Montag, 30. Juli 2012

Ein Land verteidigt seine Souveränität

Mowitz
Die syrische Regierung tut was sie gezwungen ist zu tun. Sie verteidigt die Unabhängigkeit Syriens gegen völkerrechtswidrige, militärische Angriffe des Imperiums und seiner Vasallen aus Europa und dem Nahen Osten. Das Geschwätz von Aleppo als "Hochburg" der "Aufständischen" besteht aus leeren Propagandablasen bezahlter Konzernmedien. Allein die Tatsache, dass die außenpolische Funktionärin des Wall Street Appendix, Hillary Clinton, schon seit längerer Zeit nicht mehr in Abrede stellt, zusammen mit der us-kreierten Terrortruppe al-Quaida gemeinsame Sache bei der Destabilisierung Syriens zu machen, sollte Grund genug sein, zum nächsten Termin auf die Verlängerung von Zeitungs-, Fernseh- und Rundfunkabonnements zu verzichten. Diese publizistischen Kampforgane des nationalen und internationalen Großkapitals, erfüllen nicht einmal  ansatzweise ihren Teil des mit den Abonnenten abgeschlossenen Vertrages, der sie dazu verpflichtet ihren Abonnenten den Zugriff auf korrekte und unabhängige nationale und internationale Informationen zu ermöglichen. Stattdessen sind die Propagandaschleudern voll damit beschäftigt, die in eigenen Fälscherwerkstätten hergestellten nachrichtenähnlichen Erzählungen, dem Volk, gegen Bezahlung versteht sich, als das Gelbe vom Ei einzuflößen.

So berichtet das ehNaMag heute in seiner morgendlichen, wie immer aus fremden Mündern, (anr/dpa/Reuters/AFP), zusammengestellten Rundumerzählung, dass der Kriegsminister des Imperiums die "Schlacht um Aleppo" Assads "Sargnagel" sei. Hundertausende seien auf der Flucht, und, oh mein Gott, 1 (i.W. ein) französischer Journalist sei dabei irgendwie verletzt worden. Schürfwunden, oder so.

Das internationale Großkapital ist in seiner jahrhundertelangen Geschichte noch nie davor zurückgeschreckt, mit den schlimmsten Despoten der Weltgeschichte gemeinsame Sache zu machen. Ganz im Gegenteil so finanziert man Kriege und Despoten, bis auf den heutigen Tag. Und man schaffte es auch, sich die ehemals staatliche Oberhoheit über die Geldschöpfung anzueignen. Der Bankier Mayer Anselm Rothschild, erkannte schon früh welch unerhörtes Herrschaftspotential in der Übernahme der "Druckerpressen" steckte und meinte: „Erlaubt mir, das Geld eines Staates auszustellen und zu kontrollieren, und es ist mir egal, wer seine Gesetze macht.“

Heute schöpfen sie bis in die Unendlichkeit. Billionen in den letzten zwei, drei Jahren um die eigene Insolvenz zu verschieben und lieber Staaten, d.h. uns, den Bach runtergehen zu lassen. Der sich inzwischen zu einem Großisraelischen Reich mausernde Strolchenstaat im Nahen Osten, wollte nach einem Bericht der russischen Zeitung „Komsomolskaja Prawda“, Putin neulich bei seinem Besuch in Israel dazu überreden, dabei "behilflich" zu sein Assad durch eine andere politische Führungspersönlichkeit zu ersetzen.
"Netanjahu hat Putin vorgeschlagen, Baschar al-Assad beim Rücktritt zu helfen. ‚Sie können selbst seinen Nachfolger ernennen, den wir unterstützen würden’, sagte der israelische Premier dem russischen Präsidenten. ‚Nur eine Bedingung: Der von ihnen gewählte Nachfolger muss die Beziehungen mit dem Iran abbrechen.’ Wladimir Putin erwiderte, er habe keinen Kandidaten für die Rolle von Baschars Nachfolger. ‚Haben Sie eine Kandidatur?’ fragte er. ‚Nein, aber wir werden darüber nachdenken und es Ihnen mitteilen’, erwiderte Netanjahu. RIA NOVOSTI

Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de
Das ist das Holz aus dem größenwahnsinnige Führer atomwaffenbesitzender Zwergstaaten geschnitzt sind. Als stationärer Vorposten der Wall Street im Nahen Osten um die Kronjuwelen Afrikas für den Kapitalismus zu sichern. Das ist das demokratische Selbstverständnis der "einzigen Demokratie im Nahen Osten." Mit der Macht des internationalen Kapitals im Rücken, darüber zu entscheiden wer in Syrien, Iran, Irak, Libyen, Ägypten und anderswo die politische Macht ausüben darf. Nicht durch "freie" Wahlen. Nein, das "freie und internationale Groß- und Finanzkapital" wird es richten!

Innige Beziehungen pflegt man mit den weltweit schlimmsten Despoten der Gegenwart in Saudi-Arabien sowie das am laufenden Band die Menschenrechte verletzende Katar. Die werden so ganz nebenbei auch noch durch die deutschen Ableger der internationalen Waffenschmieden mit Panzer für den "Frieden" gepäppelt. Außerdem sind diese beiden Staaten die eifrigsten, die neben den USA, Israel und den üblichen europäischen Verdächtigen damit beschäftigt sind den Krieg gegen Syrien zu organisieren und durchfzuführen. Und das nicht erst seit gestern.

FH


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