Mittwoch, 21. November 2012

Die Sprache der Mörder verrät ihre eigentlichen Ziele

Mowitz
Die Täter schlüpften wieder einmal in ihre Opferrolle und verbreiten die Lüge sie seien gezwungen sich gegen Hamas-Geschosse zu verteidigen, ohne ihre Anfang November begangenen Morde an palästinensischen Kindern zu erwähnen. Denn diese Kindesmorde waren der eigentliche Auslöser der aktuellen flächenndeckenden Mordserie in Gaza mit der das radikal-jüdische Regime den Gaza-Streifen überzieht.

Norman Finkelstein in einem Interview mit Russia Today:
"Wenn man sich die Reihenfolge der Ereignisse anschaut, gab es eine ziemliche Ruhe zwischen Israel und den Palästinensern in Gaza bis zum 8. November. Am 8. November tötete Israel ein palästinensisches Kind. Danach gab es eine palästinensische Vergeltungsaktion. Man jagte einen Tunnel in die Luft und ein israelischer Soldat wurde dabei verletzt. In Folge wurde auch auf einen israelischen Jeep geschossen, wobei vier israelische Soldaten verletzt wurden. Danach tötete Israel zwei weitere palästinensische Kinder. Während der Beerdigung der Kinder feuerten die Israelis auf das Zelt in dem sich die Beerdigungsgesellschaft aufhielt. Und dann eskalierte der Konflikt weiter bis zum 12. November, als ein Waffenstillstand ausgehandelt wurde und es sah ganz so aus als ob der Waffenstillstand halten würde. Dann nützte Israel den Waffenstillstand aus, um den "starken Mann" von Gaza umzubringen. Und außerdem, was auch in israelischen Zeitungen berichtet wird, war Mister al-Dschabari der Vollstrecker der Israelis in Gaza. Worte eines Analysten des israelischen Militärs in der Tageszeitung Haaretz. Die Person die sie umgebracht haben, war der Vollstrecker der Israelis in Gaza"...... weiter Video (deutsche Synchron-Übersetzung)
Deutschlands Außenminister-Schauspieler, Freiheitskasperle Westerwelle, hatte sich nach Gesprächen mit Vertretern der rechtsextremistischen Regierung Israels und dem Hamas-Konkurrenten Abbas, auf die "Erkenntnis" geeinigt, der Beschuss Israels durch die Hamas, sei der eigentliche Grund der Gewalt-Eskalation.

Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de
Da hat sich der deutsche Außendarsteller aber mal wieder ganz toll und unabhängig informieren lassen und die deutsche Bücklingstellung gegenüber den Strolchen des Massakerstaates deutlich und eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Der Berater Abbas, Abdullah Frangi, erklärte:
"Deutschland habe seine Chance verloren, zwischen Israelis und Palästinensern zu vermitteln. Deshalb werde auch Bundesaußenminister Guido Westerwelle bei seiner am Dienstag beginnenden Nahost-Mission "kein Gewicht" mitbringen. "Wenn man so einseitig pro-israelisch handelt, bleibt der Einfluss gering."
Leichtmatrose Westerwelle bleibt nur noch sein ewig gequältes Grinsen. Gewogen und zu leicht befunden. Wie Merkel.

Karin Leukefeld berichtet in ihrem Artikel in junge Welt, Mäht Gaza nieder::
"Führende Regierungsvertreter Israels zeigten sich stattdessen weiter unerbittlich. Wie der Fernsehsender Russia Today berichtete, forderte Transportminister Israel Katz, Gaza so schwer zu bombardieren, »daß die gesamte Bevölkerung nach Ägypten flieht«. Sein Kollege für die Verteidigung der Heimatfront, Avi Dichter, riet den israelischen Streitkräften, Gaza »neu zu formatieren« und es »mit Bomben sauberzuwischen«. Innenminister Eli Yishai sagte, »Infrastruktur, öffentliche Gebäude und Regierungsgebäude« müßten zerstört werden. Ziel der Operation sei, »Gaza ins Mittelalter zurückzuschicken, nur dann wird Israel für die nächsten 40 Jahre in Ruhe leben«. Michael Ben-Ari, ein Abgeordneter der Nationalen Einheitspartei, rief die israelischen Soldaten offen zum Mord an den Palästinensern auf: "Es gibt keine Unschuldigen in Gaza. Mäht sie nieder!"
Hier kommt das wahre Gesicht des faschistischen Regimes Israels zum Vorschein. Hitler hat gelehrige Nachfolger gefunden. Auch dort wo man es lange nicht vermuten durfte. Aber Israelis waren ja auch nie Opfer Hitlers, wie man der Welt synchron vermitteln will. Es waren Europäer jüdischen Glaubens, Sinti und Roma, Kommunisten, Sozialisten und Christen. Aber nur Israel beschwört Hitler als Zeuge seiner Existenzberechtigung und erweitert unablässig seine Grenzen auf Kosten seiner Nachbarn, die mit Hitler nun wirklich nichts am Hut hatten. Richtig gefährlicher Faschismus ist weniger bei den Springerbestiefelten zu suchen, als bei kriegssüchtigen Imperialisten. Ein völkerrechtswidriges Trauerspiel unter den Augen und mit Unterstützung namhafter Mitglieder des UN-Sicherheitsrates.

FH

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