Sonntag, 11. November 2012

Buhlen um die rechte Wählerschaft

Mowitz
Katrin Göring-Eckardt, neualter Fixstern mit mäßiger Leuchtkraft am blassen Grünenhimmel, trotzdem immer oben, und strategisch gut plaziert. Sie bringt das mit, was heute in der Bundesrepublik, aus welchen Gründen auch immer, zählt. Sie kommt aus dem Osten, ist aktiv in der evangelischen Kirche tätig, u.a. als Präses der Synode der EKD, und hat neben vielen anderen Karrierepositionen auch eine Mitgliedschaft in der Atlantik-Brücke.

Die Atlantik-Brücke, ist eine vom Imperium 1952 ins Leben gerufene Netzwerkschöpfung zur Kontrolle, Führung und Indoktrinierung deutscher (Ä)liten aus dem Bank- und Finanzwesen, der Wirtschaft, Politik, den Medien und der Wissenschaft, die für us-amerikanische Interessen als nützlich angesehen werden.

Vielleicht ist die Brücke nicht ganz so exklusiv wie der Bilderberger Verein, aber fast so verschwiegen. Laut Satzung soll der Verein auch dem hehren Ziel der Völkerverständigung dienen. Damit ist wohl die Verbreitung der sogenannten Demokratie gemeint, die von der Ablegerorganisation NATO in aller Welt mit vorgehaltener Pistole verbreitet wird.
"Die Atlantik-Brücke finanziert sich durch Mitgliedsbeiträge. Einzelne Veranstaltungen werden selektiv gefördert durch Firmen und Institutionen wie der Deutschen Bank, dem Privatbankhaus M.M.Warburg & CO, der Nomura Holdings Investment-Bank, der Deutschen Bundesbank, der DZ Bank, dem Rüstungkonzern IABG, der Volkswagen AG und dem Auswärtigen Amt." Wiki
Die Rekrutierung jüngerer, aufstrebender Jahrgänge scheint überaus erfolgreich zu verlaufen. So waren erfolgreiche Mitglieder des Young Leader-Programms der CIA-Grüne Cem Özdemir, die FDP-Doktorblenderin Silvana Koch-Mehrin, der CSU-Super-Blender Karl-Theodor zu Guttenberg, der gefallene Engel Christian Wulff, und Kai Diekmann, Chefredakteur der Bild, von der Günter Wallraff meint: "Ich lese Bild schon aus hygienischen Gründen nicht. Bild ist publizistische Umweltverschmutzung" Ohne Mitgliedschaft im Verein des Imperiums, ist es schwierig bis vollkommen unmöglich sich in Deutschland ganz nach oben zu strampeln. Dabei bleiben bei der Auswahl von Kandidaten und Mitgliedern auch der Griff ins Klo nicht aus, wie meine kleine Auswahl von Blendern und publizistischen Umweltverschmutzern zeigt.

Fünfhundert Mitglieder hat der Klub. Alles nur vom Feinsten und hochwohlgeboren. Sie sind in unverbrüchlicher Interessengemeinschaft mit den Kasinokapitalisten der Wall Street verbunden und keine deutsche Partei hat den Hauch einer Chance, "Regierungsverantwortung" in Deutschland zu übernehmen, wenn sie nicht vorher schon von den Atlantikern abgesegnet wird.

Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de
Die Grünen lernten quick ihre Lektion und machten ihr Gesellenstück bereits im März 1999, knapp sechs Monate nach Bildung der S?PDGRÜNEN-Regierung, als sie Deutschland, mit Schröder und Fischer als Spitzenduo, in einen verfassungswidrigen Angriffskrieg gegen Jugoslawien hineinlog.

Es war der erste Krieg, nach Wk II, mit deutscher Beteiligung der für die Interessen des Wall-Street-Kapitals stritt und der dritte deutsche Krieg gegen Jugoslawien im 20. Jahrhundert. Die Nato kam nicht nur mit vorgehaltener Pistole, sondern warf Bomben über Bomben über zivile Objekte und die Zivilbevölkerung ab. Kein UN-Mandat deckte dieses Kriegsverbrechen, das 2000-3000 Zivilisten das Leben kostete, darunter fast 1000 Kinder. Uran-Munition wurde von den "Demokratie-Verbreitern" eingesetzt und unzählige Menschen leiden heute noch an den Spätfolgen dieser teuflischen Waffen.

Die Parteien ein Spiegelbild der Gesellschaft? Ja, ich fürchte, dass es so ist. Denn das was die gekaufte Konzernpresse als das Ende eines Umbruchs der Grünen bezeichnet, hin zur bürgerlichen "Mitte", ist der Weg ins rechte Lager. Die "Mitte" ist heute schon lange rechts. Nach dem politischen Koordinatenystem grüner Anfänge, bereits rechtsaußen.
"Was ihr den Geist der Zeiten heißt, // Das ist im Grund der Herren eigner Geist, // In dem die Zeiten sich bespiegeln." - Johann Wolfgang von Goethe, Faust I, Vers 577 ff. / Faust

FH

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