Samstag, 10. März 2012

Billiger war die Welt noch nie zu haben

Mowitz
Revolution im Sandkasten der Monopoly-Weltenlenker. Wo sind nur "unsere" 3400 Tonnen Gold geblieben???? Suchtrupps unter Führung des deutschen Wahrheitsmagazins, schwärmten nach New York aus, um sich mal um den Verbleib der Barren Sorgen zu machen. Auf der Expedition mit dabei, Neidhammel Philipp Mißfelder (CDU). Der Mann, der schon vor 10 Jahren wusste, wie man Gold in Banktresore anhäuft, aber den Alten keine neuen Hüftgelenke gönnte, nachdem sie ihre alten beim Scheffeln für die Reichen verschlissen hatten. „Ich halte nichts davon, wenn 85-Jährige noch künstliche Hüftgelenke auf Kosten der Solidargemeinschaft bekommen“ und überhaupt sollten die doch lieber auf Krücken rumhumpeln, so wie früher. Mit gekonntem Überblick hatte er schon damals die wichtigen Gesellschaftsreformen fest im Blick und verbreitete, zusammen mit anderen Klassenkämpfern, die Parole von der Rente als „Grundsicherung gegen die schlimmste Altersarmut“, in der Republik. Sie haben sich durchgesetzt, das muss man ihnen lassen. Wo sollten auch sonst die Goldbarren herkommen, die einen Wert von 147 Milliarden Euro ausmachen? Pech für den Neidhammel ist nur, dass die Alten immer noch da sind, nur die Barren sind weg.

Alle Lohnsenkungen bei den Malochern zur Goldgewinnung, vergebene Liebesmüh. Macht aber nichts, denn allein der Glaube, dass es den Schatz noch gibt, genügt. So wie die Fed mit einem wertlosen Greenback die Welt aufkauft und man glaubt der Dollar hätte einen Wert. Der Wert des Dollars wird heute nicht mehr über das Gold definiert, sondern einzig und allein durch die US-Army aufrechterhalten.

Schon genügten zwei dickbäuchige US-Wächter, mit einoperierten Hüftgelenk, um Bild und Mißfelder den Blick aufs Gold zu verwehren. Die Wahl steht zwischen Gold oder Hüftgelenk, Krieg oder Frieden, reich oder arm. Das ist kein Kampf der Nationen, es ist der Kampf von denen da "oben", gegen die da "unten". Er handelt um die Aufrechterhaltung der geltenden Monopoly-Spielregeln. Die besagen, wenn die Bank nicht mehr zahlen kann, endet das Spiel, wenn ein Spieler nicht mehr zahlen kann, scheidet er aus. M.a.W. mit dem Ende der Bank endet das Leben, mit dem "Aus" des Spielers ein Hüftgelenk weniger.

Die Indianer verstanden das nicht. Wie kann man Land kaufen und verkaufen? Nach ihrer Vorstellung kann der Mensch die Erde nicht besitzen, so wenig wie er den Himmel, die Frische der Luft oder das Glitzern des Wassers besitzen kann. Sie wurden ausgerottet.

"Die größte Schwierigkeit besteht nicht darin, Menschen von neuen Ideen zu überzeugen, sondern darin, sie davon zu überzeugen, alte Ideen aufzugeben."
. . . . John Maynard Keynes, britischer Volkswirtschaftler (1883-1946)

FH

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