Samstag, 5. Mai 2012

Reise nach Teheran

Mowitz
"Die unglaubliche Reise des Herrn Hübscher", erregt sich das ehNaMag über den Tatbestand, dass immer mehr vernünftige Leute der Kriegs- und Dämonisierungsparolen gegen den Iran und Präsident Ahmadinedschad überdrüssig werden, sich vor Ort lieber selbst informieren und die Gelegenheit wahrnehmen mit Ahmadinedschad und anderen Iranern zu reden anstatt über sie. Blätter vom Schlage eines ehNaMag können ohne monumentale Selbstüberschätzung keinen vernünftigen Satz mehr zu Papier bringen und stehen den Reisenden und ihrem Vorhaben feindselig gegenüber.  Und so steckt diese unglaubliche Reiseschilderung des ehNaMag auch voll von  selbstgefälligen Wirklichkeitsanpassungen.

Von einem "weltweit" geächteten Präsidenten wird gedröhnt und vergisst zu erwähnen, dass die Welt nicht nur aus hörigen Vasallen des US-Imperiums und des nationalzionistischen-Regimes zusammengewürfelt ist. Es gibt zum Glück noch viele souveräne Staaten, die nicht, wie Europa, bedingungslos den Vorgaben und Anordnungen aus Washington Folge leisten. China und Russland sind zwei äußerst potente Weltmächte, die sich mit Sicherheit nicht mit der Rolle als US-Wasserträger im Rennen um globale Besitzstandswahrung zufrieden geben. Mit diesen Mächten zum Beispiel pflegt der Iran ganz ausgezeichnete Beziehungen, sowie auch mit weniger bedeutenden Staaten, wie Venezuela und Evo Morales Bolivien. Staaten die sich auf dem sogenannten "Hinterhof" der US-amerikanischen Wall-Street-Elite befinden und ihnen die Stirn bieten.

Im Deutschland von heute, mit Schriftstellern wie Günter Grass zu sympathisieren, wird im ehemaligen Land der Dichter und Denker, ganz im Sinne des Totalitarismus des Dritten Reiches anknüpfend, mit medialer Brachialgewalt versucht suspekt zu machen. Trotzdem gilt auch hier: Grass hat mit seinem Gedicht sehr viel Zustimmung weltweit erreicht und nur die veröffentlichte Meinung abhängiger Konzernmedien versteigert sich zur selbstgefälligen Behauptung sie sei die "weltweite"  Empörung.  Broder und Reich-Ranicki als Weltöffentlichkeit hochzujodeln, ist wie Agiprop-Merkel und Stasi-Gauck als Freiheitskämpfer, Bürgerrechtler und Widerstandskämpfer in DDR-Zeiten zu stilisieren.

Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de
Das ehNaMag kann es nicht lassen. Mit gewohnter Hinterfotzigkeit werden Verdächtigungen gestreut, die keinerlei Relevanz haben. Ziel  diesmal: Dr. Yavuz Özoguz, gläubiger Muslim und Betreiber der Internetseite Muslim-Markt. Zusammen mit seiner Frau nahm auch er an der Reise nach Teheran teil. Sein Reisebericht ist hier nachzulesen. Über ihn meinte das ehNaMag mitteilen zu müssen, Verfassungsschützer, Donnerlittchen auch, hätten seine Plattform schon im "Visier" gehabt und sie sei gar schon in einem "Antisemitismusbericht" der Bundesregierung erwähnt worden. Ist wohl der gleiche Verfassungsschmutz, dessen Mitarbeiter im „Nationalsozialistischen Untergrund“, womöglich in einen „Döner-Mord“ involviert waren, anstatt den NSU trocken zu legen. Heute wissen wir, Antisemit ist in der BRD schon jeder, der sich gegen U-Bootlieferungen, die mit Kernwaffen bestückt werden und dem Zionistenregime ohne Zustimmung der deutschen Steuerzahler teilweise geschenkt werden, wendet. Diese Lieferungen tragen entscheidend dazu bei, den Landraub und die Unterdrückung der Palästinenser möglich zu machen. Damit werden wissentlich die Spannungen in der Region immer mehr auf kriegsgewollte Höhen getrieben. Wer das nationalzionistische Regime Israels anmahnt eine völkerrechtlich korrekte Politik zu betreiben, und den Versuch die Auslöschung Palästinas zu beenden, wird als Verbreiter bösartiger antisemitischer Hetze gerade auch vom deutschen, sich als Elite gebärdendes Establishment der Plagiatoren und seinen medialen Lautsprechern, verleumdet. Obwohl die Opfer Palästinenser sind - nicht Israelis. Die waren bislang sowieso noch nie Opfer. Die Gleichsetzung Israels als "Nachfolgestaat" ermorderter Deutscher und anderer Europäer jüdischen Glaubens oder jüdischgläubiger Vorfahren, die  unter der verbrecherischen Nazi-Herrschaft litten, wie viele Roma, Sinti, Kommunisten, Christen und andere auch, dient der nationalzionistischen Rechtfertigung sich fremdes Land widerrechtlich durch Krieg und einer illegalen Siedlungspolitik in Palästina anzueignen.

Wen wundert es da noch, dass ehemalige Nachrichtenmagazine und andere öffentliche und private Mainstreammedien durch ihre wohlwollende Berichterstattung über Israels Raubzug im Westjordanland, der Opfer zu Tätern und Terroristen und Täter zu Opfern "antisemitischen Hasses" macht, in der Gunst zahlender Leser nach unten durchgereicht werden? Die Ursachen dazu sind beispielhaft am Fall des ehNaMag hier nachzulesen.

Die Reisegesellschaft hatte keine Schwierigkeiten im "Feindesland" Iran einzureisen und wurde dort mit Freundlichkeit und ohne jegliche Schikane aufgenommen. Ganz anders war die Ausreise aus Deutschland, wo sich deutsche Zöllner der Schikane als Mittel der modernen Abschottung seiner Bürger bedient.

So berichtet Jürgen Elsässer:
[...]"Mit Schikanen beim Abflug aus Deutschland sollen Iran-Reisende abgeschreckt werden. Richtig schikanös wurde es aber erst, nachdem wir mit dem Handgepäck die letzte Sicherheitsschleuse passiert hatten. Bei normalen Flügen hat man die Kontrollen dann hinter sich und geht zum Boarding. Nicht so bei uns [...]
Da haben sich neudeutsche Behörden sicherlich einer Anleihe aus der Trickkiste DDR-schikanöser Grenzbewacher bedient.

FH

Gegenmeinung: Riesenstrategin Charlotte Knobloch fordert: Deutsche an die Front......

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