Mittwoch, 23. Mai 2012

Dietmar Bartsch-Kalauer: "Kann den Niedergang der Partei nicht länger mit ansehen"

Mowitz
Die LINKE – Von innen umzingelt, schrieb Jens Mertens am 17. März 2010 und zeichnete eine Entwicklung auf, in der sich Die Linke ideologisch gezielt demontieren ließ. Allein schon die zweifelhafte Freundschaft zwischen dem halbseidenen Broder und Gysi, (Zwei stolze Deutsche) hätten die Alarmglocken bei jedem halbwegs politisch denkenden Halblinken läuten lassen müssen. Wo Springer-Islamophobie drauf steht, ist auch Springer-Islamophobie drin. Das sollte Gysi gewusst haben und wollte dennoch unbedingt beim Aufstieg in den Olymp, eines zwar mächtigen, aber im Grunde banalen Establishment mit dabei sein. Er fand sich schon vorsichtshalber mal zu "vertraulichen" Gesprächen bei US-Botschafter Philip D. Murphy in Berlin ein, um sich, vor persönlicher Eitelkeit strotzend, zu rühmen, er allein sei dafür verantwortlich DIE LINKE zu einer Partei für ganz Deutschland aufgebaut zu haben und die PDS sei nur gegründet worden um die Interessen der Ostdeutschen im neuen Deutschland zu wahren. Und im Übrigen sei Obamas Wahl ein "Jahrhundertereignis" und den möchte er sowieso auch mal treffen.

Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de
Wer Politik als "Ich-will-auch-zum-Establishment-gehören" begreift, und dabei die viel gehörte Floskel von der "Mitgestaltung" vor sich herträgt, ist schon von vornherein verdächtig, sich lieber  der Befriedigung seines eigenen Egos zu widmen und zwar ausschließlich, als für politische Veränderungen im Sinne der Wähler und gegen die immer mehr um sich greifende Verarmung der Massen zu kämpfen.

Für die, für die man vorgibt "gestalten" zu wollen, interessieren sich die Wortakrobaten auf dem Weg nach oben in der Regel nicht wirklich.  Dietmar Bartsch schon gar nicht. Über den Ulrich Gellermann auf seiner Rationalgalerie sehr treffsicher berichtete:
"Nur manchmal verrutscht dem Kandidaten das Dauerlächeln. So jüngst bei einer Diskussion in Berlin-Mitte, als er auf die Frage, wie er sich denn die vielen widerstreitenden Meinungen und Fraktionskämpfe in der Linkspartei erkläre, einen interessanten Blick in seine Psyche ermöglichte: Da in Zeiten schlechter Wahlergebnisse die Mandate knapper seien, würden sich die Abgeordneten der Linkspartei um die Posten streiten wie "die Hartz-Vierer um den Alkohol". Wer so über seine Leute denkt und offenkundig annimmt, dass der Suff das Erkennungsmerkmal der Arbeitslosen ist, der kann, auf dem Weg in die FDP, die Mitgliedschaft in der SPD gleich überspringen."
Der nächste Linke-Vorsitzende eine sozialrassistische Sau, die sich nicht schämt, seine Kandidatur mit dem von ihm mitzuverantwortenden Niedergang der Linken zu rechtfertigen? Er, so ein parteiübergreifender Kalauer der nächsten Wochen, könne den Niedergang der Partei nicht länger mit ansehen. Mit Bartsch als Vorsitzenden, wird das auch keiner mehr lange müssen. Es würde über kurz oder noch kürzer den Tod der Linken in Deutschland bedeuten. Mit Bartsch und Co. als Führungsspitze, lässt die Linke ihre Daseinsberechtigung engültig den Bach runtergehen. Eine S?PD ist schon  mehr als genug. Noch eine und das Chaos wäre vollkommen.

FH

Zum Thema
Gegenmeinung: Fehlende Transparenz - Geheimes als Herrschaftsinstrument......

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen