrechen der NATO sind in Libyen begangen worden. Selbst die New York Times berichtete, sie könne nachweisen, dass bei diversen Angriffen westlicher Luftwaffen libysche Zivilisten ums Leben kamen.
Man müsse schon jetzt von "mindestens 40, vielleicht mehr als 70" Unbeteiligten sprechen, die bei den Bombardements zu Tode gekommen seien, heißt es. Dabei sei diese Zahl wohl noch zu niedrig, weil nur ausgewählte Zielgebiete des NATO-Beschusses überhaupt hätten untersucht werden können.
Bisher hatte die NATO stets behauptet, sie habe beim Beschuss libyscher Ortschaften keine Zivilisten getötet. Kriegsverbrechen die verschwiegen und abgestritten werden, ein Modell des Westens auch bei zukünftigen Kriegseinsätze gegen missliebige Regierungen?

Zum "Schutz" der Zivilbevölkerung sei sie in Libyen eingefallen, nicht als Kriegspartei, war die Megalüge der westlichen Warlords, die propagandistisch von den Konzernmedien bei uns bis auf den heutigen Tag verbreitet wird. Auch das ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, das nur so lange ungesühnt bleibt, wie man man auf der vermeintlich stärkeren Seite steht. Und wie die Geschichte es schon unzählige Male gezeigt hat, können sich Machtverhältnisse schnell ändern.

Der britische Verteidigungsminister Philip Hammond relativierte kürzlich ungewollt die Megalüge, indem er offiziell bestätigte, dass England 200 Mrd. Pfund Gewinn mit Wiederaufbauverträgen in Libyen machen werde bei bloß 300 Mill. Pfund Investitionen. Es ist nicht "England" das den Gewinn macht, es sind die Konzerne die diesen gigantischen Profit einfahren und den Krieg von anderen für sich führen ließen. Laut dem amerikanischen Centre for Public Integrity werden die westlichen Länder bis zu 1 Billion US $ Gewinne durch Privatisierung, Nutzbarmachung, Reinigung und Verteilung von Wasser machen in einer Region, wo Wasser oft teurer als Öl ist. Auch hier gilt, die Gewinne, sind die Profite der Konzerne. Die "Engländer" oder die "Amerikaner" selbst, dürfen sich schon jetzt auf die Einstampfung der noch rudimentär vorhandenen sozialen Leistungen an sie einstellen. An deren Stelle wird die Versorgung in Internierungslagern treten.
Die Welt von „1984“, Wiki
"Sie kontrollieren die Botschaften, die Filme und das Fernsehen übermitteln. Und wie in dem Roman "Schöne neue Welt" benutzen sie diese Kommunikationsinstrumente zur Absicherung ihrer Tyrannei. Wie Wolin schreibt, wird durch unser System der Massenbeeinflussung "alles blockiert oder eliminiert, was die Menschen qualifizieren oder auf andere Gedanken und ins Gespräch miteinander bringen könnte, und ebenso alles, was die totale Herrschaft der Konzerne schwächen oder beeinträchtigen könnte".

Das Ergebnis ist ein sehr einseitiges Informationssystem. Bekannte Hofschranzen, die sich als Journalisten, Experten oder Sachverständige verkleiden, nehmen sich unserer Probleme an und erklären uns geduldig, wie sie einzuordnen sind. Alle, die abweichende Meinungen vertreten, werden als irrelevante Außenseiter, Extremisten oder Vertreter der radikalen Linken diffamiert. Weitsichtige Sozialkritiker – von Ralph Nader bis Noam Chomsky – werden einfach totgeschwiegen. Akzeptierte Meinungen bestätigen sich gegenseitig. Unter der Vormundschaft dieser Hofschranzen der Konzerne entsteht – wie schon Huxley vorhersah – eine Welt möglichst unbeschwerter Konformität, geprägt von einem grenzenlosen, am Ende aber fatalen Optimismus. Wir verschwenden unsere Zeit mit dem Kauf von Produkten, die angeblich unser Leben verändern, uns schöner, selbstsicherer oder erfolgreicher machen sollen, während wir gleichzeitig unserer Rechte, unseres Geldes und unserer Einflussmöglichkeiten beraubt werden. Alle Botschaften, die wir über dieses System der Massenbeeinflussung empfangen – sei es durch die Abendnachrichten oder durch Talk-Shows wie "Oprah" – versprechen uns immer ein glänzenderes und glücklicheres Morgen. Das ist, wie Wolin nachweist, "die gleiche Ideologie, die Konzernmanager Gewinne übertreiben und Verluste verheimlichen lässt – und alles mit lachendem Gesicht". Weiter schrieb Wolin: "Wir sind entzückt über dauernde technologische Fortschritte, die uns neue persönliche Fähigkeiten, ewige Jugend, durch Chirurgie zu bewahrende Schönheit und in Sekundenbruchteilen ablaufende Aktionen ermöglichen sollen: Eine Kultur voller Träume über immer neue Kontrollmöglichkeiten, deren Befürworter anfällig für Fantasien sind, weil ihre überwiegende Mehrheit zwar über eine ausgeprägte Vorstellungskraft, aber kaum über wissenschaftliche Kenntnisse verfügt."
FH

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen