Sonntag, 30. September 2012

Strampeln für den Sieg

Mowitz
Die S?PD setzt auf Sieg. Nicht auf Platz. Sagt der ständige Verlierer Peer Steinbrück und wünscht sich mehr Beinfreiheit von seiner Partei zum Strampeln für den Sieg. Laut Wiki soll Steinbrück ein schlechter Schüler gewesen sein, der die Schule so sehr liebte, dass er mehrere Klassen mehrmals wiederholte. Ok, ich würde sagen, das spricht weniger gegen ihn, als seine spätere Berufswahl zum Wirt, zum Volkswirt.

Eine Berufsgruppe, die erst in den letzten Jahrzehnten den Sprung aus dem Hintergrund ins Rampenlicht der Öffentlichkeit schaffte. Und das mit Hilfe eines Preises, der nie für sie auch nur angedacht war. Die ersten Nobelpreise wurden 1901 ausgeteilt, fünf Jahre nach Alfred Nobels Tod. Nobel legte in seinem Testament auch fest, wer für die Vergabe der Preise zuständig sein sollte: Die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften vergibt die Auszeichnungen für Physik und Chemie, das Karolinska-Institut den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin und die Schwedische Akademie den für Literatur. Während es sich bei diesen Institutionen um wissenschaftliche handelt, ist für die Vergabe des Friedensnobelpreises eine vom norwegischen Parlament bestimmte Kommission, das Norwegische Nobelpreiskomitee, zuständig. Volkswirte hatte Nobel in seinem Testamnt aus guten Gründen nicht bedacht.

Das mag vielleicht auch daran gelegen haben, dass er schon damals die Geschichte über unsere Ökonomen gehört hatte, nämlich dass sie (die Ökonomen), glauben, wenn jemand die Tür, nach dem Besuch einer öffentlichen Bezahltoilette hinter sich nicht verschließt, so dass die nächste Person umsonst aufs Klo gehen kann, die gesamte westliche Zivilisation wegen einer widrigen Wohltätigkeit in sich zusammenbricht.

Den Volkswirten war schon immer Wohlstand suspekt. Ausgenommen der eigene. Sie wurden nie müde uns zu erklären, desto besser es uns jetzt gehe, umso schlechter würde es uns später gehen und zwar bedeutend schlechter als wir es anfangs schon hatten. Ergo ist es eine reine Wohltat wenn sie uns, zu unserem eigenen Besten, auch weiterhin in Armut hielten. Ob sie schon so früh meinten, dass der heutige Finanzcrash eine Folge des allgemeinen Wohlstsandes ist? Donnerlittchen auch.
Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de

Achtundsechzig Jahre lang erfüllte das Nobel-Komitee Alfred Nobels Testament und teilte den Nobelpreis an die dafür von ihm bestimmten Wissenschaften aus und hielten die Volkswirte bei der feierlichen Preisverleihung außen vor. Bis 1969 konnte man sich dem Ansturm der Vielgeschmähten erwehren. Bis man aus unerklärlichen Gründen seit 1969 einen in der Öffentlichkeit so bezeichneten "Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften" austeilt, von dem nur eine Minderheit weiß, dass er nicht von Alfred Nobel, sondern von der Schwedischen Reichsbank anlässlich ihres 300-jährigen Bestehens gestiftet wurde. Es handelt sich also nicht um einen Nobelpreis, sondern um eine Ehrung, zum Gedenken an Alfred Nobel.

Dieser schwedische Reichsbank-Schildbürgerstreich erhöhte das öffentliche Ansehen und damit auch die Macht einer Zunft die in keinem Verhältnis zu ihrer eher quacksalberischen Randwissenschaft steht.

Na ja, für den Posten eines Chancellor der Bankster wird Fischkopp Steinbrück so tauglich wie Merkel sein. Was solls also.

Übrigens, in einer Sendung der ARD wurde über die mutigen Proteste der Spanier und Griechen gegen das Hungerdiktat der Bankster rapportiert. Die Pappnase im heimischen Studio fragte ganz ungläubig die berichtende Reporterin vor Ort in Athen: "Wer geht da eigentlich auf die Straße? Ist das ein Querschnitt durch die Gesellschaft oder sind das eher "Randgruppen?" Es waren keine "Randgruppen", es war quer durch die Gesellschaft. Mittelschicht, Lehrer, Ärzte, Richter, Rentner, Schüler und Studenten. Aber die Richtung der tendenziösen ARD ist schon klar. Die "Randgruppen" sinds.

FH




Freitag, 28. September 2012

Auf der Suche nach Kriegsgründen: Ein Wüterich vor den Vereinten Nationen

Mowitz
Der Bombenbesitzer aus Tel Aviv hatte sie zu seinem Wutauftritt vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen gleich mitgebracht. Die iranische Bombe auf Papier. (ab 24:25 min) Siehe auch: US-Forschungsdirektor fordert False Flag Attack. Der Stift, mit dem die bereits überschrittene rote Linie Israels nie gezogen wurde, solle jetzt gegen den Iran zur Anwendung kommen, forderte der Wüterich. Das, obwohl der Iran, nach übereinstimmenden Berichten sämtlicher US-Geheimdienste, gar nicht an einer A-Bombe bastelt. Der aktuell gefährlichste Weltbrandstifter unserer Zeit, Benjamin Netanjahu, sah in Verkennung der Wirklichkeit im Iran die größte Bedrohung der Menschheit, und belegte ihn mit all den Anschuldigungen, die wie die Faust aufs Auge für Israel in Betracht kämen. ""Militante Islamisten sind nicht das Gleiche wie säkulare Marxisten," versuchte er in einer unterirdischen  Horrorargumentation die Abschreckung des kalten Krieges zu beschwören, die auf den Iran leider nicht anwendbar sei. Aber auf die militanten jüdischen Gotteskrieger schon. Oder? Der jüdische Gottesstaat hat in seiner kurzen, 64-jährigen Geschichte, mit Hilfe des westlichen Großkapitals und militärisch-imperialistischer Unterstützung bereits mehr Angriffskriege gegen seine unmittelbaren Nachbarn geführt, als der Iran je in seiner bedeutend längeren Existenz veranstaltete.

Das Schlachtschiff USS Iowa (BB-61) feuert eine volle Breitseite ab.
Wiki, gemeinfrei
Und als ob die Völker der Welt nicht schon genug unter dem Diktat der Wall-Street-Regierung ächzen, die ihnen die globale Dominanz der Vereinigten Staaten und die Diktatur des Kapitals als globales Machtsystem aufzuzwingt, bei dem allein schon die Fähigkeit eines anderen Staates die USA auf einem wichtigen Gebiet zu überholen, ausreicht um einen "unfreundlichen" Akt auszurufen, der jederzeit von den Yankees eine militärischen Reaktion nach sich ziehen kann und in der Regel es auch tut. Nun beansprucht außerdem noch die rechtsextremistische Regierung Israels eine ähnlich priviligierte Stellung. Wie die USA Rechte für sich beanspruchen die sie anderen verwehren, ist Klein-Israel der Auffassung es habe das alleinige Recht im Nahen Osten Atomwaffen zu besitzen und damit ganz offen unliebsame Konkurrenten, wie den Iran, im Wettlauf um eine regionale Vormachtsstellung atomar zu bedrohen. Beweise über das angebliche Streben des Irans, sich wie Israel auch mit A-Bomben einzudecken, bleibt der Wüterich, wie immer, schuldig. Fade Behauptungen sollen genügen damit ein 7,7 Millionen Völkchen seine Ansprüche in der Region dem 75 Millonen Volk der Iraner aufdrücken kann. Aber nicht nur Konkurrenten bedroht der

Wüterich aus Tel Aviv. Ganz konkret tötet er mehr oder weniger wehrlose Palästinenser, raubt ihnen ihr Land und schert sich einen Dreck um UN-Resolutionen, die Israel für seine kriminellen Handlungen verurteilen.


FH

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Nachtwandler: Vor 39 Jahren: der Jom-Kippur-Krieg - Die große Unterlassung.......
Die schwarze Linie von Netanyahu.......

Zu Syrien und weit darüber hinaus

In einem breit angelegten Interview mit Lars Schall erkundet Nahost-Experte Günter Meyer die mannigfachen Dimensionen des syrischen Bürgerkriegs und seine Folgen – ökonomische und geostrategische – für andere Länder in der Region. Er ist der Überzeugung, dass die USA und Israel bislang den meisten Nutzen aus der Situation gezogen haben.

Einer der herausragenden Experten in Europa zum Nahen Osten, Professor Günter Meyer, befasst sich in diesem ausführlichen Exklusiv-Interview, das in Englisch für Asia Times Online geführt wurde, mit dem syrischen Bürgerkrieg und seinen internationalen Dimensionen. Das Original wurde hier veröffentlicht und am 26. September aktualisiert.

Prof. Dr. Günter Meyer hat seit fast 40 Jahren empirische Forschungen über die soziale, wirtschaftliche und politische Entwicklung in den arabischen Ländern durchgeführt und ist Autor von mehr als 150 Büchern und Artikeln, vor allem über Syrien, Ägypten, Jemen und die Länder des Golf-Kooperationsrats. Er leitet das Zentrum für Forschung zur Arabischen Welt an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz, Deutschland, eines der weltweit führenden Informationszentren für die Verbreitung von Nachrichten und Forschungen zum Nahen Osten.

Weiter zur deutschen Fassung des Interviews bei Lars Schall >>>
Günter Meyer zu Syrien auf YouTube >>>

Dienstag, 25. September 2012

Der Finanzcrash - Mittel zur totalen Privatisierung

Mowitz
Kohls nachhaltiges Dröhnen von einer "geistig-moralischen Wende" leitete 1982 die politische Koalition der Wende- und Umfallerhälse von Union und Neoliberalen zur Einführung des Marktradikalismus auch in Deutschland ein.

Dem chilenischen Massenmörder im Generalsrang, Augusto Pinochet, der mit US-Hilfe 1973 an die Spitze des chilenischen Staates geputscht wurde, schickte die Wall-Street-Elite den radikalliberalen Ökonomen Milton Friedman nach Chile zur Hilfe, um es als Experimentierfeld menschenfeindlicher Wirtschaftspolitik zu missbrauchen.

Neben seinen Verbrechen die er am chilenischen Volk beging, nahm sich Pinochet noch die Zeit, zahlreiche Chilenen und Ausländer als Wirtschaftsberater aus den USA zu holen, die ebenfalls die radikal-marktextremistische Linie Friedmans vertraten. Bekannt wurden sie unter dem Namen Chicago Boys. (Die Chicago Boys sind eine Gruppe chilenischer Wirtschaftswissenschaftler, die von 1956 bis 1970 größtenteils an der University of Chicago studiert haben und die von den Ideen Friedrich August von Hayeks und Milton Friedmans inspiriert waren.) Der Massenmörder im Generalsrang, inzwischen im Präsidentenamt angekommen, führte wirtschaftlich umfassende Privatisierungen durch, die durch sein diktatorisches Regime in Chile ermöglicht wurden.

Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de
"Bis 1979 wurden 20 % der Staatsbediensteten entlassen und der Staatshaushalt um die Hälfte zusammengestrichen. Davon profitierten die Investoren, weil die Zölle und Steuern stark sanken. Die Wirtschaftspolitik setzte auf Privatinitiativen und entzog weite Teile des Gesundheitswesens und der Bildung der staatlichen Verantwortung. Die Verstaatlichung der Kupferindustrie hielt Pinochet allerdings aufrecht. Aus den Einnahmen der Kupfergesellschaften wird bis heute das chilenische Militärbudget finanziert....." Wiki
So ist es heute noch. Nur mit dem Unterschied, dass nicht nur in Chile der ökonomische Wahnsinn eingeführt wurde, sondern auch in weiten Teilen der übrigen Welt. In Chile durfte damals die Kupferindustrie noch in staatlichem Eigentum bleiben. Nicht um einen noch so bescheidenen Wohlstand zu finanzieren, den man ja gerade abgeschafft hatte, sondern um das Militär zur Unterdrückung und Internierung des eigenen Volkes finanzieren zu können.
"Im Nationalstadion von Santiago wurden die Opfer interniert, viele von ihnen gefoltert und getötet. Insgesamt wurden vermutlich etwa 3197 (gesicherte Anzahl der Opfer) bis 4000 Menschen während der Diktatur ermordet, der Großteil davon in den Wochen nach dem Putsch. Etliche Menschen verschwanden spurlos und auf bis heute ungeklärte Weise. Etwa 20.000 Menschen flohen noch 1973 ins Ausland. Insgesamt wanderten während der Militärdiktatur eine Million Chilenen aus.

Als Todeskarawane erlangte ein Exekutionskommando unter Kommandant Arellano Stark traurige Berühmtheit. Als Pinochet persönlich unterstellter und später zum General ernannter Offizier ermordeten er und seine Soldaten im ganzen Land 72 bereits verhaftete Regimegegner.

In den dünn besiedelten Wüstengebieten im Norden Chiles und in Patagonien errichtete das Militär Konzentrationslager, wo Oppositionelle und deren Sympathisanten nicht selten zu Tode gefoltert oder unter anderem mit Flugzeugen hinaus aufs Meer geflogen und dort hinausgeworfen wurden. Es kam unter einigen Offizieren zu makabren Wettstreiten um die größten Grausamkeiten. Wiki"
Das waren die Anfänge der "geistig-moralischen-Wende". Ein Konstrukt zur Stärkung kapitalistischen Herrschaftsgebarens und zur erneuten Knechtung der Arbeiterschaft. Die hatte sich so langsam aus einer jahrhundertealten Unterjochung gelöst und sich soziale Errungenschaften erkämpft. Diese Gegenbewegung lief in Großbritannien unter dem Pseudonym Thatcherismus, in den USA unter Reaganomics und wurde in Deutschland durch das so genannte Lambsdorff-Papier durch die Hintertür eingeführt. Alles mit dem Ziel einer Vermehrung der Konzernprofite sowie der Entsolidarisierung der Arbeitnehmerschaft untereinander, die durch eine Spreizung der Löhne  erreicht wurde. Individualismus anstelle von Solidarität.

Heute haben wir einen Finanzcrash apokalyptischen Ausmaßes, den anscheinend niemand verstehen kann. Der aber bereits seine Gewinner hat. Die Privatisierer! Die griechische Regierung hat angekündigt, dass man alles verkaufen will. Inseln, Königspaläste, erstklassige Grundstücke, Häfen, Lufthäfen, Straßen, das staatliche Benzin-Unternehmen, die Lotterie, die Post. Das Geld haben die Käufer aus den "Rettungsfonds" für Bankster und Spekulanten. Anstatt sie pleite gehen zu lassen und die Realwerte in Gemeineigentum zu belassen, verkaufen wir sie an die Auslöser der Krise gegen unser eigenes Geld. Alles klar?

FH

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Gegenmeinung: Der große Reibach......

Montag, 24. September 2012

Und sie bewegt sich doch

Mowitz
Von den 10,6 Millionen Portugiesen gingen über eine Million Menschen gegen das "alternativlose" Spardiktat des internationalen Finanzzockerkapitals, gespielt von den Funktionären der europäischen Troika,(EU-Kommission, Internationaler Währungsfond [IWF] und Europäische Zentralbank [EZB]), friedlich unter dem Motto, "Pfeif auf die Troika! Wir wollen unser Leben!" auf die Straße und rangen der portugiesischen Regierung erste Zugeständnisse ab.

Das neoliberale Spardiktat der Zockerbanden sah u.a. vor, den Anteil der Sozialversicherungsbeiträge für Arbeitnehmer von 11 auf 18 Prozent zu erhöhen und obendrein den Arbeitgeberanteil von 23,75 auf 18 Prozent zu senken. Dazu waren die Portugiesen noch zu einer Menge anderer Sparauflagen verdonnert worden, wie Kürzungen der Renten, Gehälter und Arbeitslosenhilfen und die Vorantreibung der Privatisierung. Alles nach dem alternativlosen Kapitalismus-Motto: "Ihr bezahlt unsere Krise".

Die immer mächtiger werdenden Proteste der Portugiesen machten durchaus Eindruck auf die Gelddrucker Europas. Der portugiesische Präsident Anibal Cavaco Silva berief den Staatsrat zu intensiven Überlegungen ein. Alles unter dem Druck und den Augen von zehntausenden Menschen die vor seinem Amtssitz demonstrierten und ihrem Unmut mit "Gauner"-Zurufen und Rücktrittsforderungen der Regierung Luft machten. Am Ende hieß es, nun würden immerhin Alternativen geprüft. Wenn eine Million Portugiesen in den Städten auf die Straße gehen, würde das, gemessen an der Bevölkerungszahl, in Deutschland acht Millionen Demonstranten an einem Tag bedeuten. Nur mal so zum alternativlosen deutschen Vergleich.

Dabei hätten die Deutschen Grund genug um ihren Unmut auf die Straße zu tragen. Bestohlen und gedemütigt werden sie von internationalen Finanzzockerbanden so wie andere Völker auch.

Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de
Stattdessen lassen sich die Deutschen von ihrer alternativlosen Opportunistin Merkel, (Opportunismus = prinzipienloses Anpassen an die jeweilige Lage), verarschen, die in einem SAT1 Interview offensichtlich mit gezinkten Zahlen jonglierte, um die reichsten zehn Prozent der Deutschen zu selbstlosen Stützpfeilern des Gemeinwohls hochzustilisieren.

Laut einer Pressemitteilung von Sahra Wagenknecht vom 21.09.12 hatte Merkel den Zuschauern erzählt, dass die wohlhabendsten zehn Prozent in Deutschland 55 Prozent der gesamten Steuern zahlen. Das ist natürlich falsch. Richtig dagegen ist, dass die Mittel- und Geringverdiener den überwiegenden Teil von den Verbrauchssteuern, die inzwischen fast die Hälfte der gesamten Steuereinnahmen ausmachen, zahlen.
"Der von Merkel genannte Wert wäre lediglich allein für die Lohn- und Einkommenssteuer zutreffend. Doch dann wäre die Argumentation perfide, denn dieser hohe Wert ist ja gerade das Ergebnis der zunehmenden Einkommensspreizung in Folge des Lohndumpings der letzten Jahre". Sahra Wagenknecht"
Während die Proteste in Portugal zumindest etwas in Bewegung gebracht haben, macht sich im nichtprotestierenden Deutschland Stillstand, Totenruhe und der weiter forcierte ökonomische Umbau von unten nach oben immer breiter. Im militärisch-industriellen Komplex Europas ist auch Bewegung gekommen. Um sich effektiver an den eingesparten Milliarden aus dem Sozialabbau in Europa bereichern zu können, setzen EADS und BAE Systems auf eine Rüstungsfusion, die sie zum größten Rüstungsunternehmen der Welt machen soll. Da müssen Aufträge her. Wer verschafft die laut- und alternativloser als eine gewählte Prinzipienlose im Kanzleramt, die persönlich dazu neigt, den Empfehlungen der Finanzindustrielobbyisten zu folgen?

FH

Sonntag, 23. September 2012

Von den USA unterstützte Terroristen haben den US-Botschafter in Libyen ermordet

Von Tony Cartalucci
Global Research, 12.09.12
"Ich habe diese tapferen Kämpfer getroffen, und sie gehören nicht zu Al-Qaida. Im Gegenteil: Es sind libysche Patrioten, die ihre Nation befreien wollen. Wir sollten ihnen dabei helfen." – Senator John McCain am 22. April 2011 in Bengasi, Libyen. [s. hier]
Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de
In der gleichen Stadt, in der McCain diese Worte äußerte, haben seine "libyschen Patrioten" jetzt John Christopher Stevens, den Botschafter der USA, ermordet. Bei einem Angriff auf das US-Konsulat in der Stadt Bengasi im Osten Libyens, die seit einem Jahrzehnt ein Epizentrum des globalen Terrorismus ist und in der im letzten Jahr auch der gewaltsame Umsturz und die Zerstörung des souveränen Staates Libyen begannen, fanden Botschafter Stevens und zwei seiner Mitarbeiter den Tod.

Die westlichen Medien behaupten, die Gewalt sei von einem anti-islamischen Film ausgegangen, der in den USA produziert wurde. In Wirklichkeit war der von dem neokonservativen Clarion Fund finanzierte Propagandafilm nur der äußere Anlass für die zum 11. Jahrestag der Anschläge am 11.09.2001 gleichzeitig durchgeführten Angriffe auf das US-Konsulat in Libyen und die US-Botschaft im ägyptischen Kairo; diese Gewalttaten waren schon lange vorher geplant [s. hier]. Der (in New York ansässige pro-israelische) Clarion Fund (weitere Infos dazu hier) produziert regelmäßig anti-islamische Propaganda-Machwerke, wie zum Beispiel (den Film) "Iranium", um durch Angst und Wut Spannungen zu erzeugen und einen Keil zwischen die westliche Zivilisation und den Islam zu treiben und den globalen Krieg um Profit am Laufen zu halten.

Die NATO hat Libyen bewusst an Al-Qaida ausgeliefert

Nach Erkenntnissen des Combating Terrorism Centers / CTC der US-Army in West Point kamen aus Bengasi und aus der benachbarten Stadt Darnah unverhältnismäßig viele der ausländischen Kämpfer, die Terrorakte gegen die Menschen im Irak und in Afghanistan verübten; die beiden Städte stellten die Fußsoldaten, die gebraucht wurden, um einen zermürbenden und spalterischen Konfessionskrieg zwischen Sunniten und Schiiten anzuzetteln, der den gemeinsamen Widerstand beider islamischer Konfessionen gegen die eingefallenen westlichen Truppen aufsplitterte.

Die Männer, die McCain als Patrioten lobte, gehören zur Libyan Islamic Fighting Group /LIFG (zur libysch-islamischen Kampfgruppe, ) und stehen nach einem Bericht aus West Point in direkter Verbindung mit Al-Qaida; das USAußenministerium, das britische Innenministerium und die Vereinten Nationen führen sie in ihren Listen als "ausländische Terrororganisation". McCain unterstützte diese in Listen erfassten Terroristen nicht nur rhetorisch, er forderte auch materielle Unterstützung für sie – in Form von Waffen, Geld, Ausbildung und Luftunterstützung; damit verstieß er eindeutig gegen das US-Gesetz USC § 2339A & 2339B, das "die materielle Unterstützung oder Versorgung ausländischen Terrororganisationen" ausdrücklich verbietet.

Die gleichen Terroristen kontrollieren jetzt de facto nicht nur große Teile Libyens, sie führen auch Todesschwadronen in Syrien an und beliefern die Rebellen in Mali mit Waffen; die explosionsartige Erweiterung ihres Einflussbereichs wurde nur möglich, weil sowohl Republikaner als auch Demokraten – wie schon die Neokonservativen der Bush-Ära – vordergründig anti-islamische Propaganda betreiben und gleichzeitig die radikalsten und extremistischsten islamistischen Gruppen, die direkt mit Al-Qaida in Verbindung stehen, mit Waffen beliefern.

Jetzt ist Syrien an der Reihe

Die US-Politik verspricht zwar "die Förderung der Demokratie", eigentlich geht es ihr aber nur darum, islamische Länder durch den Einsatz terroristischer Gewalt zu destabilisieren; genau die gleichen Kämpfer, die für den Tod eines US-Botschafters verantwortlich sind, sollen im Auftrag der USA jetzt auch Syrien gewaltsam ins Chaos stürzen.

Die Nachrichtenagentur Reuters hat in ihrem Artikel "Libyan Fighters join Syrian revolt against Assad" (Libysche Kämpfer schließen sich der syrischer Revolte gegen Assad an,) berichtet, dass Mahdi al-Harati, "der mächtige Chef einer Miliz aus den Bergen im Westen Libyens" und ein militanter Kämpfer der von den USA, Großbritannien und den Vereinten Nationen als Terrororganisation geführten Libyan Islamic Fighting Group / LIFG, "jetzt eine Einheit in Syrien führt, die hauptsächlich aus Syrern besteht, zu der aber auch ausländische Kämpfer gehören, darunter 20 führende Mitglieder seiner eigenen libyschen Rebellengruppe. Reuters teilt außerdem mit, dass "zu den Libyern, die den syrischen Rebellen helfen, Spezialisten für Kommunikationen, Logistik, humanitäre Fragen und schwere Waffen gehören, die als Ausbilder und Trainer für Fitness und Kampftaktiken arbeiten".

Reuters gibt zu, dass die anhaltenden Kämpfe (in Syrien) nichts mit dem Streben nach Demokratie zu tun haben, sondern nur darauf gerichtet sind, unter dem Vorwand, die sunnitischen Muslime würden unterdrückt, Spannungen zwischen den verschiedenen Religionsgruppen Syriens hervorzurufen.

Der Reuters-Propagandaartikel wird mit der Behauptung abgerundet, die libyschen Terroristen drohten damit, "der Kriegszustand auf die ganze Region auszuweiten, wenn der Westen nicht mehr tue, um den Sturz Assads zu beschleunigen"; dabei kommt diese Forderung direkt von westlichen Think-Tanks, die von Konzernen finanziert werden. Erst kürzlich hat ein solcher Think-Tank, die Foreign Policy Initiative, eine Erklärung aus der BushÄra stammender Neokonservativer veröffentlicht, in der es heißt:
"Das nationale Sicherheitsinteresse der USA ist verknüpft mit dem Schicksal des syrischen Volkes und dem der gesamten Region. Der eskalierende Konflikt in Syrien droht auch auf seine Nachbarn überzugreifen – auf die Türkei, den Libanon, Jordanien, den Irak und Israel; er könnte Terrorgruppen wie Al-Qaida den Zugang zu weiteren Ländern eröffnen."
Der "Krieg gegen den Terror"-Befürworter John McCain, die Al-Qaida nahestehende LIFG und das neokonservative Establishment der USA haben sich jetzt offen miteinander verbündet, nachdem sie sich im "Krieg gegen den Terror" angeblich ein ganzes Jahrzehnt lang bekämpft haben. Es sollte nicht vergessen werden, dass diejenigen, die diese Erklärung unterzeichnet haben – darunter auch Elliott Abrams, Max Boot, Ellen Bork, William Kristol, Paul Bremer, Paula Dobriansk, Douglas Feith, Robert Kagan, Clifford D. May, Stephen Rademaker, Michael Weiss und Radwan Ziadeh – zu denen gehören, die den betrügerischen "Krieg gegen den Terror" [weitere Infos hier] erfunden haben, den auch McCain selbst leidenschaftlich unterstützt hat. Radwan Ziadeh, der Letzte auf der Liste, ist sogar Mitglied des Syrian National Council (des Syrischen Nationalrates) – einer von mehreren Tarnorganisationen, mit deren Hilfe sich das US-Außenministerium die Macht in Syrien zu erschleichen hofft.

Russland, China, der Iran und andere Staaten haben allen Grund, sich dem Terrorismus in Syrien zu widersetzen

Der "demokratische Fortschritt" in Libyen hat sich nun selbst demaskiert und als schlecht getarntes Geschöpf der NATO erwiesen, die nur einen sicheren Hafen für Al-Qaida-Terroristen schaffen wollte, um sie anschließend gegen die politischen Feinde des Westens in der arabischen Welt und darüber hinaus einsetzen zu können; es wird aber sehr viel schwieriger, wenn nicht sogar unmöglich sein, diese gleiche "Änderung" auch in Syrien durchzusetzen. Libyen konnte durch das direkte Eingreifen der NATO von Terroristen übernommen werden. Die syrische Regierung versucht verzweifelt, der syrischen Bevölkerung das gleiche Schicksal zu ersparen.

Obwohl die USA jetzt ihren eigenen Botschafter begraben müssen, der von Terrorbrigaden getötet wurde, die sie selbst bewaffnet und denen sie durch verdeckte oder offene Militäraktionen zur Macht in einem Staat verholfen haben, der jetzt durch Glaubens- und Stammeskämpfe noch mehr verwüstet wird, beharren sie darauf, ihren "Erfolg" in Syrien zu wiederholen.

Russland, China, der Iran und eine wachsende Anzahl weiterer Staaten widersetzen sich diesem Export des Terrorismus; nachdem der Tod des Botschafters Stevens die wahre Natur der von den USA als "Freiheitskämpfer" verkauften Unruhestifter offenbart hat, wird die globale Opposition weiter wachsen, und nur die schamlosesten und am stärksten vom US-Kapital profitierenden Regime werden die interventionslüsterne, bluttriefende Außenpolitik der USA weiter unterstützen.

Übersetzung: Wolfgang Jung, luftpost-kl.de

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Freitag, 21. September 2012

Die nächsten Verbrechen der US-Regierung sind schon im Anmarsch

Mowitz
Der ehemalige Botschafter der USA in Venezuela, Patrick Duddy, kündigt bereits den nächsten Staatsstreich der USA an. Diesmal in Südamerika. Der bei seinem Volk über alle Maßen beliebte und in der übrigen Welt von allen Anständigen hoch geschätzte venezolanische Präsident Hugo Chávez, liegt vor den anstehenden venezolanischen Präsidentschaftswahlen am 7.10.2012, laut aktuellen Wahluntersuchungen mit einer Unterstützung von 61% der Wähler weit vor seinen Mitbewerbern.

Die überwältigende Sympathie und Unterstützung die Chávez bei seinem Volk genießt, lassen die Handlanger des Wall-Street-Kapitals von ihren gewohnten Destabilisierungsmethoden Abstand nehmen. Anstatt sich, wie bisher, hinter angezettelten Unmutsäußerungen gekaufter Protestler zu verstecken, wartet der Ex-Botschafter Duddy bereits jetzt schon mit fertigen Vorschlägen für eine US-Einmischung in die inneren Angelegenheiten Venezuelas auf. Ein Schelm der glaubt, er mache dies auf eigene Faust. Im Übrigen ist anzunehmen, dass es sich bei den US-Planungen im Großen und Ganzen um Blaupausen der bereits durchgeführten US-Angriffkriegsverbrechen im Irak, Libyen und Syrien handelt. Nur ist es diesmal schon vorzeitig an die Öffentlichkeit gedrungen. Das kann auch damit zu tun haben, dass ihnen sowieso keiner mehr ihre Lügen abnimmt und sie sich, aus welchen Gründen auch immer, nicht länger die Mühe machen wollen, sich die "demokratische" Maske bei ihren völkerrechtswidrigen Angriffskriegen als Legitimation noch weiter überzuziehen.

Das britische Solidaritätsnetzwerk mit Venezuela hat auf die Existenz eines Papiers aufmerksam gemacht:
"Demnach empfielt Duddy, einen "Ausbruch von Gewalt und/oder die Störung demokratischer Abläufe" zum Anlass zu nehmen, der militärischen Führung Venezuelas zu übermitteln, dass sie "zur Aufrechterhaltung der Verfassung, zur Respektierung der Menschenrechte und dem Schutz der demokratischen Tradition des Landes verpflichtet" sei. Des weiteren schlägt Duddy die Nutzung der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) vor, um Venezuela eines Bruchs der Interamerikanischenn Demokratiecharta zu bezichtigen. Die USA sollten den Fall vor den UN-Sicherheitsrat bringen und gleichzeitig "eine Koalition von Partnern organisieren, um einer illegitimen venezolanischen Regierung den Zugriff auf ihr Vermögen im Ausland sowie den Zugang zum internationalen Finanzsystem einzuschränken""
Präsident Hugo Chávez, von den Neocons dieser Welt gehasster, aber höchst erfolgreicher Kämpfer gegen die neoliberale Ausbeuterpolitik des internationalen Groß- und Finanzkapitals wurde bereits im April 2002 kurzfristig Opfer eines Putsches, an dem laut mehreren Zeitungen, darunter die New York Times, auch die US-Regierung unter George W. Bush beteiligt war. Andere Zeitungshinweise, deuteten darauf hin, dass der spätere Putschpräsident Pedro Carmona mehrere Monate vor dem damaligen Staatsstreich im Weißen Haus empfangen wurde und ihm während des Putsches diplomatische Rückendeckung gegeben wurde.

In Russland haben die Yankees gestern einen herben Verlust hinnehmen müssen, als ihre Organisation für organisierte subversive Arbeit, United States Agency for International Development, USAID, aus Russland rausgeschmissen wurde. Seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion hat USAID 2,7 Milliarden Dollar in Russland investiert. Böse Zungen behaupten das Geld sei für Destabilisierungsarbeiten in Russland geflossen, während die Sprecherin des US-Außenministeriums, Victoria Nuland, mitteilte, die Vereinigten Staaten seien "extrem stolz darüber was USAID in 20 Jahren" in Russland erreicht habe. Das sieht der russische Präsident Putin glücklicherweise wohl ganz anders.

Die Spannungen zwischen den USA und Russland/China schaukeln sich unaufhaltsam hoch. Seegestützte Raketensysteme der USA und der NATO bedrohen Russland und der in unmittelbarer Nachbarschaft Russlands geplante Raketenabwehrschild hat die Russen veranlasst eine deutliche Warnung gegen das europäische Projekt auszusprechen falls es verwirklicht wird. Man sei auch zu einem Präventivschlag gegen das Raketenabwehrsystem bereit. Auch China ist im Visier der globalen Demokratieverbreiter. Wer will da noch einen finalen Krieg mit Sicherheit ausschließen wollen? Die gegenwärtige Krise des Kapitalismus hat alle Ingrediensen um das endgültige Aus dieses Systems einzuläuten. Die bange Frage ist nur ob der Kriegskapitalismus alleine fällt, oder ob er die ganze Welt mit sich reißt.
Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de
"Einer der am wenigsten beachteten Fakten der Geschichte ist meiner Ansicht nach, dass alle Kriege seit der Einführung von Geld – Papiergeld und dergleichen – von Banken verschärft wurden, indem sie Geld einfach zur Verfügung stellten, um jeweils beide Kriegsparteien zu finanzieren. Das ist schlicht eine historische Tatsache. Für mich ist klar: Wenn sie nicht einfach Geld aus dem Nichts hätten erzeugen können, wenn es nicht möglich gewesen wäre, diese versteckte Steuer mit dem Namen «Inflation» zu benutzen, um Geld für die Kriege einzutreiben, dann wären viele Kriege wohl nicht geführt worden. Es hätte vermutlich einige Scharmützel und begrenzte Schlachten gegeben, aber die meisten Menschen hätten mehr nicht toleriert … Ich glaube nicht, dass das amerikanische Volk heute den Krieg im Irak tolerieren würde, wenn es ihn direkt mit Steuern finanzieren ­müsste. Vielen Bürgern ist nicht klar, dass sie den Krieg durch die Inflation finanzieren – das wird ihnen erst noch klar werden. Doch würde der Steuereintreiber direkt zu ihnen kommen und sagen: «Schau, wir müssen dieses Jahr die Steuern verdoppeln, weil wir diesen Krieg im Irak haben und weil wir den Terrorismus im Irak bekämpfen, also wir brauchen die doppelte Summe wie letztes Jahr», dann würden die meisten, die allermeisten Amerikaner sagen: «Nein, lass uns die Sache nochmal anschauen.» Das Bankwesen ist also für die Kriege so wichtig, weil es den kriegführenden Regierungen die Finanzierung ihrer Kriege relativ einfach macht – und das wissen die Bankiers schon seit sehr langer Zeit. Und wie bereits erwähnt, waren die Rothschilds die ersten, die am historischen Horizont auftauchten und sich bedrohlich ausbreiteten, und wir stellen fest, dass sie in vielen Kriegen beide Parteien finanzierten." G. Edward Griffin
Kein Land ist derzeit so schlecht dazu geeignet mit seinen "Demokratiebelehrungen" die Welt zu beglücken wie die USA. Nicht nur wegen ihrer immerwährenden Kriege mit denen sie die Welt überziehen, sondern auch wegen des enormen inneramerikanischen Demokratiedefizites, der durch die Übernahme der politischen Macht durch die Wall Street enstanden ist.

FH

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Gegenmeinung: Russland behält sich das Recht auf einen Präventivschlag gegen den Raketenabwehrschild der USA und der NATO vor......
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Mittwoch, 19. September 2012

Immerwährender Krieg

Von John Scales Avery
Global Research, 07.09.12

Weil auf der Welt jedes Jahr etwa eine Billion Dollars für Waffen ausgegeben werden, folgt daraus, dass auch sehr viele Menschen ihren Lebensunterhalt mit den Krieg verdienen. Aus diesem Grund ist es richtig, den Krieg als beständiges soziales, politisches und wirtschaftliches Problem anzusehen, das andauert, obwohl alle wissen, dass es eine der Hauptursachen für das Leiden der Menschen ist.

Obwohl wir wissen, dass Krieg Wahnsinn ist, hört er nie auf. Obwohl wir wissen, dass er das Überleben der Menschheit bedroht, halten ihn Historiker, Zeitungsredakteure und Fernsehproduzenten für unabänderlich, benutzen ihn Politiker zur Finanzierung ihrer Wahlkämpfe, machen Waffenproduzenten Höchstprofite damit und werden immer neue Milliarden für die Werkzeuge des Krieges – für riesige und kostspielige Kriegsflotten, für Bombergeschwader, Panzerarmeen, Atomraketen und andere Massenvernichtungswaffen verschwendet.

In seiner Abschiedsrede hat US-Präsident Dwight D. Eisenhower die US-Amerikaner vor der außerordentlichen Macht gewarnt, die sich der militärisch-industrielle Komplex während des Zweiten Weltkriegs angeeignet hat: "Wir waren dazu gezwungen, eine riesige Rüstungsindustrie aufzubauen. … Die Verbindung, die das militärische Establishment und die gewaltige Rüstungsindustrie miteinander eingegangen sind, ist eine neue Erfahrung für die USA. Der totale Einfluss (dieser Verbindung) – in ökonomischer, politischer und sogar geistiger Hinsicht – ist in jeder Stadt, in jedem Parlamentsgebäude und in jedem Büro der Bundesregierung spürbar. … Wir dürfen ihren gewaltigen Einfluss nicht unterschätzen. Er wirkt sich auf unser Arbeitsleben, unsere Ressourcen und unser Lebensart aus und natürlich auch auf die Struktur unserer Gesellschaft. … Wir müssen uns vor unbefugtem Einfluss des militärisch-industriellen Komplexes schützen – unabhängig davon, ob er beabsichtigt oder unbeabsichtigt ist. Das Potential für die katastrophale Zunahme fehlgeleiteter Kräfte ist vorhanden und wird weiterhin bestehen. Wir dürfen es nie zulassen, dass die Macht dieser Kombination unsere Freiheiten oder unsere demokratischen Prozesse gefährdet. Wir sollten diese nicht als gegeben hinnehmen." (s. dazu auch hier und hier.)

Eisenhowers Worte knüpfen an Worte George Washingtons, des ersten US-Präsidenten, an; der warnte vor "wuchernden militärischen Strukturen, die unter jeder Regierungsform der Freiheit abträglich sind, vor allem aber die republikanische Freiheit bedrohen."

Der militärisch-industrielle Komplex braucht Feinde. Ohne sie würde er austrocknen. Deshalb geriet dieser riesengroße Machtkomplex am Ende des Zweiten Weltkriegs in eine Krise, die er durch die Entdeckung des neuen Feindes Kommunismus überwand. Das Ende des Kalten Kriegs brachte wieder eine schreckliche Krise für das militärische Establishment, die Waffenproduzenten und ihre Unterstützer in der Forschung, in der Regierung und in den Massenmedien. Kurzzeitig sprach man von der "Friedensdividende" und meinte damit die sinnvolle Nutzung der Billion Dollars, welche die Welt jedes Jahr für Waffen vergeudet. Durch die Anschläge, die am 11. September 2001 gerade noch rechtzeitig in New York und Washington über die Bühne gingen, blieb dem militärisch-industriellen Komplex der Alptraum der "Friedensdividende" dann aber erspart.

Dabei machte es nichts, dass die Angriffe in Wirklichkeit Verbrechen einzelner Individuen und keine Kriegshandlungen (eines Staates) waren – Verbrechen, die polizeiliches Handeln und nicht etwa Militäraktionen erfordert hätten. Aber die Bush-Regierung – unterstützt von den TV-Sendern CNN, Fox News und anderen – rief schnell den Kriegszustand aus und setzte das Kriegsrecht in Kraft. Der Kalte Krieg wurde einfach durch den "Krieg gegen den Terror" ersetzt.

Diese Überreaktion auf die Vorkommnisse am 11.09.2001 entsprang vor allem den Bedürfnissen des militärisch-industriellen Komplexes, vor dem schon Eisenhower gewarnt hatte. Ohne Kriegszustand und ohne Feinde wäre dieses riesengroße Konglomerat von Organisationen und Interessenverbänden einfach nicht mehr gebraucht worden.

Wenn das Ziel des "Krieges gegen den Terror" wirklich die Befreiung der Welt vom Terrorismus gewesen wäre, hätte man (zum Beispiel) auf die illegale Ermordung von Menschen mit Hilfe von Drohen verzichten müssen, weil dadurch mehr Terroristen geschaffen, als ausgeschaltet werden. Da man in Wirklichkeit aber einen immerwährenden Krieg anzetteln wollte, der die Gewinne des militärisch-industriellen Komplexes weiter sprudeln lässt, war das eine besonders gut geeignete Methode. Auch das Urinieren auf die Leichen afghanischer Kämpfer, das Verbrennen des Korans oder die mörderischen nächtlichen Überfälle auf die Häuser von Zivilisten sind dem Fortgang des immerwährenden Krieges sehr förderlich. (s. auch hier.)

Sogar die Ereignisse, mit denen "der Krieg gegen den Terror" ausgelöst wurde, scheinen absichtlich so folgenreich angelegt worden zu sein, damit man sie besser als Rechtfertigung für den Überfall auf Afghanistan, den Einmarsch in den Irak und die Einschränkung der Bürgerrechte nutzen konnte. Es gibt Beweise dafür, dass mehrere hoch angesiedelte Vertreter der US-Regierung schon im April 2001 vom bevorstehenden Angriff auf das World Trade Center wussten. Eine von der CIA-Insiderin Susan Lindauer stammende Aussage beleuchtet dieses Problem sehr ausführlich (s. hier). Es gibt auch Beweise dafür, dass Stahlkonstruktionen in mehreren Gebäuden mit Thermit- Ladungen zum Schmelzen gebracht wurden, damit diese Gebäude einstürzten. In den Ruinen wurden geschmolzener Stahl und Spuren von Thermit gefunden, bevor das FBI sie absperrte und eine weitere Untersuchung verhinderte.

Der Zusammenbruch des Gebäudes 7, das nicht von einem Flugzeug getroffen wurde, macht besonders argwöhnisch. Larry Silverstein, der Mieter des World Trade Centers, sagte kurz nach dem Einsturz dieses Gebäudes in einem PBS-Interview: "Ich erinnere mich, einen Anruf vom Chef der Feuerwehr bekommen zu haben, in dem er mir mitteilte, sie seien nicht sicher, das Feuer löschen zu können. Er halte "es deshalb für das Klügste, das Gebäude niederzulegen". Der Ausdruck "niederlegen" wird häufig für den kontrollierten Abbruch (durch eine Sprengung) verwendet, und der nachfolgende freie Fall des Gebäudes 7 wies auch alle Merkmale einer Sprengung auf. (s. dazu hier).

Für alle, die zum militärisch-industriellen Komplex gehören, ist der immerwährende Krieg ein Segen, für die übergroße Mehrheit der Menschen der Welt ist er ein Fluch. Warum setzen wir – die überwältigende Mehrheit der Kriegsgegner – nicht unseren Willen durch?


John Avery machte seinen Bachelor of Science in theoretischer Physik am Massachusetts Institute of Technology und seinen Master of Science an der University of Chicago. Später studierte er theoretische Chemie an der Universität London und machte 1965 dort auch seinen Doktor. Er ist jetzt emeritierter Professor am Fachbereich Chemie der Universität Kopenhagen. Mitgliedschaft in Gesellschaften: Seit 1990 ist er der Ansprechpartner der Pugwash Conferences on Science and World Affairs in Dänemark. 1995 wurde diese Gruppe mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. 1998 wurde er Mitglied der Danish Peace Commission, von 1988-1997 war er technischer Berater des Regionalbüros Europa der Weltgesundheitsorganisation und im April 2004 wurde er zum Vorsitzenden der Danish Peace Academy gewählt. Seine wichtigsten Veröffentlichungen zu Friedensfragen sind hier aufzurufen.

Übersetzung: Wolfgang Jung, luftpost-kl.de

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Dienstag, 18. September 2012

Kinder missbrauchen ist ein fester Bestandteil der israelischen Ideologie, sagt der Menschenrechtsverteidiger Rifat Odeh Kassis

Autor: Adri Nieuwhof Άντρι Νιούχοφ آدری نیووٌف
Herausgegeben von Fausto Giudice فاوستو جيوديشي
Rifat Kassis (RK) ist der Direktor von Defence for Children International-Palestine Section (DCI) 2010 interviewte ich Kassis über die Arbeit seiner Organisation und die spezielle Situation der palästinensischen Kinder, die unter Besatzung aufwachsen.

Ich interviewte ihn diese Woche noch mal über die Bekenntnisse israelischer Soldaten über die Misshandlung palästinensischer Kinder, wie dies in einer neuen Broschüre der israelischen Organisation ehemaliger Soldaten „Breaking the Silence“ (Das Schweigen brechen) steht. Die beunruhigenden Verletzungen der Kinderrechte durch die Soldaten fanden zwischen 2005 und 2011 statt.

AN: Haben Sie den Bericht von Breaking the Silence (BtS) gelesen, also die Zeugnisse über die Misshandlung von palästinensischen Kindern durch israelische Soldaten? Was war Ihr erster Eindruck, als sie ihn lasen?

Rifat Kassis
RK: Als eine Organisation, die vor Ort arbeitet und als einer, der israelische Verletzungen der palästinensischen Kinderrechte beobachtet und dokumentiert, waren die Enthüllungen des Berichtes von Breaking the Silence nichts Neues.

Aber mein erster Eindruck war – da ich während meiner Arbeit mit DCI-Palestine oft darüber nachdenke – dass diese Praktiken nicht nur die palästinensischen Kinder betreffen.

Vielmehr wirken sie sich nicht nur auf die israelischen Soldaten selbst aus, sondern auch auf die israelische Gesellschaft im Ganzen; am Ende des Tages kehren diese Soldaten nach Hause zurück und befassen sich mit ihren eigenen Kindern oder Kleinkindern als veränderte Männer und Frauen.

Sie werden unweigerlich von ihrer Rolle in der Besatzung beeinflusst und sie mögen die Folgen auf ganz verschiedene Weisen an den Tag legen: sie werden z.B. mit ihren Kindern gewalttätiger umgehen oder verhalten sich auf unterschiedliche und gegensätzliche Art und Weise, das sich auf ihr gesamtes psychologisches Wohlbefinden auswirkt.

Stimmen die von Breaking the Silence beschriebenen Praktiken überein mit den Daten und Beobachtungen von DCI-Palestine?

Ja. Bei DCI-Palestine dokumentieren und berichten wir gewöhnlich die Berichte der Kinder selbst, als Augenzeugen oder Opfer. Die Zeugenaussagen von BtS bestätigen die Geschichten, die die Kinder uns erzählen.

Fast alle Kinder informieren DCI, dass die israelischen Soldaten sie zu erschrecken und einzuschüchtern versuchen, um sie daran zu hindern, dass sie an irgendeiner Aktion gegen Israel teilnehmen oder schüchtern sie während der Haft oder auf dem Transport ein, um sie für das Verhörstadium vorzubereiten.

Andere informierten uns, dass Soldaten sie aus Langeweile mit Füßen getreten oder anders misshandelt haben, weil sie „etwas Spaß haben“ wollten. Ich denke auch an den Bericht eines jungen Kerls: beim Transport in ein Militärlager wurde dieser Junge von den Soldaten, die ihn empfingen mit dem Kopf gestoßen und mit Fäusten geschlagen, dann gefesselt, die Augen verbunden und in den Hof gestellt, wo andere Soldaten kamen, um ihn zu stoßen und anzuspucken. Er wurde auch während seines Verhörs mit einem Gewehr eingeschüchtert. „Können wir ihn erschießen?“ fragte ein Soldat einen anderen. „Ja, erschieße ihn“, erwiderte der andere. „Er ist ein Tier.“ „Tu es nicht!“ sagte ein dritter, „wir werden ihn in Ofer (einem Militärgefängnis) hinrichten.“ Nach unserer Dokumentation sind fast alle von der israelischen Armee verhafteten Kinder mindesten einer Form von Misshandlung ausgesetzt worden.

Außerdem dokumentierten DCI-Palestine und andere Organisationen zwischen 2004 und 2011 die Fälle von 17 palästinensischen Kindern, die als menschliche Schutzschilde für das israelische Militär missbraucht worden sind.

Für mich vervollständigt der Bericht von BtS die Berichte, die wir durchführen, indem er die Geschichten der Täter hinzufügt, die wir gewöhnlich nicht erhalten. Diese Berichte schenken den Narrationen der Opfer noch mehr Glaubwürdigkeit.

Der Bericht gründet sich auf die Zeugenaussagen von 30 Soldaten. Wie schätzen Sie die Information ein, die sie geben? Denken Sie, die Praxis ist allgemein?

Ich denke, diese Praktiken sind nicht nur willkürliche Handlungen von einigen wenigen Soldaten, die sich nicht an die Regeln halten. Sie sind ein fester Bestandteil der Ideologie des Staates und der israelischen Armee. Dieses Argument wird von der Tatsache unterstützt, dass die israelischen Behörden selten mit rechtlichen Untersuchungen diesen Behauptungen nachgehen. Und wenn Fälle ans Licht kommen, reagiert der Staat milde bis ausweichend, ja, nachlässig.

Zum Beispiel: als zwei israelische Soldaten überführt wurden, einen Neunjährigen während der Offensive auf den Gazastreifen als menschliches Schutzschild zu missbrauchen – sie zwangen ihn mit gezogener Waffe nach Sprengkörpern zu suchen – hat das israelische Militär sie nur degradiert und suspendierte sie drei Monate für „unpassendes Verhalten“. Der Missbrauch palästinensischer Kinder ist nicht nur üblich, sondern wird systematisch ausgeführt und institutionell geschützt. Sie geschehen auf keinen Fall beiläufig.

Wie schätzen Sie die Auswirkung des Missbrauches von Kindern auf ihre Familien? Was sehen Sie bei Ihrer täglichen Beschäftigung, die Rechte der Kinder zu schützen?

Die Auswirkungen des Missbrauches von Kindern variieren von Kind zu Kind und hängen auch vom Alter des Kindes ab, was ihm tatsächlich geschah und von der Hilfe, die es von der Familie bekommt. Allgemein gesagt: fast alle Kinder, die diese Art von Trauma durchmachen, sind tief betroffen.

In derselben Weise sind auch die Familien betroffen. Die Abwesenheit des Kindes, das ständige Darandenken, dass es im Gefängnis sitzt und dort Misshandlungen unterworfen ist, belastet die Familien sehr, und es ist für sie schwer, damit fertig zu werden .

Um diese belastenden Probleme zusammenzufassen, will ich eine Mutter von drei Kindern zitieren, die früher oder jetzt in Haft waren bzw. sind – und die in einem Bericht von Save the Children Sweden und CVJM (Christlicher Verein Junger Menschen) zitiert wurde: „Es ist wie eine Seuche; sie kommen und nehmen unsere Kinder weg, um sie psychisch zu brechen. Und das wirkt sich auf die ganze Gesellschaft, ein ganzes Volk aus – ich denke, keiner von uns, dem die Kinder weggenommen werden, erholt sich von dem Trauma“.

Gibt es etwas, das Sie den Soldaten, die Zeugnis ablegten, sagen wollen?

Es ist sehr wichtig, über diese Misshandlungspraktiken zu reden und die Wahrheit über die Besatzung aufzudecken. Was natürlich noch wichtiger ist, ist dass die Soldaten als erstes damit aufhören, Kinder zu misshandeln.

Diese Information zu bekommen, ist für das Wohlbefinden der Soldaten selbst sehr wichtig, einschließlich derer, die Zeugen von zerstörerischen Praktiken sind und nicht in der Lage sind, diesem Tun ein Ende zu setzen. Diese Berichte könnten ein sehr bedeutender Teil unserer zukünftigen „Wahrheit- und Versöhnungs“-Ära sein, wo die Täter solche Information als ersten Schritt zur Wiederherstellung und Rehabilitation auf dem langen Weg zur Gerechtigkeit enthüllen.

Die israelische Gesellschaft und die internationale Gemeinschaft sollten sich bewusst sein, was die israelischen Soldaten in den besetzten Gebieten tun und wie die Besatzung das palästinensische Leben zerstört – aber es ist auch wichtig, sich daran zu erinnern, wie Uri Avnery einmal sagte, wie dies die Israelis selbst korrumpiert. Wenn es um eine Besatzung geht, kommt keiner unverletzt davon.

Was muss getan werden, um die Misshandlungen zu beenden?


Es müsste Verantwortlichkeit geben. Die internationale Gemeinschaft muss dahin wirken, dass Israels Straflosigkeit aufhört. Israel muss seine Verpflichtungen gegenüber dem Völkerrecht wahrnehmen. Beide Seiten – die Opfer und Täter müssen über diese Misshandlungen sprechen und sie öffentlich machen – sodass die Öffentlichkeit sich dann wirklich und wirksam engagieren kann und Israel unter Druck setzt, dass es sich an das Völkerrecht hält.
BDS (Boykott, Deinvestition und Sanktionen)-Aktionen gehören zu den direktesten und bedeutendsten Maßnahmen, die die internationale Gemeinschaft übernehmen kann, um diese unterdrückerischen Praktiken zu stoppen und einen gerechten Frieden in unsere Region zu bringen.


Danke Tlaxcala
Quelle: http://electronicintifada.net/blogs/adri-nieuwhof/abusing-children-part-and-parcel-israeli-ideology-says-rights-defender
Erscheinungsdatum des Originalartikels: 07/09/2012
Artikel in Tlaxcala veröffentlicht: http://www.tlaxcala-int.org/article.asp?reference=8220

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22 Video-Berichte von Breaking the Silence mit deutschen Untertiteln medico international......

Freitag, 14. September 2012

Keine europäische Kleinstaaterei und Friede sei mit Euch allen

Mowitz
Politische Riesendenker der Republik, wie der sich schon im ewigen Ruhestand befindliche Genscher, sowie der aktuelle Wasserträger, der der Pfarrerstochter zuarbeitende CDU-Kauder und die Europa-S?PD-Parlamentsspitze Schulz gaben sich gestern ein Stelldichein bei Illner um Deutschlands und Europas Rolle in der Welt zu erwähnen und die Augen der Zuschauer wieder nach dem Karlsruher ESM-Urteil glänzen zu lassen.

Deutschland sei zu groß für Europa, aber zu klein für die Welt, war die erste Parole die zu Markte getragen wurde. Also kann der deutsche Traum: "Auf die Größe kommt es an", nur im Verbund mit Europa wieder zum Tragen kommen. Kein Zurück zur europäischen Kleinstaaterei.

Ein Europa unter Führung des deutschen Kapitals, wie George Soros, der Mann vom Fach, seine Vision kundtut. Er sagt es nicht geradeheraus. Nein, er sagt "Deutschland", meint aber die deutschen Kapitalstrukturen. Die hatten schon vor der verbrecherischen Finanzkrise die Führung beim europäischen Abbau des Sozialstaates übernommen und sich durch ihre Lohndrückerei als Land mit "Vorbildcharakter" für das übrige Europa qualifiziert. Man habe doch nur, wie der Genosse der Bosse sagte als er Hartz IV ins Leben rief, die notwendigen Hausaufgaben gemacht die ihm "Märkte" aufoktroyiert hätten. Basta!

Hausaufgaben, die jetzt auch von den anderen Europäern eingefordert werden. Merkel nennt das "wettbewerbsfähig" machen. Nur eben auf einem niedrigen Niveau! Konkurrenz ist nichts anderes als ein Vergleich zweier Größen. Wer am besten hungert, ist klar im Vorteil und hat gewonnen. Darin stimmt Soros mit sämtlichen Riesendenkern bei Illner, die unter der Oberhoheit der Finanzindustrie stehen, „erlaubt uns, das Geld aller Staaten auszustellen und zu kontrollieren, und es ist uns egal, wer ihre Gesetze macht“, dem IWF und der Weltbank, völlig überein. So lange sie der Finanzindustrie nicht systemische Schwierigkeiten bereiten, lässt man sie auch ungestört ihre Possen reißen.
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Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.d
Merkel: „Ich persönlich neige dazu, Ihrer Argumentation zu folgen“, fasst ihre Sicht der Dinge kurz und knapp zusammen und ein Zwergenaufstand der arbeitenden Massen ist leider auch nicht in Sicht. Man weiß was man hat, aber nicht was kommt. Ein kluger Wahlspruch der auch von Illners herbeigekarrten Beifallklatschern beherzigt wird. Ein Europa, das ja für die europäischen Kriege der letzten Jahrhunderte verantwortlich war und sie nun, Donnerlittchen auch, abgeschafft hat. Seitdem die EU das Sagen hat, ist tiefer Frieden in Europa eingekehrt.

Von dem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg mit anschließender Zerstückelung Jugoslawiens in fünf oder sechs Kleinstaaten redet keiner mehr. Teilnehmer der Europäer bei den offenen ökonomischen Eroberungskriegen und vielen verdeckten Stellvertreterkriegen der US-Wall-Street-Regierung gegen andere Staaten, wie dem Irak, (willige europäische Vasallen im Irak-Krieg: Bulgarien, Dänemark, Estland, Großbritannien, Island, Italien, Lettland, Litauen, Mazedonien, Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Türkei, Ukraine, Ungarn) werden im Neusprech als "Friedensmissionen" geführt.

Libyen, Syrien, und große Teile Afrikas, oder auch ehemaligen Sowjetrepubliken wie die Ukraine stehen im Fadenkreuz der EU unter ihrem US-Häuptling und zetteln gerne orangefarbene Revolutionen an um auf sich aufmerksam zu machen. Oder die schon seit zehn Jahren in Afghanistan stattfindende friedensstiftende Mission der Nato um Frauen von der Burka zu befreien. Alles, nur um das bevölkerungsreichste Land der Erde in "Schach" zu halten und es nicht als Mitbewerber hochkommen zu lassen.

Der Friede in Europa soll mit der Ausbreitung westlicher Kapitalherrschaft über den Rest der Welt gesichert werden. Natürlich unter der Oberaufsicht des Imperiums. Über 1,5 Mio. Tote allein im letzten Irak-Krieg werden einfach nicht zur Kenntnis genommen. Kein Kriegsverbrecher, ob Bush, Blair, Rumsfeld oder Cheney wurde zur Rechenschaft gezogen. Ein in seinen Strukturen völlig verwüstetes und demoralisiertes Land blieb zurück. Ein Land, indem heute Mord und Terroranschläge an der Tagesordnung sind. Wie in Syrien und Libyen und die es vorher dort so nicht gab. Genau darum auch empfiehlt die Psychopathin Hillary Clinton öffentlich und mit irrem „We came, we saw, he died,“-Gelächter, Kriegsverbrechen als Herrschaftsmethode.

Soviel Kriege wie die Welt zur Zeit erlebt und die noch vor der Haustüre stehen haben wir noch nie auszuhalten gehabt. Nicht weil das so sein muss, sondern weil die Herrschenden der Finanzwirtschaft und des Großkapitals es sich so leichter machen um die Gesellschaft auszubeuten. Der Geist unserer Zeit. Zeitgeist. Oder wie Goethe schon Faust sagen lässt:

„Was ihr den Geist der Zeiten heißt,
Das ist im Grund der Herren eigner Geist,
In dem die Zeiten sich bespiegeln.“

FH

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Gegenmeinung: Verheißungen des Kapitalismus kommen langsam beim Mittelstand an......
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Mittwoch, 12. September 2012

Deutschland, die klammheimliche Atommacht wider Willen?

Mowitz
Als Umfallerpartei machte sich die FDP schon früh einen Namen in der alten Bundesrepublik. Nach der Bundestagswahl 1961 setzte die FDP ihre Koalition mit der Union unter Adenauer fort, obwohl man den Wählern vor der Wahl fest versprochen hatte, nicht länger unter Uraltgrufti-Adenauer eine Regierung zu bilden. Nach Adenauers Motto, "was interessiert mich mein Geschwätz von gestern", das sich damals auch schon die FDP zu Eigen gemacht hatte, fiel sie allerdings pflichtgemäß um und wählte Adenauer zum Kanzler aller Westdeutschen. Das nur zur Kenntnisnahme für all diejenigen, die mit der Vergangenheit naturgemäß nicht so vertraut sind wie heutige Gruftis.

Die deutsche Außenminister-Freiheitsstatue Westerwelle und seine Umfallerpartei FDP trat 2009 mit dem Versprechen zur Wahl an, dass die US-Atombomben aus Deutschland abgezogen werden müssten und man einigte sich darüber auch im Koalitionsvertrag den Schwarz/Geld nach gewonnener Wahl vereinbarte.

Aber schon im Mai 2012, auf dem berüchtigten Nato-Gipfel in Chicago, der von friedlichen Protesten ziviler Nato-Gegner und brutalen Polizeieinsätzen der Wall-Street-Regierung begleitet wurde, verabschiedete sich die deutsche Bundesregierung auf Druck ihrer Alliierten klammheimlich von ihrem Wählerauftrag nach einem Abzug der US-Atombomben aus Deutschland. Dieser Nato-Gipfel folgte am 20./21. Mai nahtlos dem G 8-Gipfel vom 18./19. Mai 2012 in Camp David. Die Berliner Zeitung war wohl die erste deutsche Zeitung, die vor einigen Tagen über die Abkehr von der deutschen Forderung vom Abzug US-amerikanischer Atombomben berichtete. Andere gar nicht oder eher nur verschämt. Merkel, die Gesalbte aus der Uckermark, die noch nie kleinlich im Umgang mit Steuergeldern gewesen ist, bat den deutschen Steuerzahler für den Verbleib US-amerikanischer Atomwaffen in Deutschland noch mit zusätzlichen 250 Mio. Euro für deren "Modernisierung" zur Kasse.

Ria Novosti schreibt u.a.
"Diese Nachrichten zeugen davon, dass die deutsche Regierung von ihrem 2009 erklärten Verzicht auf die Atomwaffen abgewichen ist. Trotz der Proteste der Nato-Mitglieder Frankreich und Türkei hatte Außenminister Guido Westerwelle seine Abrüstungsinitiative durchgesetzt.

Der frühere Nato-Generalsekretär George Robertson nannte Westerwelle einen „verantwortungslosen Politiker“. Der Druck auf Berlin wurde immer stärker. Bundeskanzlerin Angela Merkel war offenbar nicht imstande, Westerwelle zu helfen. Beim Nato-Gipfel im Mai in Chicago mussten die beiden einräumen, dass die Stationierung der Atomwaffen in Deutschland notwendig sei.

Wie FDP-Abgeordnete Elke Hoff gegenüber der „Rossijskaja Gaseta“ erläuterte, habe das Scheitern der russisch-amerikanischen Abrüstungsverhandlungen dazu geführt, dass beide Länder auf der Erhaltung der taktischen Atomwaffen bestehen."
Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de
Das deutsche Parlament hatte sich noch im März 2010 mit großer Mehrheit für den Abzug der US-Atomwaffen ausgesprochen. Die Frage wer oder was Deutschland und/oder Europa eigentlich bedroht, was die Stationierung von US-Atomwaffen in Europa überhaupt rechtfertigen würde, wird nicht gestellt und muss folgerichtig auch nicht  beantwortet werden.

Ohne öffentlichen Druck und Proteste der Bevölkerung wird sich  auch zukünftig nichts ändern. Eine nur durch widrige Lobhudeleien deutscher Konzern- und Lei(d)medien ins Regierungsamt des Bundeskanzlers beförderte Vollstreckerin westlicher Kapitalinteressen, hat weder den Willen  noch das Durchsetzungsvermögen Interessen des Volkes gegen das Imperium zur Sprache zu bringen, noch weniger sie durchzusetzen. Wahrscheinlich liegt dahinter die allgegenwärtige physische Präsenz der US-Army, die zwangsläufig zu einer Unterstützung der Europäer für die Interessen der Wall Street und Goldman Sachs Banken, dem sogenannten globalen Finanzmarkt, führt. Ob bei der Bankenrettung oder dem Verbleib US-amerikanischer Atomwaffen in Deutschland, Europa und anderen Teilen der Welt. Zwei Seiten ein und desselben Systems. Eines verbrecherischen Systems. Wie wir spätestens seit den Finanzkrisen wissen sollten.

Nicht genug damit, dass Merkel und andere deutsche Vorgängerregierungen U-Boote an die einzige Atommacht im Nahen Osten verschenkt. Sie reagiert auch sofort auf Proteste des Beschenkten wenn deutsche, zugegebenermaßen unnötige Kriegsgüter, an Ägypten zumindest verkauft werden und lässt den Verkauf nach Israels Abmahnung sofort wieder überprüfen, was wohl die nächste Schenkung an den Strolchenstaat zur Folge haben wird. Wer überprüfte eigentlich die geschenkten und rabattierten deutschen U-Bootslieferungen an den Wall Street Stellvertreter im Nahen Osten?

FH


Zum Thema:
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Montag, 10. September 2012

Frömmelnde Dekadenz

Bild: Wiki
Elvis Presly, 1977 mit 42 Jahren verblichener, hüfteschwingender US-Rock-Sänger, übt von Wolke sieben, aus dem Jenseits, immer noch große Faszination auf seine Anhängerschaft aus. So wurde eine stark verschlissene Bibel die ihm gehört haben soll und die er zu Weihnachten 1957 geschenkt bekommen hatte, für satte 94 000 US-Dollar, umgerechnet etwa 74 100 Euro, auf einer Versteigerung in Großbritannien an einen begeisterten Anhänger des Toten verhökert. In Friedberg (Hessen), wurde dem G.I.-Friedensboten Presley, ein steinernes Denkmal gesetzt.

Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de
Bei der Lufthansa, Europas größtem Himmelsstürmer, änderte sich das Dasein für die eingemieteten Leiharbeiter:
"Dreimal mußten sie streiken: Acht Stunden, elf Stunden, 24 Stunden – dann gab der Konzernvorstand entnervt klein bei. »Lufthansa verzichtet einseitig, auf absehbare Zeit und ohne weitere Vorbedingungen auf den Einsatz von externen Kabinencrews in Berlin«, erklärte Vorstandschef Christoph Franz am Freitag abend. jW"
Na also. Geht doch!

FH

11. September 2001 – sofort kamen Zweifel auf

Dr. Paul Craig Roberts
Von Paul Craig Roberts, 05.09.12
Journal of 9/11 Studies, September 12

Am 11. September 2001 rief ein Nachbar bei mir an und sagte: "Schalt mal deinen Fernseher ein!" Weil der Nachbar so aufgeregt klang, rechnete ich damit, dass sich uns wahrscheinlich ein schlimmer Hurrikan näherte; deshalb schaltete ich den Fernseher ein, um abschätzen zu können, ob wir unser Haus verrammeln und uns in Sicherheit bringen sollten.

Ich sah aber nur schwarzen Rauch von den oberen Stockwerken eines der Türme des World Trade Centers aufsteigen. Es schien kein allzu großes Feuer zu sein, und es wurde berichtet, der Brand sei unter Kontrolle. Während ich versuchte, zu ergründen, warum der Brand eines Bürogebäudes in den Hauptnachrichten aller Fernsehsender vorkam, zeigten Fernsehkameras ein Flugzeug, das in den anderen Turm einschlug. Erst da begriff ich, dass in beide Türme Verkehrsflugzeuge eingeschlagen waren.

Die Kameras zeigten Menschen, die an dem Loch in der Seite eines der Türme standen und hinaus schauten. Das überraschte mich nicht. Das Verkehrsflugzeug war ja winzig im Vergleich zu dem massiven Gebäude. Aber was ging da vor? Wieso gab es gleich zwei Unglücke nacheinander?

Die Türme – drei Viertel oder vier Fünftel der Gebäude unter den Flugzeugeinschlägen standen ja noch – schienen nicht besonders schwer beschädigt zu sein. Es brannte nur in der Nähe der Einschlagstellen der Flugzeuge. Plötzlich explodierte einer der Türme, löste sich auf und zerfiel zu feinem Staub. Bevor man sich erklären konnte, warum das eigentlich geschah, passierte das Gleiche mit dem zweiten Turm – auch er zerfiel zu feinem Staub.

Die Sprecher der Fernsehnachrichten verglichen den Einsturz der Türme mit kontrollierten Sprengungen. Es gab zahlreiche Berichte über Explosionen in den Türmen – von den Untergeschossen bis zu obersten Stockwerken. [Sobald die Regierung die Story von den Terroranschlägen verbreitete, verschwanden die Hinweise auf die Ähnlichkeit mit kontrollierten Sprengungen und die Explosionen in den Gebäuden aus den Print und elektronischen Medien.] Da ging mir ein Licht auf. Jemand musste die Gebäude gesprengt haben. Es war ganz offensichtlich, dass die Türme nicht wegen eines asymmetrischen Strukturschadens eingestürzt waren. Sie waren explodiert.

Die Bilder von den einschlagenden Verkehrsflugzeugen und den einstürzenden Türmen wurden ständig wiederholt. Obwohl die Flugzeuge nur in die oberen Stockwerke der Türme eingeschlagen waren, stürzten nicht lange danach die beiden Türme komplett ein. Ich schaltete den Fernseher ab und fragte mich, wieso überhaupt Kameras bereitstanden und derart ungewöhnliche Phänomene wie das Einschlagen von Verkehrsflugzeugen in Wolkenkratzer einfangen konnten?

Ich weiß nicht mehr genau, wann die Story mit dem Pass aufkam, der angeblich unversehrt in den Trümmern gefunden wurde. Es war wohl kurz bevor gemeldet wurde, Osama bin Laden und seine Al-Qaida-Bande hätten die USA angegriffen.

Ein anderes Verkehrsflugzeug sollte das Pentagon getroffen haben, und ein viertes Ver - kehrsflugzeug sollte abgestürzt oder abgeschossen worden sein. Vier Verkehrsflugzeuge sollten entführt worden sein; das bedeutete, dass die Flughafensicherung am selben Morgen gleich viermal versagt haben musste. Die Terroristen schienen bei ihrem Angriff auf die USA sehr erfolgreich gewesen zu sein.

Als ich diese Meldungen hörte, wunderte ich mich sehr. Wie konnte in den Trümmern zweier Wolkenkratzer von jeweils über 100 Stockwerken, in denen weder Leichen, Büromöbel oder Computer zu finden waren, ein winziger unbeschädigter Pass auftauchen? Wie konnte die Flughafensicherung so total versagen, dass innerhalb der selben Stunde vier Verkehrsflugzeuge entführt werden konnten? Wieso waren sich die Behörden fast unmittelbar nach den Anschlägen so sicher, die Namen der Täter zu kennen, denen es gelungen war, einen derart erfolgreichen Angriff auf die einzige Supermacht der Welt zu führen, ohne dass die gleichen Behörden vorher etwas von dem geplanten Angriff wussten?

Diese Fragen quälten mich, weil ich als ehemaliger Mitarbeiter des Kongresses und als von einem Präsidenten in ein hohes Regierungsamt Berufener scharfen Sicherheitsüberprüfungen unterzogen worden war. Zusätzlich zu meinen Aufgaben als Staatssekretär in (Reagans) Finanzministerium war ich von der FEMA dafür vorgesehen, bei einem Atomangriff Verantwortung zu übernehmen. Im Falle eines solchen Angriffs hätte ich mich in einem Bunker in den Bergen einfinden und sogar die US-Regierung leiten müssen, wenn kein höherer Regierungsvertreter den Angriff überlebt hätte.

Je häufiger die offizielle Story über den 11. September in den Medien präsentiert wurde, desto unwahrscheinlicher wurde sie. Es ist nicht glaubwürdig, dass nicht nur die CIA und das FBI vorher nichts von den Anschlägen erfuhren; alle 16 US-Geheimdienste – einschließlich der National Security Agency / NSA, die jeden Menschen auf diesem Planeten ausspionieren kann, und der Defense Intelligence Agency / DIA (der Dachorganisation der militärischen US-Geheimdienste,) – der israelische Mossad und sämtliche Geheimdienste aller NATO-Verbündeten Washingtons sollen auch nichts davon gewusst haben. Es gibt einfach zu viele V-Männer, und die Terroristengruppen sind so stark infiltriert, dass es unmöglich ist, einen derart komplexen Angriff unentdeckt vorzubereiten und ungehindert auszuführen.

Washingtons Erklärungen zu den Anschlägen basieren auf zu massiven Sicherheitsmängeln, um glaubwürdig zu sein. Ein derart katastrophales Versagen aller staatlichen Sicherheitsvorkehrungen hätte bedeutet, dass die USA und Westeuropa während des Kalten Krieges keine einzige Sekunde sicher gewesen wären und die Sowjetunion den ganzen Westen mit einem Schlag unentdeckt hätte überrumpeln können.

Als eine Person, deren Kollegen am Center for Strategic and International Studies in Washington  ehemalige Außenminister, ehemalige Nationale Sicherheitsberater, ehemalige CIA Direktoren und ehemalige Chefs des US-Generalstabes waren, war ich äußerst beunruhigt darüber, dass eine Ansammlung von Individuen, die noch nicht einmal von einem fähigen Geheimdienst unterstützt worden sein sollte, die Anschläge am 11. 09. begangen haben könnte.

Als eine Person, die ein hohes Regierungsamt innehatte, wusste ich, dass nach einer erfolgreichen Operation wie der am 11.09. das Weiße Haus, der Kongress und die Medien sofort nach den für dieses Debakel Verantwortlichen geforscht hätten. Es hätte eine Untersuchung gegeben, warum an einem einzigen Morgen gleichzeitig alle US-Sicherheitsvorkehrungen versagen konnten. Ein derart katastrophaler und peinlicher Ausfall aller für die Sicherheit der USA getroffenen Maßnahmen wäre nicht ungeprüft geblieben.

NORAD hätte die Flugzeuge eigentlich rechtzeitig
abfangen und die Anschläge verhindern müssen. Bild Wiki
Auch das North American Aerospace Defense Command / NORAD versagte. Die US-Luftwaffe schaffte es nicht, rechtzeitig Abfangjäger aufsteigen zu lassen. Die Flugsicherung verlor die entführten Verkehrsflugzeuge aus den Augen. Aber anstatt eine Untersuchung zu starten, verweigerte das Weiße Haus ein ganzes Jahr lang eine solche Untersuchung, die Angehörige der Opfer des 11.09. forderten. Weder die Öffentlichkeit noch die Medien oder der Kongress schienen eine Untersuchung für notwendig zu halten. Alle waren nur auf Rache aus; die wollte das neokonservative Bush-Regime durch einen Angriff auf Afghanistan nehmen, das beschuldigt wurde, den Haupttäter Osama bin Laden zu beherbergen.

Normalerweise sind Terroristen so stolz auf ihren Erfolg, dass sie sofort die Verantwortung für ihre Anschläge übernehmen. Nur so können sie eine Bewegung aufbauen. Häufig machen sich sogar mehrere Terrorgruppen eine erfolgreiche Operation gegenseitig streitig. Osama bin Laden hat im letzten Video, das von unabhängigen Experten für authentisch gehalten wird, jede Verantwortung für den 11.09. bestritten und mitgeteilt, dass er nichts gegen die Bevölkerung der USA habe und seine sich Opposition nur gegen die Kolonialpolitik der US-Regierung und die von ihr angestrebte Kontrolle über islamische Regierungen richte.

Es macht keinen Sinn, dass sich der "Drahtzieher" der demütigendsten Anschlagserie, die in der bisherigen Weltgeschichte gegen eine Supermacht verübt wurde, nicht damit rühmt. Schon vor dem 11. September 2001 wusste Osama bin Laden, dass er todkrank war. Nach Pressemeldungen musste er sich im darauf folgenden Monat einer Nierendialyse unterziehen. Die zuverlässigsten Meldungen (über seinen Tod) besagen, dass er bereits im Dezember 2001 gestorben ist. Deshalb ist einfach nicht glaubwürdig, dass bin Laden seine Verantwortung bestritt, weil er Washingtons Rache fürchtete.

Weil Osama bin Laden ein äußerst nützliches Schreckgespenst war, ließen ihn Washington und die sich prostituierenden Medien aber noch ein ganzes Jahrzehnt weiterleben, bis Präsident Obama den toten Mann endgültig verschwinden lassen musste, um seine sinkenden Umfragewerte zu verbessern, damit sich die Demokraten keinen anderen Präsidentschaftskandidaten suchen mussten.

Zahlreiche Videos von bin Laden, die nach Meinung von Experten alle gefälscht waren, wurden veröffentlicht, wann immer es Washington gerade in den Kram passte. Niemand in den westlichen Medien, im US-Kongress oder in den Parlamenten Großbritanniens und der anderen europäischen Staaten war intelligent genug, zu erkennen, dass – wie auf Kommando – immer ein Video von bin Laden auftauchte, wenn Washington eins brauchte. "Warum sollte das `Superhirn` der Regierung in Washington so entgegenkommen?" Diese Frage stellte ich mir jedes Mal, wenn wieder eins der gefälschten Videos in Umlauf gebracht wurde.

Senator Max Cleland, ein Mitglied
der offiziellen Untersuchungskommission
zum 11.09.,
legte sein Amt im Dezember
2003 mit folgender Begründung
nieder: "Als Mitglied in dieser
Kommission kann ich keinem
US-Amerikaner mehr in die Augen
schauen. ... Es ist ein nationaler
Skandal … das Weiße
Haus will alles vertuschen. Bild Wiki
Die "Untersuchung zum 11.09.", die schließlich stattfand, war eine vom Weißen Haus dirigierte politische Inszenierung. Ein Mitglied der Kommission nannte diese Untersuchung eine Farce und trat zurück; sowohl der stellvertretende Vorsitzende als auch der Rechtsberater der "9/11 Commission" distanzierten sich von deren Bericht – mit der Begründung, die Kommission "habe überhaupt nicht herausfinden sollen, was tatsächlich geschehen sei", wichtige Fakten seien ihr vorenthalten worden, Vertreter der US-Streitkräfte hätten die Kommission belogen, und man habe die Kommission mit Falschaussagen zur Einleitung von Strafverfahren verleiten wollen.

Eigentlich hätten diese Enthüllungen als Sensation einschlagen müssen, aber die Nachrichtenmedien, der Kongress, das Weiße Haus und die Öffentlichkeit nahmen sie überhaupt nicht zur Kenntnis.

All das beunruhigte mich sehr. Die USA überfielen zwei islamische Länder – mit der falschen, unbewiesenen Begründung, sie seien in die Anschläge am 11.09. verwickelt gewesen. Die Neokonservativen, die das Regime von George W. Bush dominierten, wollten sogar noch mehr islamische Staaten überfallen. Paul O`Neill, der erste Finanzminister des Präsidenten Bush, hatte schon vor dem 11.09. öffentlich angekündigt, dass die Bush-Regierung einen Überfall auf den Irak plane. O`Neill prahlte sogar damit, dass bei einem Treffen des Nationalen Sicherheitsrates niemand nach einem Grund für den Überfall auf den Irak gefragt hatte. "Es ging nur darum, wie man es am geschicktesten anstellen könnte." (s. dazu hier ]

Das durchgesickerte, streng geheime "Downing Street Memo", das der Chef des britischen Geheimdienstes MI6 verfasst hat, bestätigt die Aussage Paul O`Neills. In dem Memo, das als "Smoking Gun Memo" (Memo des rauchenden Colts) bekannt wurde und dessen Echtheit erwiesen ist, wird festgestellt, dass "Präsident George W. Bush Saddam Hussein durch eine Militäraktion stürzen wolle, die mit (unterstellten) Verbindungen zum Terrorismus und (nicht vorhandenen) Massenvernichtungswaffen gerechtfertigt werden solle. Von Geheimdiensten erfundene `Tatsachen` sollten diese politische Absicht stützen". Mit anderen Worten, der US-Überfall auf den Irak wurde mit lauter Lügen gerechtfertigt.

Als Student der Ingenieurwissenschaften habe ich eine kontrollierte Sprengung miterlebt. Die Filme vom Zusammenbruch des Gebäudes 7 des World Trade Centers / WTC 7 belegen eindeutig, dass es durch eine kontrollierte Sprengung zerstört wurde. Als Physiklehrer David Chandler den Einsturz des Gebäudes nachmaß und dabei feststellte, dass er in Fallgeschwindigkeit stattfand, war dieser Fall geklärt. Gebäude können nur dann im freien Fall einstürzen, wenn jedes einzelne Stockwerke durch eine kontrollierte Sprengung destabilisiert wird.

Wenn die beiden Wolkenkratzer tatsächlich von Verkehrsflugzeugen zum Einsturz gebracht worden wären, warum musste WTC 7 dann kontrolliert gesprengt werden?

Ich erwartete, dass sich jetzt auch Architekten, Baustatiker und Physiker zu der offensichtlich gefälschten Story der US-Regierung äußern würden. Wenn ich schon bemerkte, dass vieles nicht stimmen konnte, musste das doch auch besser qualifizierten Fachleuten auffallen.

Prof. Steven Jones, Bild Wiki
Der erste Physiker, der sich mit überzeugenden Argumenten in die Diskussion einschaltete, war Steven Jones von der Brigham Young University / BYU. Jones stellte fest, die Zwillingstürme müssten mit Sprengstoff zum Einsturz gebracht worden sein. Er brachte gute Argumente dafür vor. Wegen seiner Äußerungen wurde er unter Druck gesetzt und musste seine Professorenstelle aufgeben. Ich fragte mich, ob die US-Regierung der BYU mit der Kürzung der Forschungsgelder gedroht hatte, oder ob patriotische Kollegen und (einflussreiche) Ehemalige der Uni die treibende Kraft hinter Jones Entlassung waren. Die Botschaft an die Experten an anderen Universitäten war jedenfalls klar: "Haltet den Mund, sonst fliegt ihr auch!"

Steven Jones wurde bestätigt, als der Chemiker Niels Harrit von der Universität Kopenhagen in Dänemark zusammen mit einem Team von Wissenschaftlern eindeutig nachwies, dass sich in den Trümmern der Zwillingstürme Rückstände des Spezialsprengstoffs Nano- Thermit befanden. Auch diese sensationelle Entdeckung wurde nach meiner Kenntnis in keinem Printmedium und von keinem TV-Sender der USA verbreitet.

Mehrere Jahre nach den Anschlägen am 11.09. gründete der Architekt Richard Gage die Organisation "Architects and Engineers for 9/11 Truth" (Architekten und Ingenieure für die Wahrheit über den 11.09.), der bereits etwa 1.700 Experten angehören. Sie haben die Pläne der Türme und ihre sehr stabile Struktur studiert. Die Türme wurden so gebaut, dass sie den Einschlag eines Verkehrsflugzeuges und dadurch entstehende Brände überleben mussten. Es gibt keine glaubwürdige Erklärung für ihren Einsturz – außer einem absichtlichen Abbruch (durch kontrollierte Sprengungen). (s http://youtu.be/lESol88wOi0)

Ich habe mich auch über die Einfältigkeit der Öffentlichkeit, der Medien und des Kongresses gewundert, weil alle die offiziellen Storys über die Schuh-, Shampoo-, Mineralwasserund Unterhosen-Bomber, die angeblich in der Luft befindliche Verkehrsflugzeuge sprengen wollten, (ohne Nachdenken und Nachfragen) bedingungslos für wahr gehalten haben. Diese Geschichten waren doch einfach nur grotesk. Wie konnte jemand glauben, Al-Qaida, die den fantastischsten Terrorangriff der Geschichte ausgeführt und sich die raffiniertesten Sprengfallen / IEDs  ausgedacht haben soll, die US-Soldaten töten und verstümmeln Prof. Steven Jones s. http://www.youtube.com/watch? feature=player_embedded&v=lESol 88wOi0 und deren gepanzerte Fahrzeuge zertrümmern können, würde sich auf Sprengkörper verlassen, die mit einem Streichholz gezündet werden müssen? Der Schuh- und der Unterhosen- Bomber hätten die Sprengladungen doch vermutlich über einen Knopfdruck an ihrem Handy oder ihrem Laptop gezündet, und eine Bombe mit Flüssig-Sprengstoff wäre sicher nicht äußerst zeitraubend erst auf der Flugzeugtoilette mit untauglichen Zutaten zusammengemixt worden.

Keine dieser Storys macht irgendeinen Sinn. Außerdem kursieren in Expertenkreisen noch viele andere Lügengeschichten der US-Regierung, die durch nichts belegt wurden. Es gibt keine stichhaltigen Beweise dafür, dass sich in den "Bomben" etwas anderes als Pulver aus Knallfröschen befunden haben könnte.

Der Fall des Unterhosen-Bombers ist besonders unglaubwürdig. Nach Zeugenaussagen wurde ihm zunächst der Zutritt zu einem Verkehrsflugzeug verwehrt, weil er keinen Pass hatte. Dann tauchte plötzlich ein Beamter auf, der ihn am Weihnachtstag ohne Pass in ein Flugzeug nach Detroit brachte. Welcher Beamte welcher Behörde hatte das Recht, gegen alle bestehenden Regeln zu verstoßen, und welches Verhalten erwartete der Beamte von den US-Zollbehörden, als der Passagier ohne Pass von ihnen kontrolliert wurde? Jeder Beamte, der sich über Standartpraktiken hinwegsetzen darf, müsste wissen, dass es sinnlos war, einen Passagier ohne Pass in ein Land zu schicken, das ihm die Einreise verweigern würde.

Es liegt doch auf der Hand, dass diese inszenierten Vorkommnisse die Angst vor weiteren drohenden Anschlägen schüren sollten, um der Regierung noch schärfere Überwachungsmaßnahmen zu ermöglichen, die US-Bürger an immer intensivere Durchsuchungen durch die Polizei zu gewöhnen und den Ankauf teurer Nacktscanner und noch modernerer Geräte durch die Transportation Security Administration (die Behörde für Transportsicherheit, ) zu rechtfertigen.

Aber offensichtlich reicht auch diese teure Ansammlung von Hightech-Geräten immer noch nicht aus, um uns vor Terroristen zu schützen; im August 2012 hat das Ministerium für Heimatschutz 750 Millionen Schuss Munition bestellt, die ausreichen würden, jeden US-Amerikaner gleich 2½ mal zu erschießen.

Naive und leichtgläubige US-Amerikaner sind der Meinung, wenn Teile der US-Regierung in die Anschläge am 11.09. involviert gewesen wären, "hätte das inzwischen doch schon längst jemand ausgeplaudert". Das ist ein Gedanke, der beruhigen soll, aber auch nicht mehr. Denken Sie zum Beispiel daran, dass die US-Regierung 1967 einen israelischen Angriff auf die USS Liberty vertuschte, bei dem viele US-Seeleute getötet und der größte Teil der Mannschaft verwundet wurde, das Schiff aber nicht versenkt werden konnte. Die Überlebenden haben ausgesagt, dass ihnen strikt verboten wurde, über dieses Vorkommnis zu berichten. Es dauerte zwölf Jahre, bis James Enness, einer der Offiziere der USS Liberty, die Geschichte von dem Angriff in seinem Buch "Assault on the Liberty" (Überfall auf die Liberty) veröffentlichte. Ich frage mich immer wieder, wie lange sich die Experten vom National Institute of Standards and Technology / NIST von der US-Regierung noch zwingen lassen, die unwissenschaftlichen Positionen beizubehalten, die sie bezüglich des Einsturzes der WTCTürme vertreten mussten.

Was werden die Zweifel der Experten an der offiziellen Story (der US-Regierung über die Anschläge am 11. September 2001) bewirken? Ich befürchte, dass die meisten US-Amerikaner auch weiterhin geistig und emotional nicht dazu in der Lage sind, die Wahrheit zu akzeptieren. Sie finden das Märchen, dass die USA trotz massivster Sicherheitsvorkehrungen erfolgreich von äußeren Feinden angegriffen werden konnten, viel weniger beunruhi - gend. Die US-Bevölkerung hat sich als so feige erwiesen, dass sie bereitwillig und ohne die geringste Gegenwehr ihre bürgerlichen Freiheiten und den Schutz durch die Gesetze, den unsere Verfassung garantiert, für ihre "angebliche Sicherheit" geopfert hat.

Der Kongress ist sicher nicht bereit, zuzugeben, dass er Billionen Dollars für sinnlose Kriege verschwendet hat, die durch die Inszenierung eines "neuen Pearl Harbor" angezettelt wurden. Als die Neokonservativen beschlossen, mit einem "neuer Pearl Harbor" die Voraussetzung für ihre Kriege um die Weltherrschaft der USA und Israels zu schaffen, berei - teten sie die Bühne für die Kriege des 21. Jahrhunderts, die Washington ausgelöst hat. Wenn Syrien fällt, muss nur noch der Iran angegriffen werden, damit es zu einer direkten Konfrontation der USA mit Russland und China kommt.

Wenn nicht auch in Russland und China durch "bunte Revolutionen" Umstürze herbeigeführt werden können, werden sich diese Atommächte kaum der Hegemonie Washingtons beugen. Das könnte das Ende der heutigen Welt bedeuten.

Wenn genug US-Amerikaner oder andere Völker der Welt intelligent genug wären, zu begreifen, dass massive Stahlkonstruktionen nicht zu feinem Staub zerbröseln können, weil ein relativ kleines Verkehrsflugzeug in sie eingeschlagen ist und auf einigen Stockwerken kurzlebige Brände ausgebrochen sind, müsste sich Washington mit dem Verdacht auseinandersetzen, in den es zu Recht geraten ist.

Wenn der 11.09 wirklich das Ergebnis mangelhafter staatlicher Sicherheitsvorkehrungen gewesen wäre, die einen Angriff nicht verhindern konnten, ist die Weigerung der US-Regierung, eine echte Untersuchung durchzuführen, ein noch größeres Versäumnis. Es müssen sich besorgte und qualifizierten Personen finden, die bereit sind, die von der Regierung versäumte Untersuchung nachzuholen.

Die Ergebnisse der Toronto-Hearings liegen jetzt vor und sind zusammen mit den Einschätzungen des Untersuchungsgremiums verfügbar – ebenso der Dokumentarfilm "Explosive Evidence – Experts speak out" (Explosive Beweise – Experten melden sich zu Wort), den die "Architects and Engineers for 9/11 Truth" erstellt haben.

Die Agenten und Apologeten der US-Regierung versuchen die Aufmerksamkeit von den verstörenden, von Experten zusammengestellten Tatsachen abzulenken, indem sie die gesammelten Beweise als das "Produkt einer Verschwörungskultur" diffamieren. Wenn die Menschen trotz der Gehirnwäsche und des Mangels an wissenschaftlichen Kenntnissen im Stande wären, die ihnen zur Verfügung gestellten Information zu begreifen, könnten die Verfassung der USA und der Frieden vielleicht doch noch gerettet werden. Nur informierte Menschen können Washington zurückhalten und die wahnsinnige, nach Hegemonie strebende US-Regierung daran hindern, die Welt durch einen Krieg zu zerstören

Übersetzung: Wolfgang Jung, luftpost-kl.de

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