Mittwoch, 5. Dezember 2012

Merkel der Sowohl-als-auch-Sprechblasenbalg

Mowitz
Die Durchwurschtelkönigin Europas wurde mit ekstatischen Jubel und 98 Prozent der Stimmen, von den Parteitagsdelegierten als Parteivorsitzende der Ewiggestrigen in Hannover wiedergewählt. Mit diesem Wahlergebnis wird auch Merkel die Aufnahme im Olymp der Untoten nicht verwehrt bleiben. So wie ihm, hier im Bild, auch nicht. Gestützt von getreuen Ekkehards.

Merkel hing schon immer an den Lippen der Mächtigen. Und auch in der DDR tat sie nur das, was man von ihr erwartete oder verlangte. Übrigens eine besonders gutdeutsche Eigenschaft, die bereits während der braunen Bomberzeit Urständ feierte und eigentlich nie aufhörte zu feiern. Heute unternimmt Merkel den Versuch, sowohl als auch, neben der deutschen Führuntsrolle bei zwielichtigen, internationalen Waffenschiebereien, auch auf eine militärische Führunsrolle in Europa zu pochen.
"Berliner Regierungsberater plädieren für die Bildung einer gemeinsamen deutsch-französischen Luftwaffe. Angesichts eines angeblichen "Verfalls der militärischen Handlungsfähigkeit" der EU seien "die beiden größten Staaten" Europas "gefordert, Führung zu übernehmen", heißt es in einem Positionspapier der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). Anstelle unverbindlicher Absichtserklärungen müssten endlich "klare Signale" gesetzt und "konkrete Angebote für sicherheitspolitische Kooperationen" vorgelegt werden. So biete sich etwa der Zusammenschluss der Luftwaffen Deutschlands und Frankreichs an, um die militärische sowie die rüstungswirtschaftliche Zusammenarbeit zu forcieren. Berliner Experten klagen seit längerem, die dringend benötigte EU-weite Koordination der Rüstungsindustrie komme trotz fortwährender Appelle aus der Politik bis heute nicht wirklich zustande. Das Plädoyer, eine deutsch-französische Luftwaffe zu gründen, richtet sich neben seiner rüstungspolitischen Stoßrichtung besonders gegen die jüngste französisch-britische Militärkooperation, die in Berlin als Instrument zur Verhinderung einer deutschen Dominanz über die EU-Kriegspolitik begriffen wird. Zur Aufspaltung der britisch-französischen Allianz sind inzwischen praktische Schritte eingeleitet worden." german-foreign-policy.com
Mit welcher Hingabe Merkel die deutsche Waffenlobby zufriedenzustellt ist schon bemerkenswert. Historisch ist es für die Deutschen noch jedes Mal in die Hosen gegangen und so wird es auch diesmal wieder sein. Das Gerede von "deutlichen" Worten gegen den den schon immer völkerrechtswidrigen Landraub durch die Okkupationsmacht Israel in Palästina und den Siedlungsausbau eines Wahnsinnigen, siehe Norman Finkelstein im Interview - "Netanyahu wurde richtigerweise als das erkannt was er ist: ein (Min. 2:35) Wahnsinniger", und anderer israelischer Führer vor ihm, die die Welt, auch mit deutscher Hilfe, an der Nase herumführten und nie an einen Friedensvertrag und einen lebenstauglichen, unabhängigen Staat Palästina interessiert waren, noch weniger ihn je wollten.

Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de
Die Stimmenthaltung Deutschlands bei der UN-Vollversammlung über die diplomatische Aufwertung Palästinas, konnte Merkel hier noch als "mutigen" Schritt gegen Israel verkaufen. Lächerlich! Deutschland, einschließlich Europa und Amerikas Vereinigter Staaten werden auch weiterhin den Strolchenstaat in Nahost hofieren und mit finanziellen und militärischen Hilfen am Leben erhalten. Schließlich sichert Israel, an entscheidender Stelle für das internationale Kapital, die Ressourcen im ölreichen Nahen Osten und darüber hinaus in ganz Afrika. Damit hier jetzt keine böswilligen Verdächtigungen auftauchen: Mit internationales Kapital ist das gesamte westliche Großkapital- und die internationale Bankmafia gemeint. Falls sich darunter speziell "jüdisches" befinden sollte, das inklusive.

Was macht Netanyahu unterdessen mit den sogenannten "Protesten" des Westens? Richtig, er pfeift drauf! Was wird passieren? Nichts! Er wird auch weiter empfangen werden. Wie hier, bei Mutti Merkel. Denn "Israels Sicherheit gehört zur deutschen Staatsräson." Unterdessen fordern bereits Spitzenspieler des internationalen Fußballs eine Absage der U21-EM in Israel.

FH

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