Montag, 29. April 2013

Etwas ist faul in Boston! Wer ermittelt gegen die FBI-Ermittler?

Von Dave Lindorff
Information Clearing House, 22.04.13
"So kann das nicht gewesen sein!" – Ich sehe nicht hinter allem eine Verschwörung, aber einiges an der Story über den Bombenanschlag auf den Boston-Marathon stinkt ganz gewaltig.

Nach dem, was über den Anschlag zu lesen war, hat das FBI gegen Tamerlan Tsarnaev – den 26-jährigen älteren Bruder, der in einer Schießerei mit der Polizei getötet wurde – und gegen seinen 19-jährigen Bruder Dzokar seit zwei Jahren ermittelt. Die FBI-Leute haben Tamerlan damals in seiner Wohnung vernommen und ihm mitgeteilt, dass sie überwachen, was er isst und was er in seinem Computer aufruft. Sie wussten auch, dass er (längere Zeit) in Dagestan und Tschetschenien war.

Und woher kam das viele Geld? Wurde uns nicht weisgemacht, Tamerlan habe das Community College wegen Geldmangels aufgeben müssen? Ist der Besuch eines Community Colleges nicht fast kostenlos? Das ist doch der große Vorteil von Community Colleges, dass jeder sich ihren Besuch leisten kann. Danach soll Tamerlan nur Teilzeit gearbeitet haben. Wie konnten die beiden Brüder es sich dann leisten, in einem Mercedes herumzufahren und teure Klamotten zu tragen?

Wir reden von zwei Brüdern, die zunächst noch beide studiert haben, und deren kranker Vater wieder in Dagestan lebt, weil er in den USA als Mechaniker nur Gelegenheitsarbeiten verrichten konnte, und deren Mutter in ihrer Wohnung eine Schönheitssalon betrieb. Wie konnten sich diese Jungen ihre kostspielige Kleidung und ein teures Auto leisten, dessen Unterhalt gerade dann besonders viel gekostet hat, wenn es gebraucht gekauft wurde.

Wo kam das ganze Geld her? Wir wissen es nicht. Tamerlan soll damals nur schlecht bezahlte Arbeit, zum Beispiel als Pizza-Ausfahrer, gehabt haben. Er soll mit seiner Frau zusammengelebt und erst eine, später sogar drei Töchter gehütet haben. Tamerlans Frau musste 60 bis 80 Stunden pro Woche als häusliche Pflegekraft arbeiten, um ihre darbende Familie zu ernähren; sie hatte einen der am schlechtesten entlohnten Jobs, in dem häufig noch nicht einmal der Mindestlohn bezahlt wird.

Warum ist das alles so beunruhigend? Immer und immer wieder, wenn "geplante Terrorschläge vereitelt" und angebliche Terroristen verhaftet wurden, stellte sich hinterher heraus, dass es sich nur um hereingelegte Dummköpfe handelte, die von FBI-Provokateuren zu "ihren Anschlägen" angestiftet worden waren. (Weitere Informationen dazu sind hier und hier aufzurufen.)

War dieser schreckliche Bombenanschlag auf den Boston-Marathon vielleicht nur ein weiterer – aber aus dem Ruder gelaufener – "Fake" in einer langen Reihe inszenierter FBI-Operationen? Oder noch schlimmer: Wurde der Anschlag vielleicht sogar "unter falscher Flagge" von einem US-Geheimdienst verübt – wie die beiden jetzt geschiedenen und getrennt in Dagestan lebenden Tsarnaev-Eltern vermuten?

Es gibt noch andere Merkwürdigkeiten in dieser Affäre. Sogar die Mainstream-Medien haben berichtet, dass sich in diesem Jahr auffallend viele Polizisten an Start und Ziel des Marathonlaufes aufhielten und sogar Drogen-Spürhunde dabei hatten; seltsamerweise wurden zusätzlich auch noch Sicherheitsleute der Firma Craft International eingesetzt, die ähnliche schwarze Jacken und schwarze Rucksäcke wie die Tsarnaev-Brüder trugen! Was hat das zu bedeuten? [Craft International wird hier als eine Firma beschrieben, die den besten Schutz und die beste Verteidigungs- und Kampfausbildung der Welt anbietet – für Soldaten, Polizisten, Firmen und einzelne Zivilpersonen.]

Die beiden Bilder links zeigen Sicherheitsleute von Craft InternationaI von [links] und nach [rechts] den Explosionen beim Marathonlauf. Achten Sie auf die große Ähnlichkeit der Bekleidung und der Rucksäcke der ver - deckt eingesetzten Sicherheitsdienst-Mitarbeiter mit der Kleidung und den Rucksäcken der beiden angeblichen Bombenleger (die auf dem von uns zusätzlich eingefügten rechten Bild eingekreist sind). [Seltsamerweise wurde der barhäuptige Mann mit der dunklen Hautfarbe auf dem Bild links außen auf Zeitungsfotos zunächst als Verdächtiger eingestuft.] (Weitere Fotos sind aufzurufen unter http://www.informationclearinghouse. info/article34730.htm.)

Wenn die Nasen der Spürhunde nicht verstopft waren und sie ihren Job hätten machen dürfen, wären ihnen ganz sicher die beiden Dilettanten aufgefallen, die angeblich kurz vorher zwei große Dampfdruck-Kochtöpfe mit Schwarzpulver und Nägeln vollgestopft und in ihre Rucksäcke gepackt haben sollen – spätestens als sie durch die Menschenmenge an der Ziellinie spazierten. Schwarzpulver verströmt nämlich einen sehr penetranten, leicht zu erkennenden Geruch und ist kaum ohne Hinterlassung von Spuren zu verarbeiten; wie Talkum-Puder hat es die Tendenz, überall haften zu bleiben.

Und dann gibt es ja auch noch das verstörende Radio-Interview in dem in der Region Boston ausgestrahlten Programm Dennis & Callahan Morning Show mit einer Frau namens "Linda"; die Frau behauptet, Zeugin der Schießerei zwischen den zwei Brüdern und der Polizei gewesen zu sein, in der Tamerlan getötet wurde. Sie habe sich im Haus ihres Freunds in der Dexter Street in Watertown aufgehalten und sei mit ihm zur Vorderseite des Hauses geeilt, als sie Tumult hörten. Sie habe gesehen, wie der Verdächtige von einer Polizeieinheit in einem Geländewagen / SUV gestellt wurde; "nachdem (das Fluchtfahrzeug) gestoppt war", sei mehrmals auf Tamarlan geschossen worden. Auf Nachfragen des Radiosprechers sagte Linda, die Polizei habe zuerst geschossen, und fügte hinzu: "Nach meinen Beobachtungen kann ich kaum glauben, was heute Morgen gesagt wurde, dass er nämlich erst im Krankenhaus verstorben ist; ich meine, dass er nach den auf der Straße erlittenen Verletzungen wahrscheinlich schon tot war, als er in einen Krankenwagen geschoben wurde." Sie geht sogar so weit, zu behaupten, dass Tamerlan von der Polizei exekutiert worden sein könnte. "Ich erinnere mich daran, dass mehrmals auf ihn geschossen wurde." Natürlich könnte "Linda" ihre Geschichte auch nur erfunden haben, aber sie steht in totalem Widerspruch zu der offiziellen Story, nach der ein rücksichtsloser Dzhokhar seinen eigenen Bruders während des Schusswechsels überfahren und 30 Fuß (knapp 10 m) auf der Straße mitgeschleppt haben soll, bevor er selbst zu Fuß durch die Absperrung der Polizei entkommen konnte.

Dzhokhar selbst, der 19-jährige jüngere Bruder Tamerlans, befindet sich derzeit unter strenger Bewachung im Beth Israel Hospital in Boston. Obwohl er zwei Schusswunden hat und sich in einem kritischen Zustand befindet, will ihn das FBI schon vernommen haben; er hat Glück gehabt, dass er überhaupt noch lebt. Als David Henneberry, ein im Ruhestand befindlicher Angestellter der Firma New England Telefone, den vom Blutverlust geschwächten Dzhokhar auf seinem Gelände in einem auf einem Trailer abgestellten Segelboot entdeckte und die Polizei rief, feuerte diese zunächst eine ganzen Salve von Geschossen auf den Bootsrumpf ab; der jüngere Bruder wäre wohl auch getötet worden, wenn ein höherer Polizeibeamter den Beschuss nicht gestoppt hätte. Es ist nicht bekannt, ob die Kugel, die Dzhokhar in den Hals traf und ihn so verwundete, dass er jetzt nicht sprechen kann, aus den Schüssen der Polizei auf das Boot stammt. Ich weiß nicht, was ich von all diesen Merkwürdigkeiten halten soll, eins weiß ich aber ganz sicher: Nach den vielen schändlichen "Anschlagsversuchen", die das FBI seit dem 11. September 2001 eingefädelt und finanziert hat, sollte diese Organisation keinesfalls den im Krankenhaus liegenden Dzhokhar Tsarnaev zu dem Bombenanschlag in Boston verhören dürfen. Diese Behörde müsste zunächst einmal selbst befragt werden, ob sie nicht auch wieder in diesen bizarren Fall verwickelt ist. Damit unser Land nicht immer weiter auf der Straße in den Polizeistaat marschiert und in noch mehr Städten der Ausnahmezustand ausgerufen wird, müssen wir unbedingt herausfinden, was das FBI und die Sicherheitsfirma Craft International in Boston getrieben haben, und von wem die Brüder Tsarnaev ihr Geld, ihre Ideen und ihr Schwarzpulver bekamen.

Übersetzung: Wolfgang Jung, luftpost-kl.de

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