Donnerstag, 25. Oktober 2012

Die Merkel-EU: „Es ist uns völlig egal, ob die Jugendarbeitslosigkeit 60% erreicht!“

Mowitz
Na, das war doch mal ein Wort! "Ich scheiß auf Eure Jugendarbeitslosigkeit," hätte sie auch sagen können. Wo wäre sachlich der Unterschied gewesen? Und ich nehme es ihr ab. Nicht nur weil sie Null Ahnung von Wirtschaft hat, sondern auch Null Interesse an Menschen und wie erbärmlich es ihnen geht. Merkel, die typische Karrieristin. Eine, die immer oben schwimmt. Wie Fettaugen in einer Brühe.

Eigene Visionen sind nicht ihr Ding. Sie folgt den Empfehlungen anderer. So hat sie es geschafft, eine beispiellose Karriere hinzulegen.

Eine Karrieristin die jedem System dient und sich in jedem zurechtfindet. Merkel die Beliebige.
"David Lloyd George, der britischer Premierminister während der Passchendaele-Kampagne war, schrieb in seinen Memoiren: „[Vor der Schlacht von Passchendaele] bereitete die Führung des Panzercorps Karten vor, die zeigten, wie ein Bombardement unausweichlich das Wasser an ganz bestimmten Punkten sammeln würde, da die Abzugskanäle vernichtet würden. Die einzige kategorische Antwort war, 'Keine dieser lächerlichen Karten mehr zu schicken'. Karten müssen mit Plänen übereinstimmen und nicht die Pläne mit den Karten. Fakten, die mit Plänen kollidierten, waren Unverschämtheiten.“

Hier hat man die Erklärung, warum unsere herrschenden Eliten nichts gegen den Klimawandel unternehmen, sich weigern, rational auf den ökonomischen Zusammenbruch zu reagieren und unfähig sind, mit dem Kollaps der Globalisierung und des Imperiums fertig zu werden. Dies sind Umstände, die in die eigentliche Lebensfähigkeit und Nachhaltigkeit des Systems eingreifen. Und Bürokraten wissen nur, wie man dem System dient. Sie kennen nur die Managementfähigkeiten, mit denen sie in West Point [berühmte US-Militärakademie. D. Ü.] oder in der Harvard Business School geimpft werden. Sie können nicht auf die Herausforderung von Annahmen und Strukturen reagieren. Sie können nicht intellektuell oder emotional erkennen, dass das System implodieren könnte. Und dann tun sie das, wovor Napoleon als dem größten Fehler, den ein General begehen könnte, warnte – ein imaginäres Bild von einer Situation malen und es als real anzusehen. Aber wir ignorieren unbekümmert zusammen mit ihnen die Realität. Die Manie auf ein Happy End macht uns blind. Wir wollen nicht glauben, was wir sehen. Es ist so niederschmetternd. Also ziehen wir uns in den kollektiven Selbstbetrug zurück." Chris Hedges
Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de
Nigel Farage, ein britischer EU-Parlamentarier, der übrigens die Auffassung vertritt, die Finanzmärkte wären eher zuviel als zuwenig reglementiert, hier in einer Diskussion zwischen ihm und Oskar Lafontaine am Swiss Economic Forum (SEF 2012), berichtete dieser Tage, er habe Merkel im letzten Jahr getroffen und die Eurokrise thematisiert. Er habe auch, so erzählt er weiter, ihr nahegelegt die deutschen Steuerzahler nicht dauernd Blankoschecks zur Lösung der Krise unterschreiben zu lassen. Und ansonsten empfahl Farage Merkel Griechenland aus dem Euro zu entlassen, damit es zur Drachme zurückkehren könne und seine Probleme durch Abwertungen lösen möge. Merkels Antwort:  "Nein, Herr Farage, wenn Griechenland den Euro verlässt, würden andere Länder das auch machen, und das wäre das Ende unseres europäischen Traumes."
"Er setzt hinzu: „Und dann gab es da noch etwas, was sie sagte. Sie sagte: ‘Es ist uns vollkommen egal, ob die Jugendarbeitslosigkeit 60 % erreicht. Es ist uns vollkommen egal, ob 25 % der privaten Unternehmen in den nächsten fünf Jahren zusammenbrechen. Frei heraus gesagt, ist es uns auch völlig egal, ob ganz Griechenland zusammenbricht, solange wir das europäische Projekt halten können."
Die Realität muss mit Plänen übereinstimmen und nicht die Pläne mit der Realität. Eine Wirklichkeit, die mit Plänen kollidiert, ist unverschämt. Wirklich ist allerdings heute schon, in der mit dem prestigeträchtigen, diesjährigen Kriegsnobelpreis ausgezeichneten EU, der bereits offen ausgebrochene Krieg im Inneren gegen die eigenen Bürger. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International beklagte heute in einer in Madrid vorgestellten Sutdie, je empörter die Menschen gegen Lohnraub, Entlassung und Armut protestieren, um so brutaler schlägt die Polizei zu.
" Friedliche Demonstranten würden immer häufiger von Polizisten geschlagen und getreten, sowie durch Tränengas und Gummigeschosse verletzt, heißt es im Begleittext der Dokumentation. Rechtsverstöße der Polizei blieben in vielen Fällen folgenlos, sie würden »weder untersucht, noch geahndet«. Die Polizeigewalt richte sich auch gegen berichterstattende Journalisten; sie sei oft »exzessiv«, Festnahmen erfolgten mitunter »willkürlich«. Verletzten Demonstranten werde sogar medizinische Hilfe verweigert." junge Welt
Dem (Ä)litenprojekt "EU" und Merkel ist nicht nur die Jugendarbeitslosigkeit völlig egal, denn die wird mit ausschweifender Gewalt von der, von der Leine gelassenen Krawallpolizei gelöst. Auch die steigende Verelendung der europäischen Bevölkerung über Alters- und Nationengrenzen hinweg schert sie nicht. Was die Akteure in Berlin parteiübergreifend wirklich schert und zu schnellen Handlungen anspornt, ist die undurchsichtige Zementierung eines Regelwerkes, das die eigenen Pfründe, der als Nebeneinkommen deklarierten Schmieröle zur Pflege der systemischen Landschaft, sichert.

FH

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