Mittwoch, 5. September 2012

Internationale Putschistenkonferenz in Berlin

Mowitz
Die Märkte werden es wieder einmal richten. Oder zumindest die, die sich dahinter verbergen und so tun als wären "Märkte" körperlose Strukturen, die nur den "Gesetzen" des "Marktes" verpflichtet sind. Und diese "Gesetze" bestehen nur aus einem Praragraphen, so will man uns glauben machen: "Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis".

Die Nachfrage nach der Zerstörung der staatlichen Souveränität Syriens ist so groß, dass den westlichen Aggressoren keine Allianz mit Diktaturen und Staatsterroristen aus Saudi Arabien und Quatar zu zwielichtig, oder mit Terrorbanden wie Al Quaida und Salafisten zu anrüchig sind, um die syrische Zivilbevölkerung nicht den Preis zahlen zu lassen zu dem Völker immer verdammt sind ihn zu zahlen. Neuerdings warnt man wieder die deutsche Bevölkerung vor den Salafisten. In Syrien unterstützt die deutsche Staatsgewalt die von Saudi Arabien finanzierten rechtsradikalen wahhabitischen Salafisten. Die Aggressoren sind die Verbrecher. Niemand sonst. Sie sind verantwortlich für sämtliche Gräuel die in Syrien passiert sind und noch weiter passieren werden. Die kriegerische Aggression ist der Urknall und Auslöser sämtlicher Gräueltaten die in Syrien begangen wurden. Auch die, die eventuell von syrischen Regierungstruppen ausgeführt wurden. Die einzig relevante Frage die bei der Aufklärung der Verbrechen in Syrien zu stellen und zu beantworten ist, ist die Frage welche ausländischen Mächte, auf dem Weg nach Teheran, für den Krieg mit Syrien verantwortlich zeichnen. Auch Deutschland hat keine Syrien-Politik betrieben, die transparent wie Klarsichthüllen ist.
Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de
"Deutsch-amerikanische Pläne zur Umgestaltung Syriens nach westlichem Modell stoßen bereits vor dem möglichen Sturz des Assad-Regimes auf Widerstände. Schon seit Monaten sind Regierungsberater von der Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) mit Vorbereitungen für Sofortmaßnahmen nach einem Umsturz in Damaskus befasst. Die Planungen werden gemeinsam mit dem staatsfinanzierten U.S. Institute of Peace (USIP) und etwa 45 syrischen Oppositionellen in der deutschen Hauptstadt vorangetrieben. Sie zielen darauf ab, so schnell wie möglich ein prowestliches Regime in Damaskus zu installieren. Im Land selbst jedoch zeichnet sich ab, dass einflussreiche aufständische Milizen sich dem Westen keineswegs unterordnen wollen und auf Eigenständigkeit beharren; dies geht etwa aus einer Studie hervor, die exemplarisch einen militärischen Verband von Rebellen nahe Aleppo untersucht. Man werde, heißt es, den teils islamistisch orientierten Milizen größeren Einfluss auf die Neugestaltung Syriens zugestehen müssen. Eine stärkere Rolle islamistischer Kräfte in Syrien sehen auch die von der SWP und dem USIP in Berlin entwickelten Pläne vor. Sie sind geeignet, das Bündnis zwischen Syrien und Iran auf absehbare Zeit zu beenden und Teheran noch stärker zu isolieren." gfp"
Der deutsche Riesenpolitiker Guido Westerwelle, ("Hier steht die Freiheitsstatue dieser Republik"), ist sich seiner Sache nicht vor ein Kriegsverbrechertribunal gestellt zu werden, so sicher, dass er seinen Putschgästen in Berlin zum Auftakt gleich die Richtung vorgab, wo es langzugehen hat: "Die langfristige Perspektive für Syrien ist zugleich wichtig, um die Auflösungserscheinungen im inneren Zirkel des Regimes von Assad zu befördern." Politik als Abfallprodukt von Swaps und Derivaten. Überhaupt ist vermehrt zu beobachten, dass die kriminelle Unverfrorenheit mit der heute wie selbstverständlich souveräne Staaten nach westlichen Kapital- und somit neoliberalen Vorstellungen umgebaut werden, in einem Maße forciert wird, wie wir es noch nie erlebt haben. Sozusagen "alternativlos".

FH

Zum Thema:

Es gibt keinen moralischen Faktor, der irgendwo in der DNA der Außenpolitik der Vereinigten Staaten von Amerika steckt.....
Nachtwandler: Libyen, die Banditen-Revolutionäre und die UNO.....

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