Freitag, 22. Februar 2013

US geführte Strategie bei Regime Change Massaker: "Terrorismus initiieren, Terroristen schaffen, Regierungen stürzen"

Mowitz
Führende deutsche Lei(d)medien zitieren heute scheinheilig einen Imam Khaldun al-Khani "Mein Gott, und wir nennen uns zivilisiert" und tun so als seien "Wir" die "Anderen". Spaltkilometerlange Berichte in den letzten zwei Jahren über den "Regime-Change-Terror" der westlichen W(ä)rtegemeinschaft, gegen den souveränen Staat Syrien, ohne die Initiatoren und Hintermänner die für diese Menschenrechtsverbrechen in Großformat verantwortlich zeichnen, auch nur zu erwähnen. Stattdessen wird den unmündigen und unaufgeklärten Bürgern unserer Spaßgesellschaften der Bär vom "innersyrischen Bürgerkrieg" aufgebunden und vergisst beim Zählen aller Erbsen, dass die zivilen Opfer ihr Leben für ein System lassen, dass nicht Assad heißt, sondern Kapitalismus!

Wie überhaupt ein Hauptmerkmal der allgemeinen Verblödungsmaschinerie "freier" und noch weniger freier Medien darin besteht, systemische Vorgänge zu personalisieren damit den Empfängern dieser frohen Botschaft der Eindruck vermittelt wird: "Weg mit Hitler, Stalin, Mao, Mussolini, Gaddafi etc." kurzum, die Welt von "Diktatoren" befreien und alles wird gut.

Licence Art Libre Image: Carlos Latuff, Wiki
Die Welt ist heute von ihnen "befreit" und immer noch genauso elendig wie sie es zu ihren Lebzeiten war. In Deutschland hat man das braune Ungeheuer NPD im Staate als verbotswürdig ausgemacht, obwohl diese, teilweise auch kriminellen Pappnasen, bei Bundestagswahlen eher ≈ 0,1 - 1,5 % Randerscheinungen sind, als eine reale Gefahr. Die wahren ideologischen Fahnenträger faschistischen Gedankengutes, und damit auch viel gefährlicher, findet man bei näherem Hinschauen mitten im Staatsapparat. Bei der geheimen Staatspolizei, prügelnden Polizisten, in der Bundeswehr, in der Rüstungsindustrie, bei revisionistischen Heimatbündlern, in schlagenden Verbindungen, Kirchen, Gewerkschaften, Finanzwelpen, marktschreierische Ökonomen und Kapitalisten. Aber auch last but not least, in den Parteien  der "Mitte". Warum nur, so frage ich mich, tun sie nicht das wozu sie da sind? Die Rechtsextremisten politisch bekämpfen. Anscheinend weil man das eigene faschistische Gedankengut am Leben erhalten will und den gefährlichen Buhmann, für die Allgemeinheit gut sichtbar, anderweitig ansiedelt. Denn die einen sind im Dunkeln und die andern sind im Licht und man siehet die im Lichte die im Dunkeln sieht man nicht. - Bertolt Brecht, Dreigroschenoper

Bundestagswahlergebnisse der NPD[117]
Jahr Stimmenanzahl Stimmenanteil
1965 664.193 2,0 %
1969 1.422.010 4,3 %
1972 207.465 0,6 %
1976 122.661 0,3 %
1980 68.096 0,2 %
1983 91.095 0,2 %
1987 227.054 0,6 %
1990 145.776 0,3 %
1994 n. a. n. a.*
1998 126.571 0,3 %
2002 215.232 0,4 %
2005 748.568 1,6 %
2009 635.525 1,5 %
*n.a. = nicht angetreten
"Kein Verzicht. Eine aktuelle Stellungnahme der Bundesregierung bestätigt schon seit Jahren bestehende Zweifel am Inhalt des deutsch-polnischen Grenzvertrags. Die Stellungnahme ist in der Antwort der Regierung auf eine Bundestags-Anfrage enthalten, die Aktivitäten ultrarechter deutscher Kräfte in Polen zum Gegenstand hat. So fordert zum Beispiel ein "Eigentümerbund Ost" die Rückgabe polnischer Grundstücke, die einst deutschen Umgesiedelten gehörten, aber nach dem Zweiten Weltkrieg enteignet wurden. Polen müsse sich "zu seiner Schuld bekennen", heißt es in einer Publikation der Organisation. Ihre Aktivisten berufen sich bei ihren Forderungen auf den 1990 geschlossenen Deutsch-Polnischen Grenzbestätigungsvertrag, der die Grenze "bestätigt", sich einer "Anerkennung" aber dem Wortlaut nach verschließt. Dies zeige, dass "die territoriale Souveränität über die Ostgebiete weiterhin bei Deutschland verbleibt", urteilen Juristen in rechten Kreisen. Die aktuelle Stellungnahme der Bundesrepublik setzt derlei Argumentationen nichts entgegen. Sie leiste so, urteilt die Abgeordnete Sevim Dağdelen (Die Linke), die die Bundestags-Anfrage gestellt hat, "faktisch revisionistischen und revanchistischen Forderungen" Vorschub - Forderungen, für die der Grenzbestätigungsvertrag selbst in der Tat Wege offenhält." german-foreign-policy.com
Großdeutsche Politik der Etablierten ist im 21. Jahrhundert schon wieder zu einer Gefahr, vor allen Dingen für die Deutschen selbst geworden. Wie schon im 20. Jahrhundert. Man sollte nur etwas genauer hinschauen.
"Schmidt: Ich habe den Verdacht, dass sich alle Terrorismen, egal, ob die deutsche RAF, die italienischen Brigate Rosse, die Franzosen, Iren, Spanier oder Araber, in ihrer Menschenverachtung wenig nehmen. Sie werden übertroffen von bestimmten Formen von Staatsterrorismus.

ZEIT: Ist das Ihr Ernst? Wen meinen Sie?

Schmidt: Belassen wir es dabei. Aber ich meine wirklich, was ich sage. Helmut Schmidt in einem Zeit-Interview 2007"



FH

Zum aktuellen Terroranschlag:
USA billigen Terror - Auch Bundesregierung schweigt zu Blutbad >>> jW

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