Dienstag, 18. Dezember 2012

Bildet das Pentagon bereits Söldnerterroristen für Chemiewaffeneinsatz in Syrien aus?

Mowitz
Westliche Propagandaschleuder haben im Augenblick Hochkonjunktur mit der Verbreitung von Massenlügen gegen die legale syrische Assad-Regierung. Die wird beschuldigt MVW gegen seine eigene Bevölkerung einsetzen zu wollen. Dahinter steckt allem Anschein nach ein verbrecherisches Komplott unter Führung des Imperiums und seiner Vasallen, das in einer humanitären Katastrophe enden kann.

Zahlreiche westliche Kriegsjournaillen verbreiten die vorgegebene Mär, Assad habe die Absicht chemische Massenvernichtungswaffen gegen sogenannte syrische "Rebellen" einzusetzen. Dies würde zwangsläufig auch die syrische Zivilbevölkerung treffen, da viele der Kampfhandlungen in Städten und bewohnten Gebieten stattfinden. Die syrische Regierung hat immer jede Absicht irgendeine Form von Massenvernichtungswaffen einzusetzen, vehement verneint.

Nun wissen wir ja aus allen bislang angezettelten Kriegen, dass immer eine derbe Kriegslüge her muss. Und zwar eine, die durch journalistische Manipulationskünste gewissenloser Meinungshuren und ihrer skrupellosen Auftraggeber dem Volk so lange eingebleut wird, bis man an sie glaubt. Oder wie Hitler es 1939 vor seinen Generälen ausdrückte: "Die Auslösung des Konfliktes wird durch eine geeignete Propaganda erfolgen. Die Glaubwürdigkeit ist dabei gleichgültig, im Sieg liegt das Recht." Die Propaganda die heute betrieben wird, steht in nichts der NS-Propaganda nach. Völlig gewissenlos und ohne jede Moral und Ethik. Heute ist sie nicht antisemitisch, dafür aber antiislamisch. Im Grunde also unverändert. Den Nazis diente zur Kriegsvorbereitung die Legende, dass Deutschland ein Volk ohne Raum sei und sich deswegen Lebensraum im Osten erobern müsse, was sozialdarwinistisch mit dem „Recht des Stärkeren“ gerechtfertigt wurde. Die Zionisten rechtfertigten bereits noch früher ihre Pläne von der Eroberung Palästinas mit der Lüge "Land ohne Volk für ein Volk ohne Land" und waren mit dieser Parole noch um etliche Jahre schneller als die Nazis, die den Slogan, leicht verändert anwandten. Sie hatten ihn wohl bei den Zionisten abgekupfert.

Wir müssen anscheinend noch lernen Manipulateure von seriösen Journalisten zu unterscheiden. Sozusagen die Spreu vom Weizen zu trennen, oder wie Günter Wallraff meint: "Ich lese Bild schon aus hygienischen Gründen nicht. Bild ist publizistische Umweltverschmutzung". Dieser Spruch ist in substantiell wichtigen politischen Fragen auf fast alle Konzern- und Lei(d)medien anwendbar, wenn man sich am Ende der Veranstaltung nicht völlig verarscht vorkommen will.

In einem hochinteressanten Hintergrundartikel von Prof. Michel Chossudovsky, geht er der Frage nach, was es mit dem Einsatz von Söldnern in Syrien unter der Aufsicht westlicher Spezialeinheiten auf sich hat, und die sich bereits vor Ort in Syrien aufhalten. Das westliche Militärbündnis plant laut Chossudovsky derzeit als Reaktion auf den syrischen Besitz von Chemiewaffen keinen offenen Krieg. Stattdessen sollen die Rebellen im Umgang mit Chemiewaffen ausgebildet werden. Wie bestätigt wurde, läuft dieses besondere Ausbildungsprogramm bereits und wird mit Hilfe privater  Söldner- und Sicherheitsunternehmen umgesetzt, die entsprechende Verträge mit dem Pentagon abgeschlossen haben.

Der Westen behauptet gerne, er wolle der syrischen Bevölkerung zur Hilfe eilen, da deren Leben durch die Regierung Assads bedroht sei. In Wirklichkeit unterstützt der Westen nicht nur Terroristen wie etwa die Schabhat al-Nusra, sondern will den "oppositionellen" Rebellenkräften, die stellvertretend für sie den Krieg ausfechten, Chemiewaffen zur Verfügung stellen.

Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de
Es geht also um die Frage: Wer stellt wirklich eine Bedrohung für das syrische Volk dar? Die syrische Regierung unter Baschar al-Assad oder das Militärbündnis aus USA, NATO und Israel, das "oppositionelle" Terroristen rekrutiert und ausbildet?

Wo und wie sollen Terroristen für den Einsatz chemischer Waffen geschult werden? Heute findet die Ausbildung für den Umgang mit chemischen Waffen in Jordanien und der Türkei statt.

Der syrische Außenminister schrieb an UN-Generalsekretär Ban Ki-moon einen Brief, was im allgemeinen Medienlärm flugs untergegangen ist, nachdem die USA versucht hatten der syrischen Regierung den Einsatz von Chemiewaffen oder die Vorbereitung dazu anzuhängen:
"Im Zusammenhang mit diesen Nachrichten, die von den Medien verbreitet werden, bereitet uns vor allem unsere ernste Befürchtung Sorge, dass einige der Länder, die Terrorismus und Terroristen unterstützen, die bewaffneten Gruppen möglicherweise mit Chemiewaffen versorgen und dann behaupten könnten, die syrische Regierung habe diese Waffen eingesetzt."
Die Welt wartet immer noch auf die Massenvernichtungswaffen Saddam Husseins, die der offizielle Kriegslügengrund Bushs waren und über einer Million Iraker das Leben kostete. Lassen wir uns nach so kurzer Zeit schon wieder so grob manipulieren? Und wie war das noch mit dem Kriegslügengrund 911 Afghanistan, der noch immer nicht beendet ist? So wenig wie der 11. September aufgeklärt wurde. Skrupel haben die Macht(ä)liten der westlichen W(ä)rtegemeinschaft so wenig, wie die Terroristen die sie kommandieren.

FH

Hier geht es zu Prof. Michel Chossudovskys Artikel:
Original: The Syria Chemical Weapons Saga: The Staging of a US-NATO Sponsored Humanitarian Disaster?.....
Deutsche Übersetzung: Der Mythos um die syrischen Chemiewaffen: Bahnt sich eine weitere, von den USA und der NATO inszenierte humanitäre Katastrophe an?....."

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