Dienstag, 28. Februar 2012

Konzernmedien schlucken schwer an ihren eigenen Propagandamärchen

Mowitz
Keine konzereigene Journaille, kein staatlicher Politruksender in der BRD, der nicht die Lügengeschichte der USA und Israels, der Iran bastele an einer Atombombe ungeprüft und unrecherchiert weitergegeben hat. Der kritische und investigative Journalismus ist schon lange tot, wenn es ihn denn je gegeben hat. Die gemeinsame Hurerei mit der politischen und wirtschaftlichen Macht, die er eigentlich kontrollieren soll, ist die Normalität, nicht die Ausnahme.

Eigentlich sollte es nicht die Aufgabe der Presse sein Verbrechen gegen die Menschlichkeit der eigenen Regierung schönzureden und zu vertuschen, sondern aufzudecken und darüber mutig zu berichten. Stattdessen geben sie sich alle Mühe völkerrechtswidrige Angriffskriege als Befreiungskriege unterdrückter Bevölkerungsgruppen zu etikettieren und mit widrigen Dämonisierungskampagnen das friedliche Zusammenleben zwischen den Völkern und verschiedenen Ethnien im eigenen Land zu erschweren bis unmöglich zu machen. Eine Untat, die sich verantwortungsbewusste Menschen nicht zuschulden lassen kommen wollen. Weniger Verantwortungsvolle tun dagegen ihr Bestes um Konflikte nicht zu entschärfen, sondern um sie so richtig anzuheizen. Leute die sich selbst nicht als rechtslastig empfinden, sondern richtig mit beiden Beinen mittig in der Gesellschaft beheimatet sind.

Der Iran und seine politische und geistliche Führung werden verteufelt, mit Lügen überzogen und das, was schon seit Jahren als entlastend bekannt war, einfach verschwiegen. Den Hass den unsere Medien damit in unbedarfte Gehirne implantieren ist eine tickende Zeitbombe des Fremdenhasses und des Antiislamismus, was an anderer Stelle scheinheilig als rechtsextremistische Gesinnung verurteilt wird.

Aber noch ist man fest in seinem eigenen Lügennetz verstrickt und nur ganz langsam berichten die ersten Journaillen auf der ersten Seite darüber, dass US-Geheimdienste im Iran noch lange keine Atommacht sehen. Zwar quatscht man zur Verunsicherung der eigenen Bevölkerung immer noch von beunruhigenden Berichten aus Teheran, obwohl Teheran schon seit Jahren versichert, dass es nicht an einer Bombe bastle und nur sein Recht wahrnimmt friedliche Kernforschung zu betreiben. "Beunruhigend" waren nicht die Berichte aus Teheran sondern was die Medienkanaillen hier daraus machten.

Der Grund für die neuen Töne ist vielleicht auch darin zu finden, dass der Westen sein syrisches „Unternehmen Barbarossa“ noch nicht beendet und zum Sieg geführt hat, bevor er den Iran überfallen kann. Dann wird man schnell eine schlummernde Kampagne ganz schnell wieder hochfahren.

Der russische Geheimdienst FSO, der für die Sicherheit des Präsidenten und der Regierungsvertreter zuständig ist, bestätigte, dass die mutmaßlichen Terroristen bereits Anfang Februar in der Ukraine festgenommen wurden.

Image Carlos Latuff
Dagegen nährt die staatliche deutsche Politrukschau, ohne irgendeinen handfesten Beweis vorbringen zu können, in ihrem Bericht hinterhältig Zweifel und labert mal einfach von "Echte Gefahr oder vermeintliche Wahlkampfhilfe?" Hat man nichts in der Hand, so spekulieren und erfinden die Journaillen Geschichten aus Tausendundeinernacht, nur um es ihren Auftraggebern recht zu machen. Irgend etwas wird schon hängen bleiben. Das, so dachte man früher, käme nur unter kriminellen Regimes vor. Dort scheinen wir inzwischen wieder angekommen zu sein. Der Kreis der Kriminellen schließt seinen Reigen.

Um den zu eigenen Recherchen weder fähigen noch willigen Konzernmedien bei der Wahrheitsfindung behilflich zu sein, kann ich auf diese Berichte verweisen, die schon lange, sehr lange, die Mär vom iranischen Atombombenbau ad absurdum führen. Hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier. Sollte das für einen bescheidenen Blog nicht reichen, so findet man noch mehr hier.

FH

Nachtwandler: Warum Afghanen gegen ihre amerikanischen “Alliierten” losgehen

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