Freitag, 28. September 2012

Auf der Suche nach Kriegsgründen: Ein Wüterich vor den Vereinten Nationen

Mowitz
Der Bombenbesitzer aus Tel Aviv hatte sie zu seinem Wutauftritt vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen gleich mitgebracht. Die iranische Bombe auf Papier. (ab 24:25 min) Siehe auch: US-Forschungsdirektor fordert False Flag Attack. Der Stift, mit dem die bereits überschrittene rote Linie Israels nie gezogen wurde, solle jetzt gegen den Iran zur Anwendung kommen, forderte der Wüterich. Das, obwohl der Iran, nach übereinstimmenden Berichten sämtlicher US-Geheimdienste, gar nicht an einer A-Bombe bastelt. Der aktuell gefährlichste Weltbrandstifter unserer Zeit, Benjamin Netanjahu, sah in Verkennung der Wirklichkeit im Iran die größte Bedrohung der Menschheit, und belegte ihn mit all den Anschuldigungen, die wie die Faust aufs Auge für Israel in Betracht kämen. ""Militante Islamisten sind nicht das Gleiche wie säkulare Marxisten," versuchte er in einer unterirdischen  Horrorargumentation die Abschreckung des kalten Krieges zu beschwören, die auf den Iran leider nicht anwendbar sei. Aber auf die militanten jüdischen Gotteskrieger schon. Oder? Der jüdische Gottesstaat hat in seiner kurzen, 64-jährigen Geschichte, mit Hilfe des westlichen Großkapitals und militärisch-imperialistischer Unterstützung bereits mehr Angriffskriege gegen seine unmittelbaren Nachbarn geführt, als der Iran je in seiner bedeutend längeren Existenz veranstaltete.

Das Schlachtschiff USS Iowa (BB-61) feuert eine volle Breitseite ab.
Wiki, gemeinfrei
Und als ob die Völker der Welt nicht schon genug unter dem Diktat der Wall-Street-Regierung ächzen, die ihnen die globale Dominanz der Vereinigten Staaten und die Diktatur des Kapitals als globales Machtsystem aufzuzwingt, bei dem allein schon die Fähigkeit eines anderen Staates die USA auf einem wichtigen Gebiet zu überholen, ausreicht um einen "unfreundlichen" Akt auszurufen, der jederzeit von den Yankees eine militärischen Reaktion nach sich ziehen kann und in der Regel es auch tut. Nun beansprucht außerdem noch die rechtsextremistische Regierung Israels eine ähnlich priviligierte Stellung. Wie die USA Rechte für sich beanspruchen die sie anderen verwehren, ist Klein-Israel der Auffassung es habe das alleinige Recht im Nahen Osten Atomwaffen zu besitzen und damit ganz offen unliebsame Konkurrenten, wie den Iran, im Wettlauf um eine regionale Vormachtsstellung atomar zu bedrohen. Beweise über das angebliche Streben des Irans, sich wie Israel auch mit A-Bomben einzudecken, bleibt der Wüterich, wie immer, schuldig. Fade Behauptungen sollen genügen damit ein 7,7 Millionen Völkchen seine Ansprüche in der Region dem 75 Millonen Volk der Iraner aufdrücken kann. Aber nicht nur Konkurrenten bedroht der

Wüterich aus Tel Aviv. Ganz konkret tötet er mehr oder weniger wehrlose Palästinenser, raubt ihnen ihr Land und schert sich einen Dreck um UN-Resolutionen, die Israel für seine kriminellen Handlungen verurteilen.


FH

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