Freitag, 8. Februar 2013

Schließt Hessens Justitiar Jörg-Uwe Hahn (FDP) von sich auf andere?

Mowitz
Der hessische Landesvorsitzende der hochnotpeinlichen bürgerlichen Rumpfpartei FDP, will eine seiner Wissenslücken schließen und stellte in einem Interview mit der Frankfurter Neuen Presse die rhetorische Frage:
"....Bei Philipp Rösler würde ich allerdings gerne wissen, ob unsere Gesellschaft schon so weit ist, einen asiatisch aussehenden Vizekanzler auch noch länger zu akzeptieren....."
Hessische Spitzenpolitiker haben eine dokumentierte Vorliebe für  merkwürdige Verlautbarungen mit denen sie versuchen Unredlichkeiten  zu kaschieren. Die bekannteste ist bis heute wohl immer noch die Spendenaffäre der Hessen-CDU, mit ihrer Kaschierungslüge von jüdischen Vermächtnissen und einem brutalstmöglichen 'Nichtaufklärer' Roland Koch.

Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de
Hahn, zuständiger Landesminister für Integration und Justiz, sollte schnellstens etwas gegen seine Wissenslücke unternehmen und nicht versuchen sein eigenes 'noch nicht so weit sein um zu akzeptieren' auf Millionen andere zu projizieren. Philipp Rösler kann man so wenig lieben oder akzeptieren wie Jörg-Uwe Hahn, Guido Westerwelle, Rainer Brüderle oder Dirk Niebel. Schließlich sind sie führende Schießbudenfiguren der FDP, die als politische "Kraft" sowieso nur noch ein Dasein als Muster ohne Wert fristet und hoffentlich bald für immer in der Versenkung verschwindet.

Wer allerdings Rösler wegen seines nichtmitteleuropäischen Aussehens hinterfotzig infrage stellt, muss an einem, gelinde ausgedrückt, gestörten Verhältnis zur Wirklichkeit und seinen Mitmenschen leiden. Die Erfahrungen die Deutschland mit Ariernachweisen machte, waren in der Tat nicht die besten. Ob sich das bis in die obersten Etagen herumgesprochen hat, kann mit Recht bezweifelt werden. 

Im Jahr 2011 hatten 15,96 Millionen der insgesamt 81,75 Millionen Einwohner in Deutschland einen Migrationshintergrund. Das entspricht 19,5 Prozent der Gesamtbevölkerung. Daran wird man sich gewöhnen müssen. So wie sich andere Länder an die unendlichen Einwanderungsströme der Deutschen gewöhnen mussten.

FH

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