Donnerstag, 30. Mai 2013

Klare Linien: Nach Deutsche Bank, jetzt Daimler-Benz am Berliner Kabinettstisch

Mowitz
Der sich selbst als "links" bezeichnende französische Kriegspräsident François Hollande hat anscheinend noch immer nicht begriffen, dass auch der Staat der Grande Nation bereits seit Jahren von den Konzernen übernommen wurde und beschwert sich bitter über Brüssel, obwohl auch Brüssel nur das bewerkstelligt, was Weltbank, IWF und deren Banken-Wurmfortsätze erwarten.
"Wenn eine IWF-Delegation in ein Land kommt und den Abbau sozialer und wirtschaftlicher Einrichtungen als Voraussetzung für die Gewährung von Krediten verlangt, unterscheidet sich das nicht besonders von der physischen Zerstörung durch NATO-Bombenangriffe. Der IWF verlangt die Schliessung von Krankenhäusern, Schulen und Fabriken. Von den Kosten her ist das natürlich viel effizienter als die Bombardierung dieser Krankenhäuser, Schulen und Fabriken, wie sie es in Jugoslawien betrieben haben, aber das Ergebnis ist ziemlich gleich: die Zerstörung des Landes. Der IWF verfügt über das MAI - das Multilaterale Abkommen über Investitionen. Das ist das endgültige Abkommen betreffend Investitionen. Die Unterschrift unter dieses hat die wirtschaftliche Zerstörung des angepeilten Landes zur Folge. Und - Krieg ist einfach die letzte Konsequenz aus dem MAI. Internationaler Währungsfonds (IWF) und Weltbank - Zwei Instrumente zur Zerstörung von Nationen"
Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de
Chefin des IWF ist die "verdächtige Zeugin" Christine Lagarde. Jahreseinkommen beim IWF 467.940 Dollar, plus eine pauschale Aufwandsentschädigung in Höhe von 83.760 Dollar. Steuerfrei. Warum? Steuern sind der Tribut den Untertanen an die Herrschenden abführen. Der IWF von Christine Lagarde zählt zu der herrschenden Klasse der Tribut gezollt wird, selbst aber keinen abführt.

Kriegspräsident Hollande sollte seine Landsmännin mal um Rat fragen, was er alles so verkehrt macht und besser sein lassen sollte um die staatsfinanzielle Ordnung in Frankreich wiederherzustellen. Das er beispielsweise alle Kriegsbeteiligungen in Afrika sofort einstellen könnte an denen sein Land an vorderster Front beteiligt ist, ohne es sich finanziell leisten zu können, wird er von ihr allerdings nicht zu hören bekommen. Wobei die kriegsverbrecherischen Aspekte, dank einer international hörigen, zum Schweigen verdonnerten Presse, in der öffentlichen Debatte noch nicht einmal genannt werden. Sie wird ihm mitteilen, dass der soziale Kahlschlag angesagt ist. Inzwischen tanzen die Kriegsgewinnler ekstatisch um das goldene Kalb.

Eckart von Klaeden, stiller und darum enger Vertrauter Merkels und Staatsminister im Bundeskanzleramt, wechselt als Cheflobbyist zu Daimler-Benz. Es ist der bereits soundsovielte ehemalige "Volksvertreter/In" der aussitzenden Regierung Merkel, der/die sich auf den Weg zu neuen und auch fetteren Fressnäpfen macht. Von "Interessenkonflikten" keine Spur. Wieso auch? Der Wechsel liegt doch mit Sicherheit in seinem Interesse. Das genügt.

Lobbyisten an der Macht. In Deutschland und Europa schon lange eine Selbstverständlichkeit.

FH

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