Sonntag, 12. August 2012

Deutsche Truppen bald nach Syrien?

Mowitz
Hillary Clinton, krankhafte Humoristin des Imperiums mit morbiden Vorlieben: "Wir kamen, sahen und er starb", traf sich in Istanbul mit dem türkischen Außenminister Ahmet Davutoglu. Es wurde die Möglichkeit erörtert jetzt schon den Kettenhund NATO (North Atlantic Terrorism Organization), von der Leine zu lassen um durch eine Intensivierung der Massenmorde an Zivilisten und Angehörige der regulären syrischen Armee die legale Regierung Assad zu zwingen, Syrien an das Imperium und seiner kriminellen Menschenrechtsverbündeten Saudi-Arabien, Quatar und Israel, um nur die Schlimmsten zu nennen, zu übergeben.

Das Elend und Leid für das der Welt mächtigster Terrorstaat USA auch in Syrien verantwortlich zeichnet, wird kurzfristig, trotz beachtenswerter Erfolge der legalen syrischen Armee über die ausländischen Terrorbanden, kaum gemildert werden können.

Zuerst aber will sich die politische Klasse der USA noch bei ihrem, außerhalb des internationalen Rechts in Syrien operierenden Terrororismuszuhälters CIA und anderen, schlau machen, wann es an der Zeit ist die schon bröckelnde Maske der "Nichteinmischung" vor aller Öffentlichkeit völlig fallen zu lassen, um so die Mordaktionen an der Zivilbevölkerung, wie in Libyen, (über 50 000 Tote), kräftig zu verschärfen. Aber so wie sich die North Atlantic Terrorism Organization schon damals nicht an die schlappen Vorgaben der UN-Resolution 1973 hielt nicht das Waffenembargo zu brechen und die Resolution die NATO auch nur dazu ermächtigte eine Flugverbotszone über Libyen einzurichten, werden sich die Aggressoren auch an keine Vorgaben für Syrien halten, wenn diese sie bei ihrer Errichtung des Neuen Nahen Osten in irgendeiner Weise behindern würde.

Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de
Clinton schwadronierte vor Journalisten von der großen Verantwortung welche die zum wiederholten Male für den Sturz einer fremden Regierung eingesetzte CIA, sowie deren verbündete Mörder und Kidnapper befreundeter Alliierter bei der Zusammenarbeit Türkei/USA trügen. Noch tun die USA so als würden sie auf nicht erwünschte Reaktionen aus China und Russland Rücksicht nehmen, die ja bisher im Sicherheitsrat die schlimmsten Exzesse des Wall-Street-Imperialismus gegen Syrien noch verhindern konnten. Aber wie lange noch? Die unsichtbaren Kapitalmärkte sind noch nie dadurch aufgefallen zu warten, oder humanitäre Rücksichten zu nehmen. Ich befürchte, sie werden auch nicht vor einem atomaren Weltkrieg zurückschrecken.

Nach allen Erfahrungen, welche die Welt inzwischen mit dem aggressivsten Imperialismus der Neuzeit gemacht hat, kann ich mir nicht vorstellen, dass sich der US-Faschismus von seinem schon seit Jahren beschlossenen Fahrplan abbringen lässt, der klar und deutlich beinhaltet nach Syrien und Iran will man sich auch um Russland und China "kümmern."

Im verharmlosenden Sprachgebrauch führender Eroberer könnte man sagen: Nach Ende des Kalten Krieges und dem Untergang der früheren SU soll mit dem Begriff der „Pax Americana“ vor allem der amerikanische "Gestaltungsanspruch" hinsichtlich der Weltordnung zum Ausdruck gebracht werden.

Sehr viel deutlicher sagt es in einem Vorwort zu James Petras Buch "Herr oder Knecht" der Herausgeber des Buches:
"Die Völker der Welt sind sich inzwischen bewusst, wie grausam und pervers kreativ der US-Imperialismus ist. Er umgibt sich mit dem Mäntelchen der Demokratie. Tatsächlich schändet er nicht nur die Demokratie, sondern auch alle Prinzipien der Menschlichkeit und des friedlichen Zusammenlebens der Völker. In seiner hundertjährigen Geschichte hat er jeden Streit zwischen Sippen, Ethnien, Völkern, Religionen und politischen Systemen zu seinen Gunsten instrumentalisiert. Dank der Tüchtigkeit seiner Diplomaten und der Spendierfreudigkeit für seine „Freunde", konnte der US-Machtapparat bis heute das „große Wunder" schaffen:

1. nahöstliche Statthalter und europäische „Sozialisten",
2. Mörder der Mafia und christliche Puritaner,
3. ehemalige Faschisten und ehemalige Kommunisten,
4. anti-deutsche Intellektuelle, Feinde des alten, aber nicht des neuen Faschismus und
5. alle, die den Medien bedingungslos Glauben schenken

um den Finger zu wickeln".
Und Deutschland nun? Glaubt irgendwer noch daran, dass die Deutschen noch einmal ungeschoren, wie im Fall Libyen, davonkommen und "Friedenspolitik" in der Etappe zelebrieren dürfen? Westerwelle und Merkel haben ihre Lektion gelernt und wollen hinter den "Friedensparteien" S?PD und Grüne keinen Millimeter zurückstehen. Deutschland ist und war schon seit Jahren federführend als es Syrien und Assad die Vorzüge des Neoliberalismus "erklärte", was ja nach Ansicht s.g. Experten dazu beigetragen hat, bei der Umsetzung des neoliberalen Projekts mit jeder Menge EU-Fördergelder, die Unruhen im Land zu erzeugen, die sich die USA, Israel, Saudi-Arabien, Quatar und Europa zunutze machten, um mit aktiven Terrorbanden aus innerstaatlichen Angelegenheiten, völkerrechtswidrige kriegsähnliche Massaker von außen veranstalten zu können. Das ist eines der vielen Gesichter des Wall-Street-Kapitalismus, mit Globalisierung, Neoliberalismus oder welchem Namen auch immer, inklusive.

In Europa nimmt das Kapital, unter deutscher Führung, rasant an Tempo zu,versucht mit aller Macht die US-Variante einzuholen und erzählt seinen "lieben Mitbürgerinnen und Mitbürgern", dass uns die Schuldenkrise der Staaten in Atem hält, (wohl verursacht von Hartz IV-lern). Wir, gemeint bist DU, aber nie vergessen sollten, dass die friedliche Vereinigung "unseres" Kontinents das historische Geschenk für "uns" ist. Es soll "uns" über ein halbes Jahrhundert Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit, Menschenrechte und Demokratie gebracht haben. Gemeint sind die zig-Kriege des US-Kapitals nach WK II, die Freiheit des Kapitals, Gerechtigkeit zwischen den Vermögenden  und Menschenrechte und Demokratie nach Jugoslawien, Afghanistan und Afrika gebracht zu haben.

Der neoliberale Umbau der Welt soll nach einer eventuellen Kapitulation Syriens verstärkt fortgesetzt werden. Nach dem Iran stehen dann bis zur letzten Bombe Russland und China auf der Wall-Street-Agenda.


FH

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