Freitag, 21. September 2012

Die nächsten Verbrechen der US-Regierung sind schon im Anmarsch

Mowitz
Der ehemalige Botschafter der USA in Venezuela, Patrick Duddy, kündigt bereits den nächsten Staatsstreich der USA an. Diesmal in Südamerika. Der bei seinem Volk über alle Maßen beliebte und in der übrigen Welt von allen Anständigen hoch geschätzte venezolanische Präsident Hugo Chávez, liegt vor den anstehenden venezolanischen Präsidentschaftswahlen am 7.10.2012, laut aktuellen Wahluntersuchungen mit einer Unterstützung von 61% der Wähler weit vor seinen Mitbewerbern.

Die überwältigende Sympathie und Unterstützung die Chávez bei seinem Volk genießt, lassen die Handlanger des Wall-Street-Kapitals von ihren gewohnten Destabilisierungsmethoden Abstand nehmen. Anstatt sich, wie bisher, hinter angezettelten Unmutsäußerungen gekaufter Protestler zu verstecken, wartet der Ex-Botschafter Duddy bereits jetzt schon mit fertigen Vorschlägen für eine US-Einmischung in die inneren Angelegenheiten Venezuelas auf. Ein Schelm der glaubt, er mache dies auf eigene Faust. Im Übrigen ist anzunehmen, dass es sich bei den US-Planungen im Großen und Ganzen um Blaupausen der bereits durchgeführten US-Angriffkriegsverbrechen im Irak, Libyen und Syrien handelt. Nur ist es diesmal schon vorzeitig an die Öffentlichkeit gedrungen. Das kann auch damit zu tun haben, dass ihnen sowieso keiner mehr ihre Lügen abnimmt und sie sich, aus welchen Gründen auch immer, nicht länger die Mühe machen wollen, sich die "demokratische" Maske bei ihren völkerrechtswidrigen Angriffskriegen als Legitimation noch weiter überzuziehen.

Das britische Solidaritätsnetzwerk mit Venezuela hat auf die Existenz eines Papiers aufmerksam gemacht:
"Demnach empfielt Duddy, einen "Ausbruch von Gewalt und/oder die Störung demokratischer Abläufe" zum Anlass zu nehmen, der militärischen Führung Venezuelas zu übermitteln, dass sie "zur Aufrechterhaltung der Verfassung, zur Respektierung der Menschenrechte und dem Schutz der demokratischen Tradition des Landes verpflichtet" sei. Des weiteren schlägt Duddy die Nutzung der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) vor, um Venezuela eines Bruchs der Interamerikanischenn Demokratiecharta zu bezichtigen. Die USA sollten den Fall vor den UN-Sicherheitsrat bringen und gleichzeitig "eine Koalition von Partnern organisieren, um einer illegitimen venezolanischen Regierung den Zugriff auf ihr Vermögen im Ausland sowie den Zugang zum internationalen Finanzsystem einzuschränken""
Präsident Hugo Chávez, von den Neocons dieser Welt gehasster, aber höchst erfolgreicher Kämpfer gegen die neoliberale Ausbeuterpolitik des internationalen Groß- und Finanzkapitals wurde bereits im April 2002 kurzfristig Opfer eines Putsches, an dem laut mehreren Zeitungen, darunter die New York Times, auch die US-Regierung unter George W. Bush beteiligt war. Andere Zeitungshinweise, deuteten darauf hin, dass der spätere Putschpräsident Pedro Carmona mehrere Monate vor dem damaligen Staatsstreich im Weißen Haus empfangen wurde und ihm während des Putsches diplomatische Rückendeckung gegeben wurde.

In Russland haben die Yankees gestern einen herben Verlust hinnehmen müssen, als ihre Organisation für organisierte subversive Arbeit, United States Agency for International Development, USAID, aus Russland rausgeschmissen wurde. Seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion hat USAID 2,7 Milliarden Dollar in Russland investiert. Böse Zungen behaupten das Geld sei für Destabilisierungsarbeiten in Russland geflossen, während die Sprecherin des US-Außenministeriums, Victoria Nuland, mitteilte, die Vereinigten Staaten seien "extrem stolz darüber was USAID in 20 Jahren" in Russland erreicht habe. Das sieht der russische Präsident Putin glücklicherweise wohl ganz anders.

Die Spannungen zwischen den USA und Russland/China schaukeln sich unaufhaltsam hoch. Seegestützte Raketensysteme der USA und der NATO bedrohen Russland und der in unmittelbarer Nachbarschaft Russlands geplante Raketenabwehrschild hat die Russen veranlasst eine deutliche Warnung gegen das europäische Projekt auszusprechen falls es verwirklicht wird. Man sei auch zu einem Präventivschlag gegen das Raketenabwehrsystem bereit. Auch China ist im Visier der globalen Demokratieverbreiter. Wer will da noch einen finalen Krieg mit Sicherheit ausschließen wollen? Die gegenwärtige Krise des Kapitalismus hat alle Ingrediensen um das endgültige Aus dieses Systems einzuläuten. Die bange Frage ist nur ob der Kriegskapitalismus alleine fällt, oder ob er die ganze Welt mit sich reißt.
Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de
"Einer der am wenigsten beachteten Fakten der Geschichte ist meiner Ansicht nach, dass alle Kriege seit der Einführung von Geld – Papiergeld und dergleichen – von Banken verschärft wurden, indem sie Geld einfach zur Verfügung stellten, um jeweils beide Kriegsparteien zu finanzieren. Das ist schlicht eine historische Tatsache. Für mich ist klar: Wenn sie nicht einfach Geld aus dem Nichts hätten erzeugen können, wenn es nicht möglich gewesen wäre, diese versteckte Steuer mit dem Namen «Inflation» zu benutzen, um Geld für die Kriege einzutreiben, dann wären viele Kriege wohl nicht geführt worden. Es hätte vermutlich einige Scharmützel und begrenzte Schlachten gegeben, aber die meisten Menschen hätten mehr nicht toleriert … Ich glaube nicht, dass das amerikanische Volk heute den Krieg im Irak tolerieren würde, wenn es ihn direkt mit Steuern finanzieren ­müsste. Vielen Bürgern ist nicht klar, dass sie den Krieg durch die Inflation finanzieren – das wird ihnen erst noch klar werden. Doch würde der Steuereintreiber direkt zu ihnen kommen und sagen: «Schau, wir müssen dieses Jahr die Steuern verdoppeln, weil wir diesen Krieg im Irak haben und weil wir den Terrorismus im Irak bekämpfen, also wir brauchen die doppelte Summe wie letztes Jahr», dann würden die meisten, die allermeisten Amerikaner sagen: «Nein, lass uns die Sache nochmal anschauen.» Das Bankwesen ist also für die Kriege so wichtig, weil es den kriegführenden Regierungen die Finanzierung ihrer Kriege relativ einfach macht – und das wissen die Bankiers schon seit sehr langer Zeit. Und wie bereits erwähnt, waren die Rothschilds die ersten, die am historischen Horizont auftauchten und sich bedrohlich ausbreiteten, und wir stellen fest, dass sie in vielen Kriegen beide Parteien finanzierten." G. Edward Griffin
Kein Land ist derzeit so schlecht dazu geeignet mit seinen "Demokratiebelehrungen" die Welt zu beglücken wie die USA. Nicht nur wegen ihrer immerwährenden Kriege mit denen sie die Welt überziehen, sondern auch wegen des enormen inneramerikanischen Demokratiedefizites, der durch die Übernahme der politischen Macht durch die Wall Street enstanden ist.

FH

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