Donnerstag, 7. März 2013

Die Planung läuft: Nuklearkrieg USA/Israel gegen den Iran

Mowitz
US-Vizepräsident Biden auf der alljährlichen Muppet Show der US-amerikanischen Israel-Lobby AIPAC:
"Nichts beunruhige ihn so sehr wie die »umfassenden, offenbar koordinierten Bestrebungen, Israel als jüdischen Staat zu delegitimieren".junge Welt
Das sind beunruhigende Äußerungen eines hochrangigen Angestellten des Wall-Street Kapitals, die nur den Schluss zulassen, dass der Führer des jüdischen Gottesstaates, Benjamin Netanyahu, seinem Ziel, einen Atomwaffenkrieg gegen den Iran auszulösen, ein Stück näher gekommen ist. Nur zur Erinnerung: in Israel leben neben Israelis jüdischen Glaubens, eine Menge Bürger die den jüdischen Glauben nicht teilen. Genauer gesagt werden von den 8 Millionen Israelis 75 % dem jüdischen Glauben zugerechnet. Laut einer Umfrage aus dem Jahr 2009 bezeichnen sich von denen aber
46 % als säkular,
32 % als traditionell,
15 % als orthodox und
7 % als ultraorthodoxe Juden (Charedim).[16]
Wikipedia
M.a.W. fast die Hälfte der Menschen in Israel die dem Judentum zugerechnet werden, bezeichnen sich selbst als säkular. Das soviel wie Verweltlichung bedeutet und wo Vernunft, Religion ersetzt. Dann kommen noch die israelischen Araber die rund 17 % der israelischen Bevölkerung ausmachen und der muslimischen Religion angehören, sowie 2,1 % arabische und nichtarabische Christen. Wieviele Staatsbürger von diesen Glaubensrichtungen in Israel sozusagen nichtgläubig oder "verweltlicht" sind, geht aus Wiki nicht hervor, nehme aber persönlich an, dass es sich um ähnliche Größenordnungen handelt wie bei den säkularisierten Juden. Religion heute als Identifikationsmerkmal für weltliche Staaten zu nehmen ist antiaufklärerisch und dient den Herrschenden als wohlfeiles Instrument zur Sicherung der eigenen Herrschaft gegen ihre Untertanen. Darum auch der angestrengte Versuch der israelischen Machthaber, Judentum völkisch zu interpretieren. Das jüdische Volk gibt es so wenig als Staatsvolk wie das christliche oder muslimische. Aber Menschen die irgendeiner Religion anhängen, sollen durchaus das Recht und die Möglichkeit haben in jedem Land der Erde zu leben ohne diskriminiert zu werden. Das Recht sollten auch nicht- und/oder andersgläubige Menschen haben. Glaube ist eine höchst persönliche Entscheidung, die den Staat solange nichts angeht, wie sie nicht die Rechte anderer Menschen beeinträchtigt.

Die Atomwaffen, die der Iran nicht hat und an dem er, nach allem was wir wissen, auch nicht arbeitet, sind der Vorwand des westlichen Kapitalimperialismus, die Vorherrschaft des westlichen Kapitals global zu sichern. An Lügen hat es in der neueren und älteren Geschichte nie gemangelt, wenn es darum ging Kapitalinteressen im Namen der "Freiheit" und "Demokratie" militärisch durchzusetzen. Und nie hat es zur Wohlstandsvermehrung der überfallenen Völker oder der Völker die überfielen, geführt. Nie war der Unterschied zwischen reich und arm größer als heute. Nicht nur global, sondern intern, innerhalb eines Staates. Der Kapitalismus als funktionierendes Gesellschaftssystem hat ausgedient und sollte schnellstens auf der Müllhalde der Geschichte entsorgt werden, bevor uns alle ein Kernwaffenkrieg die Arbeit abnimmt und uns mitentsorgt.

Ganze Länder werden heute privatisiert und zum Verkauf angeboten. Ihre natürlichen Reichtümer werden an ausländische Firmen für Peanuts verkauft. Wer sich weigert, bekommt unangemeldeten Besuch von der US-Army und ihrer North Atlantic Terror and Horror Organization, NATO, im Krieg gegen Demokratie und für die Beherrschung von sogenannten "Märkten" und fremden Ressourcen. Das ist im Kern das Problem und die eigentliche Ursache eines möglichen Atomkrieges zwischen dem Statthalter westlicher Banken- und Ölinteressen im Nahen Osten, Israel, zusammen mit den USA und Europa auf der einen Seite, sowie dem Iran auf der anderen Seite. Und es geht dabei nur um die Interessen des Großkapitals.

Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de
Trotz enormer Effektivisierung und Automatisierung der Produktion wird kaum ein Euro in die Verbesserung der Lebensverhältnisse der Bevölkerungen, auch nicht der Bevölkerungen in den "entwickelten" Ländern, gesteckt. Die Armut in den USA hat gigantische Ausmaße angenommen. Immer mehr US-Amerikaner sind auf staatliche Lebensmittelhilfe angewiesen. Im Jahr 2011 bezog jeder siebte US-Bürger Lebensmittelmarken. Von den etwa 300 Mio. Einwohnern der Vereinigten Staaten leben inzwischen 44 Mio. unter der Armutsgrenze. Das sind mehr als 14 Prozent der Gesamtbevölkrung. Wir sind in Europa auf dem gleichen Weg. Die Gewinne die erzielt werden, fließen in einem steten Strom in die Taschen der Kapitaleigner und Kriegsgewinnler. Während diejenigen, die in Fabriken und Pflegeeinrichtungen arbeiten zu den ökonomischen Verlierern zählen. Häufig mit Niedriglöhnen und als Leiharbeiter mit Sklavenkontrakt. Wird es zu deutlich, wie jetzt im Armutsbericht der deutschen Bundesregierung, wird mit Lug und Trug die Statistik gefälscht um einer bereits reichen Minderheit auch weiterhin die Möglichkeit zu geben aus dem Vollen zu schöpfen. Um das durchzusetzen, benötigt man nicht mehr als Politikclowns von Rösler- oder Merkelformat.

An dieser Stelle möchte ich den Film von John Pilger, "The War On Democracy", 1:34 h, empfehlen, der das Problem des Wall-Street Kapitalismus in Südamerika, aber auch darüber hinaus, mit all seinen Kriegen und Unterdrückungen eindrucksvoll belegt. Sollte zur Pflichtlektüre für Volkswirtschaftsstudenten während ihres gesamten Studiums gehören. Ich habe ihn mir gestern angesehen und war voll begeistert. Den Film gibt es auch in sieben Teilen mit deutschen Untertiteln >>>. Teil 1 Teil 2 Teil 3 Teil 4 Teil 5 Teil 6 Teil 7

FH

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