Donnerstag, 6. Dezember 2012

Herbst 1941: Pearl Harbor und die Kriege der von Konzernen beherrschten USA

Dr. Jacques R. Pauwels
Der Historiker Jacques R. Pauwels beschäftigt sich mit dem Mythos Pearl Harbor und untersucht die wahren Gründe für den Kriegseintritt der USA im Dezember 1941.

Von Dr. Jacques R. Pauwels
Global Research, 11.12.11, erneut veröffentlicht am 27.10.12

Mythos: Nach dem völlig unerwarteten japanischen Angriff auf den US-Flottenstützpunkt (Pearl Harbor) auf Hawaii am 7. Dezember 1941 waren die USA gezwungen, Japan den Krieg zu erklären. Weil Japan mit Nazi-Deutschland verbündet war, wurden die USA durch den (japanischen) Überfall automatisch in den Krieg gegen Deutschland hineingezogen.

Realität: Die Roosevelt-Regierung wollte unbedingt einen Krieg gegen Japan führen und bemühte sich eifrig, diesen Krieg durch die Verhängung eines Ölembargos und andere Provokationen vom Zaun zu brechen. Weil es den USA gelungen war, den Geheimcode der japanischen Funksprüche zu entziffern, wusste Washington schon lange vorher, dass eine japanische Flotte auf dem Weg nach Pearl Harbor war; insgeheim begrüßte die USRegierung den japanischen Angriff, weil sie danach der US-Bevölkerung, die den Krieg mit überwältigender Mehrheit ablehnte, den Kriegseintritt der USA als "unvermeidlich" verkaufen konnte.

Durch einen (provozierten) Angriff Japans auf die USA hoffte man – anders als bei einen Angriff der USA auf Japan – eine Kriegserklärung des mit Japan verbündeten Deutschen Reiches vermeiden zu können, weil Deutschland nur im Falle eines Angriffs auf Japan zum Beistand verpflichtet war. Aus Gründen, die nichts mit Japan oder den USA, sondern ausschließlich mit dem Scheiten des deutschen "Blitzkrieges" gegen die Sowjetunion zu tun hatten, erklärte Hitler am 11. Dezember 1941 – nur wenige Tage nach Pearl Harbor – den USA dann trotzdem den Krieg.

Herbst 1941. Die USA wurden damals wie heute von einer "Machtelite" aus Industriellen, den Eigentümern und Managern der großen Konzerne, und Bankiers regiert, die nur einen winzigen Bruchteil der Bevölkerung ausmachten. Damals wie heute hatten diese Industriellen und Finanziers als Repräsentanten der US-Konzerne enge Verbindungen zu den führenden Militärs der US-Streitkräfte, die der Soziologe C. Wright Mills von der Columbia University, der auch den Begriff "Machtelite" eingeführt hat, [1], als "Warlords" (Kriegsherren) bezeichnete; für diese Warlords wurde nur wenige Jahre später an den Ufern des Pontomac-Flusses ein riesiges Hauptquartier errichtet – das Pentagon.

Tatsächlich existierte der "militärisch-industrielle Komplex" schon Jahrzehnte, bevor ihm General Eisenhower, nachdem er ihm viele Jahre treu gedient hatte, am Ende seiner Karriere als Präsident diesen Namen gab. Über die US-Präsidenten ist zu sagen, dass die US-Machtelite schon in den 1930er und 1940er Jahren der US-Bevölkerung wie heute nur die Wahl zwischen zwei Kandidaten ließ, die ihr beide angehörten, von denen einer aber als "Republikaner" und der andere als "Demokrat" auftrat. Einer der beiden hatte im Weißen Haus jeweils für die richtige Innen- und Außenpolitik zu sorgen. Diese Politik musste stets den Interessen der Machtelite dienen, also das "Business", das heißt die Profitmaximierung der Großkonzerne und Banken, fördern.

Präsident Calvin Coolidge hat in den 1920er Jahren einmal ganz offen zugegeben: "Das Geschäft der US-Regierung ist die Förderung der Geschäfte." Auch 1941 zog wieder ein typischer Vertreter der Machtelite ins Weiße Haus ein: der häufig als "FDR" abgekürzte Franklin D. Roosevelt, ein Spross einer reichen, privilegierten und mächtigen Familie. [Es sei noch angemerkt, dass die Familie Roosevelt ihren Reichtum zu einem großen Teil dem Opiumhandel mit China verdankte; Balzac hat einmal geschrieben: "Hinter jedem großen Vermögen steckt ein Verbrechen."]

Roosevelt scheint, der Machtelite sehr gut gedient zu haben, denn nach seiner etwas schwierigen Nominierung wurde er 1932, 1936 und 1940 ohne Probleme gewählt. Das war bemerkenswert, denn die "schmutzigen dreißiger Jahre" waren eine schwierige Zeit, geprägt durch die "Weltwirtschaftskrise" und starke internationale Spannungen, die 1939 zum Kriegsausbruch in Europa führten. Roosevelts Job – den Interessen der Machtelite zu dienen – war alles andere als leicht, denn innerhalb dieser Machtelite gab es ganz unterschiedliche Meinungen darüber, wie der Präsident den Interessen der Konzerne am besten dienen könnte. In Bezug auf die Wirtschaftskrise waren einige Industrielle und Bankiers mit den an Keynes orientierten Maßnahmen des Präsidenten, die als "New Deal" bekannt wurden und durch Eingriffe des Staates in die Wirtschaft gekennzeichnet waren, sehr zufrieden, während andere heftig dagegen opponierten und lautstark eine Rückkehr zum uneingeschränkten Laissez-Faire forderten. Die Machtelite war auch hinsichtlich der US-Außenpolitik gespalten.

Die Eigentümer und Spitzenmanager vieler US-Konzerne – zu denen Ford, General Motors / GM, IBM, ITT und der den Rockefellers gehörende Konzern Standard Oil of New Jersey, der heutige Exxon-Konzern, zählten – schätzten Hitler sehr; einer von ihnen – William Knudsen von General Motors – verherrlichte den deutschen Führer sogar als "das Wunder des 20. Jahrhunderts". [2] Das lag daran, dass Hitler in Vorbereitung des Krieges Deutschland bis an die Zähne bewaffnete und die zahlreichen deutschen Zweigwerke der US-Konzerne stark von diesem "Aufrüstungsboom" profitierten; das GM gehörende Opel-Werk in Rüsselsheim und die großen Kölner Ford-Werke waren an der Produktion von Lastwagen und Bauteilen für Panzer und Flugzeuge beteiligt, und Exxon und Texaco verdienten viel Geld, weil sie die Kraftstoffe für Hitlers Panzer lieferten, die 1939 nach Warschau, 1940 nach Paris und 1941 fast nach Moskau gerollt waren. (Weitere Infos dazu enthält ein unter hier aufzurufendes Video.) Deshalb sollte sich niemand darüber wundern, dass Manager und Eigentümer dieser Konzerne am 26. Juni 1940 im Waldorf-Astoria Hotel in New York den Sieg Nazi-Deutschlands über Polen und Frankreich feierten. (s. dazu auch hier.)

"US-Industriekapitäne" wie Henry Ford bewunderten auch, wie Hitler die deutschen Gewerkschaften und Arbeiterparteien ausgeschaltet hatte, indem er sie verbot und führende Kommunisten und Sozialdemokraten in Konzentrationslager einsperrte; sie hofften darauf, dass Roosevelt ähnlich gegen die lästigen Führer der US-Gewerkschaften und "die Roten" vorgehen würde, die in den 1930er und Anfang der 1940er Jahren auch noch zahlreich in den USA vertreten waren. Keinesfalls wollten diese Industriellen, dass Roosevelt die USA an der Seite der Feinde Deutschlands in den Krieg verwickelte; als "Isolationisten" lehnten sie – wie die Mehrheit der US-Bevölkerung – jede Intervention ab. In einer Meinungsumfrage, die im September 1940 durchgeführt wurde, waren 88 Prozent der US-Amerikaner gegen eine Beteiligung an dem Krieg, der in Europa wütete. [3] Es gab auch keinerlei Anzeichen dafür, dass Roosevelt den Handel mit Deutschland einschränken oder sich an dem Kreuzzug gegen Hitler beteiligen wollte. Während des Präsidentschaftswahlkampfs im Herbst 1940 versprach er sogar feierlich: "Ich werde unsere Burschen nicht in irgendeinen Krieg im Ausland schicken." [4]
USS Shaw explodiert in Pearl Harbor, Wiki
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Dass Hitler Frankreich und andere demokratische Staaten besetzt hatte, ließ die Typen an der Spitze der US-Konzerne völlig kalt; weil sie gute Geschäfte mit Hitler machten, wäre es ihnen sogar recht gewesen, wenn der Faschismus – und zwar der Nationalsozialismus als deutsche Variante des Faschismus – und nicht die Demokratie Europas Zukunft bestimmt hätte. [Bezeichnenderweise erklärte damals Alfred P. Sloan, der Chef von General Motors, es sei gut, dass es in Europa mit dem Faschismus "eine Alternative zur Demokratie" gebe, deren starke, intelligente und aggressive Führer den Instinkt von Gangstern hätten und ihre Völker länger und härter arbeiten ließen – was sehr zu loben sei!] [5] Da sie keinesfalls ein sozialistisches und noch weniger ein durch eine Revolution zum Kommunismus bekehrtes Europa wollten, warteten die US-Industriellen sehnlichst darauf, dass Hitler schnellstmöglich das tun würde, was sie schon lange erhofft hatten: Er sollte die Sowjetunion angreifen und das Heimatland des Kommunismus zerstören, das "die Roten" überall auf der Welt – auch in den USA – inspirierte und unterstützte.

Während viele US-Großkonzerne gewinnbringende Geschäfte mit Nazi-Deutschland machten, verdienten andere ebenfalls viel Geld durch Geschäfte mit Großbritannien. Dieses Land war zusammen mit Kanada und den anderen Staaten des britischen Empire von Herbst 1940 bis Juni 1941, als Hitler den Großangriff auf die Sowjetunion startete und sie damit zum Verbündeten Großbritanniens machte, der einzig übrig gebliebene Feind Nazi-Deutschlands. Großbritannien brauchte dringend Kriegsmaterial jeder Art, um den Kampf gegen Nazi-Deutschland fortsetzen zu können, und wollte es vor allem in den USA kaufen, war aber außerstande, die in den USA gesetzlich vorgeschriebene Barzahlung zu leisten. Mit seinem berühmten "Leih- und Pachtgesetz" vom 11. März 1941 verschaffte Roosevelt den US-Konzernen, die Möglichkeit, in das Riesengeschäft mit Großbritannien einzusteigen; der US-Präsident gewährte Großbritannien einen praktisch unbegrenzten Kredit, damit es Lastwagen, Flugzeuge und andere kriegswichtige Hardware in den USA einkaufen konnte. Die durch das Leihund Pachtgesetz ermöglichten Exporte nach Großbritannien brachten den US-Konzernen Maximalprofite – nicht nur wegen des riesigen Volumens der Geschäfte, sondern auch wegen total überhöhter Preise und betrügerischer Methoden wie doppelter Rechnungslegung.

Ein Teil der US-Konzerne fing deshalb an, mit Großbritannien zu sympathisieren, was damals weniger selbstverständlich war, als man heute glauben könnte. [Nach der Unabhängigkeitserklärung der USA galt das ehemalige Mutterland Großbritannien noch sehr lange als Uncle Sams Erzfeind; noch gegen Ende der 1930er Jahre hatte das US-Militär Pläne für einen Krieg gegen Großbritannien und eine Invasion des britischen Dominions Kanada in der Schublade, die sogar die Bombardierung kanadischer Städte und den Einsatz von Giftgas vorsahen.] [6] Eine Minderheit unter den Chefs der US-Konzerne, die als "Interventionisten" bekannt wurden, begann nun aber, den Kriegseintritt der USA an der Seite Großbritanniens zu fordern. Natürlich machten viele, wenn nicht sogar die meisten US-Konzerne gute Geschäfte sowohl mit Nazi-Deutschland als auch mit Großbritannien; weil sich auch die Roosevelt-Regierung selbst auf einen Kriegseintritt vorbereitete und immer mehr Kriegsmaterial orderte, verdienten die US-Konzerne gleichzeitig sehr viel Geld an der Aufrüstung der USStreitkräfte.

In einer Sache waren sich US-Konzernherren einig, unabhängig davon, ob sie mehr mit Hitler oder mit Churchill sympathisierten: Der 1939 in Europa vom Zaun gebrochene Krieg war gut, weil er wunderbare Geschäfte ermöglichte. Sie waren sich auch darüber einig, dass es sich für alle auszahlen würde, wenn er möglichst lange dauerte. Mit Ausnahme der engagiertesten pro-britischen Interventionisten stimmten sie auch darin überein, dass es für die USA keine zwingende Notwendigkeit gab, sich aktiv an diesem Krieg und besonders am Kampf gegen Deutschland zu beteiligen. Für die US-Konzerne war es am vorteilhaftesten, wenn sich der Krieg in Europa so lange wie möglich hinzog und wenn sie neben Deutschland gleichzeitig Großbritannien und dessen Verbündete und zusätzlich die USA selbst mit Kriegsmaterial beliefern konnten. Henry Ford "drückte deshalb die Hoffnung aus, dass weder die Alliierten noch die Achsenmächte (Deutschland und Italien) den Krieg gewinnen sollten", und schlug der US-Regierung vor, beide Seiten mit "Waffen zu beliefern, damit sie sich bis zum beiderseitigen Zusammenbruch bekämpfen können". Ford ging mit gutem Beispiel voran und ließ in seinen Fabriken in den USA, in Großbritannien, in Deutschland und im besetzten Frankreich Kriegsmaterial für alle Krieg führenden Staaten herstellen. [8] Der Krieg mag für die meisten Menschen die Hölle gewesen sein, für US-Industriekapitäne wie Ford war er der Himmel.

Es wird allgemein angenommen, dass Roosevelt selbst Interventionist war; im Kongress hatten die Isolationisten aber die Mehrheit, und es sah nicht so aus, als träten die USA bald oder jemals in den Krieg ein. Wegen der durch das Leih- und Pachtgesetz gesteigerten Waffenexporte nach Großbritannien trübte sich das Verhältnis zwischen Washington und Berlin jedoch ein; im Herbst 1941 führten Gefechte zwischen deutschen U-Booten und US-Zerstörern, die für Großbritannien bestimmte Frachter eskortieren, zu einer Krise, die als "nicht erklärter Seekrieg" bekannt wurde. Aber sogar diese Krise führte nicht zum Eintritt der USA in den Krieg in Europa. Die US-Konzerne profitierten ganz ordentlich von dem bestehenden Zustand und waren deshalb nicht an einem Kreuzzug gegen Nazi-Deutschland interessiert. Außerdem versuchte Nazi-Deutschland gerade mit allen Mitteln, Hitlers Lebenswerk – die Zerschlagung der Sowjetunion – zu vollenden. In diesem Krieg lief aber nicht alles nach Plan. Mit dem Blitzkrieg im Osten, der im Juni 1941 begonnen hatte, sollte die Sowjetunion innerhalb von 4 bis 6 Wochen "wie ein Ei zerquetscht werden"; das glaubten nicht nur die Militärexperten in Berlin, sondern auch die in Washington. Bis Anfang Dezember erwartete Hitler, dass die Sowjets die weiße Fahne hissen würden. Stattdessen startete die Rote Armee am 5. Dezember vor Moskau plötzlich eine Gegenoffensive und brachte ihrerseits die Deutschen in große Bedrängnis (s. hier). Was Hitler in dieser Situation überhaupt nicht brauchen konnte, war ein Krieg gegen die USA. [9]

In den 1930er Jahren hatte die US-Militärs noch keine Pläne für einen Krieg gegen Nazi-Deutschland parat und bereiteten auch keine Pläne dafür vor. Stattdessen waren Pläne für Kriege gegen Großbritannien, Kanada, Mexiko und sogar Japan erarbeitet worden. [10] Warum gegen Japan? In den 1930er Jahren waren die USA zu einer der führenden Industriemächte der Welt geworden und suchten – wie andere Industriestaaten auch – nach Bezugsquellen für billige Rohstoffe wie Gummi und Öl und nach Absatzmärkten für ihre Fertigprodukte. Bereits gegen Ende des neunzehnten Jahrhunderts hatten die USA damit begonnen, zur Durchsetzung ihrer Interessen ihren wirtschaftlichen und politischen Einfluss über Ozeane hinweg auch auf andere Kontinente auszudehnen. Diese aggressive, "imperialistische" Politik, die schon Präsidenten wie Theodore Roosevelt – ein Vetter Franklin D. Roosevelts – rücksichtslos betrieben hatten, verschaffte den USA die Kontrolle über ehemalige spanische Kolonien wie Puerto Rico, Kuba und die Philippinen und auch über den bisher unabhängigen Inselstaat Hawaii. Die USA waren dadurch zu einer Großmacht geworden, deren Machtbereich sich über den Pazifischen Ozean hinweg bis in den Fernen Osten erstreckte. [11]

Die Länder an den langen Küsten des Pazifischen Ozeans spielten eine immer wichtigere Rolle als Märkte für US-Exportprodukte und als Lieferanten preiswerter Rohstoffe. Während der Weltwirtschaftskrise in den 1930er Jahren erwuchs den USA ein aggressiver, starker Konkurrent, der noch mehr als sie auf Öl und andere Rohstoffe und Absatzmärkte für seine Industrieprodukte angewiesen war. Dieser Mitbewerber war Japan, das Land der aufgehenden Sonne. Japan versuchte seine eigenen imperialistischen Ambitionen in China und im rohstoffreichen Südostasien zu realisieren und zögerte wie die USA nicht, dabei auch Gewalt anzuwenden – wie zum Beispiel bei seinem rücksichtslosen Krieg gegen China, in dem es die Mandschurei im Nordosten des großen, aber schwachen Landes zu einem japanischen Marionettenstaat machte (s. hier). Die USA waren nicht dagegen, dass die Japaner ihre chinesischen und koreanischen Nachbarn wie "Untermenschen" behandelten, sie wollten aber nicht zulassen, dass die Japaner den großen ostasiatischen Wirtschaftsraum für sich allein beanspruchten und die US-Konkurrenz auszuschließen versuchten. Dabei folgten die Japaner eigentlich nur dem Beispiel der USA, die schon vorher Lateinamerika und den größten Teil der Karibik zur wirtschaftlichen Domäne Uncle Sams gemacht hatten. [12]

Die US-Konzerne waren sehr erbost darüber, dass die "gelben Japse", die ihnen seit dem 19. Jahrhundert Probleme machten, sie aus dem lukrativen ostasiatischen Markt zu drängen versuchten. [13] Japan wurde als ein schwacher Staat voller hochnäsiger Emporkömmlinge eingeschätzt, den die mächtigen USA nach Meinung ihres Marineministers Frank Knox in nur drei Monaten "von der Landkarte tilgen" könnten [14] Deshalb trat in den 1930er und Anfang der 1940er Jahre die US-Machtelite, die mehrheitlich einen Krieg gegen Deutschland ablehnte, in großer Einmütigkeit für einen Krieg gegen Japan ein; auf diesen Krieg wollte man nur verzichten, wenn Japan zu größeren Zugeständnissen – zum Beispiel zur "Teilung" Chinas mit den USA – bereit wäre. Auch Präsident Roosevelt, der wie Woodrow Wilson – einer seiner Vorgänger – durchaus nicht der Pazifist war, zu dem ihn viele Historiker machen wollen, war durchaus zu einem "prächtigen kleinen Krieg" (gegen Japan) bereit. [Dieser Ausdruck wurde von US-Außenminister John Hay für den Spanisch-Amerikanischen Krieg im Jahr 1898 geprägt; der damalige Krieg war "prächtig", weil er den USA u. a. die Philippinen und Puerto Rico einbrachte.] Weil Tokio seine Einflusszone im Fernen Osten immer mehr ausweitete, indem es sich die gummireiche französische Kolonie Indochina aneignete und nach der ölreichen holländischen Kolonie Indonesien griff, scheint sich FDR im Sommer 1941 zu einem Krieg gegen Japan entschlossen zu haben; er sah sich dabei aber mit zwei Problemen konfrontiert. Erstens lehnte die US-Bevölkerung jeden Einstieg in den Krieg entschieden ab. Zweitens bestand die Gefahr, dass die isolationistische Mehrheit im Kongress einem Kriegseinritt nicht zustimmen würde, weil sie fürchtete, dass die USA damit automatisch auch in den Krieg gegen Deutschland verwickelt würden.

Nach einer gründlichen und sehr gut dokumentierten neuen Studie von Robert B. Stinnett, (s. hier) wollte Roosevelt dieses Doppelproblem dadurch lösen, dass er "Japan zu einer offenen Kriegshandlung gegen die USA provozierte". [15] Im Falle eines japanischen Angriffs bliebe der US-Bevölkerung keine andere Wahl, als zu den Fahnen zu eilen. [Die US-Amerikaner hatten sich auch schon zu Beginn des Spanisch-Amerikanischen Krieges hinter der Stars and Stripes gesammelt, als das auf Flottenbesuch im Hafen von Havanna weilende US-Kriegsschiff "Maine" unter mysteriösen Umständen sank und die Spanier dafür verantwortlich gemacht wurden; auch nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die kriegsmüden US-Amerikaner durch getürkte Provokationen ihrer Regierung – wie den Tonkin-Zwischenfall von 1964 – auf neue Kriege eingestimmt.] Außerdem sah der am 27. September 1940 in Berlin geschlossene Dreimächtepakt zwischen Deutschland, Italien und Japan gegenseitigen Beistand nur für den Fall eines Angriffs eines anderen Staates auf einen der drei Bündnispartner und nicht für den Falle eines Angriffs eines der drei Bündnispartner auf einen anderen Staat vor. Bei einem japanischen Angriff auf die USA mussten die Isolationisten, die nur gegen einen Krieg mit Deutschland, aber nicht gegen einen Krieg mit Japan waren, nicht fürchten, dass ein Konflikt mit Japan gleichzeitig zum Krieg mit Deutschland führen würde.

Nachdem Präsident Roosevelt beschlossen hatte, "Japan zum ersten Zug herauszufordern", versuchte er – wie Stinnett schreibt – im Lauf des Jahres 1941 immer wieder, "Japan zu einer offenen Kriegshandlung zu provozieren". Zu diesem Zweck ließ er USKriegsschiffe vor oder sogar in japanischen Hoheitsgewässern kreuzen, in der Hoffnung, damit eine Art "Tonkin-Zwischenfall" auszulösen, der als Kriegsgrund dienen konnte. Als wirksamer erwies sich jedoch der auf Japan ausgeübte starke wirtschaftliche Druck; da Japan dringend Rohstoffe wie Gummi und Öl importieren musste, versuchten die USA, solche Importe zu verhindern. Im Sommer 1941 ließ die Roosevelt-Regierung alle japanischen Vermögen in den USA einfrieren, "um Japan die Beschaffung von Erdölprodukten zu erschweren". In Zusammenarbeit mit britischen und niederländischen Japan-Gegnern verhängten die USA strenge Wirtschaftssanktionen gegen Japan, darunter auch ein totales Öl-Embargo. Im Herbst 1941 spitzte sich die Situation zu. In der Hoffnung, einen Krieg mit den mächtigen USA doch noch verhindern zu können, bot ihnen Tokio uneingeschränkte Handelsbeziehungen mit China an, unter der Bedingung, dass die USA ihrerseits Japan uneingeschränkte Handelsbeziehungen mit Lateinamerika einräumten. Weil Washington zwar in den Einflussbereich anderer imperialistischer Mächte eindringen, seinen eigenen Hinterhof aber abschirmen wollte, lehnte es das japanische Angebot ab.

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Mit ihren absichtlichen Provokationen wollten die USA die Japaner zu einem Angriff anstacheln, der tatsächlich immer wahrscheinlicher wurde. Später gestand FDR gegenüber Freunden: "Mit ständigen Nadelstichen reizten wir die Klapperschlangen so lange, bis sie zubissen." Als Washington am 26. November den Abzug Japans aus China forderte, hatten die "Klapperschlangen" in Tokio genug und beschlossen "zuzubeißen". Eine japanische Flotte machte sich auf den Weg nach Hawaii, um die US-Kriegsschiffe anzugreifen, die FDR dort schon 1940 stationiert hatte, um die Japaner herauszufordern und anzulocken. Da es gelungen war, den Code der japanischen Funksprüche zu entziffern, wussten die Regierung und die Militärführung der USA genau, was die japanische Armada vorhatte; absichtlich warnten sie die Kommandanten der vor Hawaii liegenden US-Schiffe nicht, damit es am Sonntag, dem 7. Dezember 1941, zu dem "Überraschungsangriff" auf Pearl Harbor kommen konnte. [16]

Am nächsten Tag konnte FDR den Kongress problemlos dazu bringen, Japan den Krieg zu erklären; die US-Amerikaner, die durch den "infamen Angriff" erschüttert waren, weil sie nicht wussten, dass ihre eigene Regierung ihn provoziert hatte, eilten, wie erwartet, zu den Fahnen. Die USA konnten nun den (von Roosevelt) ersehnten Krieg gegen Japan führen, und die Aussichten auf einen relativ leichten Sieg wurden durch die bei Pearl Harbor erlittenen Verluste kaum geringer; die Verluste waren zwar schwer, aber keineswegs katastrophal. Die versenkten Schiffe waren "größtenteils 27 Jahre alte Oldtimer aus dem Ersten Weltkrieg" und im Krieg gegen Japan eher von geringem Wert. Die modernen Schlachtschiffe und Flugzeugträger der USA, denen im Krieg gegen die Japaner eine entscheidende Rolle zufallen sollte, blieben zum Glück [?] unversehrt, weil Washington sie vor dem japanischen Angriff zufällig [!] in andere Seegebiete beordert hatte. [17] Trotzdem entwickelten sich die Dinge nicht ganz so, wie Roosevelt erwartet hatte, denn nur ein paar Tage danach – am 11. Dezember 1941 – erklärte Hitler den USA völlig überraschend den Krieg; die US-Regierung war jetzt also wider Erwarten mit zwei Feinden konfrontiert und musste sich auf einen großen Krieg – einen Weltkrieg mit zwei Fronten – einstellen.

Die Nachricht vom japanischen Angriff auf Pearl Harbor war für das Weiße Haus keine Überraschung, aber die Kriegserklärung Deutschlands schlug in Washington wie eine Bombe ein. Deutschland hatte nichts mit dem Angriff auf Hawaii zu tun, es war noch nicht einmal in die japanischen Pläne eingeweiht; deshalb hatte FDR den Kongress auch aufgefordert, nur Japan und nicht gleichzeitig auch Nazi-Deutschland den Krieg zu erklären. Zugegebenermaßen hatten sich die Beziehungen zwischen den USA und, Deutschland seit geraumer Zeit wegen der US-Unterstützung für Großbritannien verschlechtert, und im Herbst 1941 war es sogar zu einem unerklärten Seekrieg (zwischen beiden Staaten) gekommen. Wie wir bereits untersucht haben, wollte die US-Machtelite trotzdem noch nicht offen in den Krieg in Europa eingreifen. Zu Roosevelts Überraschung erklärte am 11. Dezember 1941 plötzlich Hitler den USA den Krieg. Warum tat er das? Nur wenige Tage vorher, am 5. Dezember 1941, hatte die Rote Armee vor Moskau eine Gegenoffensive gestartet, und damit war der Blitzkrieg gegen die Sowjetunion gescheitert. Schon an diesem Tag begriffen Hitler und seine Generäle, dass sie den Krieg nicht mehr gewinnen konnten. Als der deutsche Diktator nur wenige Tage später von dem japanischen Angriff auf Pearl Harbor erfuhr, scheint er darauf spekuliert zu haben, dass die nach dem Dreimächtepakt eigentlich nicht erforderliche Kriegserklärung Deutschlands an die USA, den Feind Japans, die japanischen Freunde nun ihrerseits veranlassen würde, der Sowjetunion, dem Feind Deutschlands, den Krieg zu erklären.

Weil sich der Hauptteil der japanischen Armee im Norden Chinas befand, hätte bei Wladiwostok sofort ein Angriff auf die Sowjetunion beginnen können; damit hätten die Japaner die Sowjets in einen äußerst gefährlichen Zweifrontenkrieg verwickeln und Nazi-Deutschland die Möglichkeit verschaffen können, seinen antisowjetischen "Kreuzzug" doch noch siegreich zu beenden. Hitler glaubte wohl, dem Albtraum einer Niederlage doch noch entrinnen zu können, wenn die japanische Armee als "deus ex machina" der Sowjetunion an ihrer verwundbaren sibirischen Grenze in den Rücken fiele. Japan schluckte den von Hitler ausgelegten Köder jedoch nicht. Tokio lehnte den sowjetischen Staat zwar auch ab, befand sich aber bereits im Krieg mit den USA und wollte sich den Luxus eines Zweifrontenkrieges nicht leisten; die Japaner zogen es vor, ihr ganzes Geld auf einen "Sieg im Süden" zu setzen. Sie wollten das rohstoffreiche Südostasien gewinnen und verspürten keine Lust, in die ungastlichen Weiten Sibiriens vorzudringen. Erst ganz am Ende des Krieges, nach der Kapitulation Nazi-Deutschlands, kam es zu Feindseligkeiten zwischen der Sowjetunion und Japan (s. hier). Nach Hitlers unnötiger Kriegserklärung konnten die USA jetzt aber auch aktiv in den Krieg in Europa eingreifen, als Verbündeter Großbritanniens und der Sowjetunion. [18]

Auch in neuerer Zeit hat Uncle Sam häufig Kriege angezettelt, uns aber immer wieder weismachen wollen, dass er das aus rein humanitären Gründen getan hat, um zum Beispiel einen neuen Holocaust abzuwenden, Terroristen an weiteren Anschlägen zu hindern, schreckliche Diktatoren zu beseitigen oder die Demokratie zu fördern. [19]

Niemals scheint es dabei um die wirtschaftlichen Interessen der USA oder, genauer gesagt, um die Interessen der US-Großkonzerne gegangen zu sein. Ganz häufig hat man diese Kriege mit dem vielgepriesenen "guten Krieg" der USA, dem Zweiten Weltkrieg, verglichen, in den Uncle Sam angeblich nur eingetreten ist, um die Freiheit und die Demokratie zu verteidigen und die Zwangsherrschaft und die Ungerechtigkeit zu bekämpfen. [Bei seinem Versuch, vor der US-Bevölkerung seinen "Krieg gegen den Terror" zu rechtfertigen, hat George W. Bush die Anschläge am 11. September 2001 eilig mit dem Überfall auf Pearl Harbor verglichen.] Die hier vorgelegte kurze Untersuchung der Umstände, die im Dezember 1941 zum Kriegseintritt der USA geführt haben, offenbart jedoch ein ganz anderes Bild. Die US-Machtelite wollte den Krieg gegen Japan unbedingt, und die Pläne für diesen Krieg waren schon einige Zeit vorher fertig. Roosevelt sorgte dafür, dass dieser Krieg 1941 ausbrach, und es kam nicht dazu, weil die Japaner Pearl Harbor angegriffen und in China schreckliche Kriegsverbrechen begangen hatten, sondern weil sich die USKonzerne einen möglichst großen Anteil an dem "vielversprechenden Kuchen" aus Rohstoffen und Märkten im Fernen Osten sichern wollten. Weil die US-Großkonzerne wunderbare Geschäfte in und mit Nazi-Deutschland machten und sehr gut an dem Krieg verdienten, den Hitler vom Zaun gebrochen hatte, indem sie ihn mit den Fahrzeugen und den Kraftstoffen belieferten, die er für seine Blitzkriege brauchte, wollte die US-Machtelite eigentlich überhaupt keinen Krieg mit Deutschland. Obwohl es viele zwingende humanitäre Gründe für einen Kreuzzug gegen das offen verbrecherische "Dritte Reich" gab, waren vor 1941 keine Pläne für einen Krieg gegen Deutschland entwickelt worden. Auch im Dezember 1941 traten die USA nicht freiwillig in den Krieg gegen Deutschland ein – durch Hitlers eigenen Fehler wurde sie hineingezogen.

Humanitäre Rücksichten spielten bei den Überlegungen, die zur Beteiligung der USA am Zweiten Weltkrieg, diesem angeblich "guten Krieg", führten, überhaupt keine Rolle. Und es gibt keinen Grund, zu glauben, dass sie ihre ebenfalls als "gute Kriege" ausgegebenen Überfälle auf unglückliche Ländern wie den Irak, Afghanistan oder Libyen aus humanitären Beweggründen gestartet haben – genau so wenig, wie den Krieg, den sie gegen den Iran vom Zaun brechen wollen.

Heute wünschen sich die US-Konzerne einen Krieg gegen den Iran, weil sie sich auch davon wieder neue Märkte und viele Rohstoffe, hauptsächlich Öl, versprechen. Wie im Falle Japans sind auch die Pläne für einen Krieg gegen den Iran schon fertig, und der gegenwärtige Präsident im Weißen Haus scheint darauf genau so begierig sein, wie FDR auf den Krieg gegen Japan. Wie damals bei der Inszenierung des Krieges gegen Japan gibt es auch diesmal wieder Provokationen in Form von Sabotageakten und Spionage-Drohnen, die in den iranischen Luftraum eindringen oder durch die eher altmodische Entsendung von US-Kriegsschiffen in die Nähe iranischer Küstengewässer. Washington reizt "die Klapperschlangen schon wieder mit Nadelstichen", in der Hoffnung, dass auch die iranische "Klapperschlange" zubeißen und einen "prächtigen kleinen Krieg" ermöglichen wird. Wie nach Pearl Harbor könnte der sich daraus entwickelnde Krieg aber viel umfassender, länger und schrecklicher werden, als man anzunehmen scheint.

Jacques R. Pauwels ist der Autor des Buches "Der Mythos vom guten Krieg – Die USA und der Zweite Weltkrieg", das 2006 in deutscher Übersetzung auch beim PapyRossa Verlag in Köln erschienen ist.

Anmerkungen / Notes
[1] C. Wright Mills, The Power Elite, New York, 1956.

[2] Cited in Charles Higham, Trading with the Enemy: An Exposé of The Nazi-American Money Plot 1933-1949, New York, 1983, p. 163.

[3] Robert B. Stinnett, Day of Deceit: The Truth about FDR and Pearl Harbor, New York, 2001, p. 17.

[4] Cited in Sean Dennis Cashman, America, Roosevelt, and World War II, New York and
London, 1989, p. 56;.

[5] Edwin Black, Nazi Nexus: America’s Corporate Connections to Hitler’s Holocaust, Washington/DC, 2009, p. 115.

[6] Floyd Rudmin, “Secret War Plans and the Malady of American Militarism,” Counterpunch, 13:1, February 17-19, 2006. pp. 4-6, http://www.counterpunch.org/2006/02/17/secret-war-plans-and-the-malady-of-american-militarism

[7] Jacques R. Pauwels, The Myth of the Good War : America in the Second World War,
Toronto, 2002, pp. 50-56. The fraudulent practices of Lend-Lease are described in Kim
Gold, “The mother of all frauds: How the United States swindled Britain as it faced Nazi Invasion,” Morning Star, April 10, 2003.

[8] Cited in David Lanier Lewis, The public image of Henry Ford: an American folk hero and his company, Detroit, 1976, pp. 222, 270.

[9] Jacques R. Pauwels, “70 Years Ago, December 1941: Turning Point of World War II,”
Global Research, Dec. 6, 2011, http://globalresearch.ca/index.php?context=va&aid=28059

[10] Rudmin, op. Cit.

[11] See e.g. Howard Zinn, A People’s History of the United States, s.l., 1980, p. 305 ff.

[12] Patrick J. Hearden, Roosevelt confronts Hitler: America’s Entry into World War II, Dekalb/IL, 1987, p. 105.

[13] “Anti-Japanese sentiment,” http://en.wikipedia.org/wiki/Anti-Japanese_sentiment

[14] Patrick J. Buchanan, “Did FDR Provoke Pearl Harbor?,” Global Research, December
7, 2011, http://www.globalresearch.ca/index.php?context=va&aid=28088 . Buchanan refers to a new book by George H. Nash, Freedom Betrayed: Herbert Hoover’s Secret History of the Second World War and its Aftermath, Stanford/CA, 2011.

[15] Stinnett, op. cit., p. 6.

[16] Stinnett, op. cit., pp. 5, 9-10, 17-19, 39-43; Buchanan, op. cit.; Pauwels, The Myth…, pp. 67-68. On American intercepts of coded Japanese messages, see Stinnett, op. cit., pp. 60-82. “Rattlesnakes”-quotation from Buchanan, op. Cit.

[17] Stinnett, op. cit., pp. 152-154.

[18] Pauwels, “70 Years Ago…”

[19] See Jean Bricmont, Humanitarian imperialism: Using Human Rights to Sell War, New
York, 2006.

(Informationen über Jacques R. Pauwels, einen in Belgien geborenen, in Kanada lebenden Historiker, sind aufzurufen unter http://www.jacquespauwels.net/about.php.

Übersetzung: Wolfgang Jung, luftpost-kl.de

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